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Rübezahl: Potsdam – Breslau – Potsdam mit der MS SaxoniaPolen / FlusskreuzfahrtenReise Nr. 2714 Das Odertal und Schlesien können Sie neu entdecken und noch dazu aus einer besonderen Perspektive: von einem Flußkreuzfahrtschiff aus. Die Oder, lange Zeit Grenzfluß zwischen politischen Welten, kann nun ihrer neuen Bestimmung als Verbindung zwischen Polen und Deutschland gerecht werden. Ihre Flußreise auf der Oder führt Sie durch eine alte Kulturlandschaft. Es ist eine Fahrt in die Geschichte Europas. Ausgangspunkt Ihrer Reise ist Berlin-Spandau. Auf einer Stadtrundfahrt entdecken Sie die Spree-Metropole Berlin. Dann kreuzen Sie auf Havel und Oder-Havel-Kanal. Von Frankfurt/Oder aus können Sie den Spreewald besuchen und während einer Kahnfahrt die Schönheiten des Biotops genießen. Das barocke Zisterzienser-Kloster Leubus und die alte Hauptstadt Schlesiens, Breslau (heute bekannt als Wroclaw), sind weitere Höhepunkte Ihrer Oder-Reise. Das von der Schneekoppe überragte Krummhübel, die Ankirche in Brückenberg und das malerische Städtchen Hirschberg sind nur einige Stationen eines interessanten Ausfluges in das zauberhafte Riesengebirge. Von Eisenhüttenstadt führt ein Ausflug zum Kloster Neuzelle. Ein Besuch in Oderberg, geprägt durch die Geschichte der Trockenlegung des Oderbruchs durch Friedrich den Großen sowie das Kloster Chorin und Potsdam mit dem Schloß Sanssouci runden Ihre Reise ins Land von Rübezahl ab.
Reiseverlauf: 1. Tag: Einschiffung ab ca. 17:00 Uhr 2. Tag: Potsdam Schleuse Spandau Stadrundfahrt Berlin Kaum eine andere Stadt der Welt hat in den letzten Jahr zehnten so viel Beachtung gefunden wie Berlin. Teilung, Blockade, Insellage und schließlich die Vereinigung von Ost- und Westdeutschland haben die Stadt und ihre Bewohner geprägt. Berlin ist im Umbruch, es wächst zusammen, was zusammen gehört, und die wiedererlangte Funktion der Hauptstadt drückt heute der Stadt ihren Stempel auf. Per Bus geht die Fahrt ins Zentrum. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Kurfürsten damm, Gedächtniskirche, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Dom und Alexanderplatz stehen auf dem Programm. Dauer ca. 4 bis 5 Stunden je nach Route, kurze Fußwege, je nach Reiseverlauf endet der Ausflug in einem anderen Hafen. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 33,- € Oranienburg Schiffshebewerk Niederfinow (36m) Hohensaaten 3. Tag: Hohensaaten Frankfurt (Oder) Spreewald mit Kahnfahrt Von der Schiffsanlegestelle fährt Sie der Bus direkt nach Lübben. Die Stadt Lübben ist mit ihren rund 15.000 Einwohnern nur ein sehr kleiner Ort und wird auch gern das ”Tor zum Unter- und Oberspreewald” genannt. Schon der Name weist auf die schöne Lage Lübbens im Bios phärenreservat Spreewald hin. Kurzer Fußweg zur Kahnanlegestelle, von wo aus Sie an einer einstündigen Kahn fahrt durch die kleinen Wasserstraßen teilnehmen. An schließend haben Sie noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Dauer ca. 4,5 - 5 Std., Kahnfahrt inklusive. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 35,- € 4. Tag: Frankfurt (Oder) Krosno Odrzanskie Grünberg Dieser Ausflug führt in die einzige Weinregion Polens. Der Bus erwartet Sie bereits an der Liegestelle von Krosno Odrzanskie und bringt Sie in das rund 40 Kilometer entfernte Zielena Gora (Grünberg). Bei einem Rundgang in Grünberg besichtigen Sie das historische Stadtzentrum mit dem Rathaus und den Hungerturm. Bei einem Museumsbesuch erfahren Sie mehr über die Geschichte der Region, insbesondere über die Entwicklung der Weinberge. Dauer ca. 5 Std., längere Fußwege, für Gehbehinderte nicht geeignet, je nach Route endet der Ausflug in einem anderen Hafen. Hinweis: Das Museum hat montags und dienstags geschlossen, alternativ werden an diesen Wochentagen die Schloßruinen besichtigt. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 38,- € Odereck Neusalz / Polen 5. Tag: Neusalz / Polen Flußfahrt auf der Oder Maltsch 6. Tag: Maltsch Breslau Stadtrundfahrt Wroclaw (Breslau), die größte Stadt Niederschlesiens mit ihren vielen gotischen und barocken Denkmälern, wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut. Auf der Stadtrundfahrt sehen Sie im östlichen Stadtviertel die Volkshalle (Hala Ludowa), ein imposanter Rundbau aus Stahlbeton, der von 1912-1913 errichtet wurde. Die Halle ist 42 Meter hoch, hat eine Kapazität von 6.000 Sitzplätzen und wird für Tagungen, Konzerte und Ausstellungen genutzt. Auf der Dominsel (Ostrów Tumski) befindet sich der Dom St. Johannes der Täufer, den Sie von innen besichtigen werden. Im Stadtzentrum liegt der ”Ring” mit vielen Cafés und Restaurants sowie eines der wertvollsten Baudenkmäler Polens: das Rathaus. Die Perle der gotischrenaissancezeitlichen Architektur ist der Stolz der Stadt. Im Rathaus befindet sich seit 1960 das historische Museum. Am Ufer der Oder befinden sich die Hauptgebäude der traditionsreichen Universität von Wroclaw. Die kunstvoll ausgemalte Leopoldina-Aula gilt als eine der wertvollsten Barockräume Polens (Mittwoch geschlossen, alternativ Innenbesichtigung der Volkshalle). Dauer ca. 4,5 Std., Rundfahrt mit dem Bus und zu Fuß. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 33,- € 7. Tag: Breslau Kloster Leubus Bei der Schleuse von Brzeg Dolny/Dyhernfurth verlassen Sie das Schiff und steigen um auf den Bus, der Sie nach Lubiaz/Leubus bringt. Hier besichtigen Sie das herrliche, an der Oder gelegene Zisterzienserkloster (Innenbesichtigung). Der barocke Klosterbau war zur Zeit seiner Entstehung der größte auf dem Kontinent. 1175 als erste Niederlassung dieses Ordens in Schlesien gegründet, erlebte das Kloster in den ersten hundert Jahren eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte, die die Gründung und Besiedlung von vier Tochterklöstern in Schlesien als auch in Polen erlaubte. Damit einher ging auch die Ausbreitung des Einflusses auf geistiger und wirtschaftlicher Ebene. Der Bus bringt Sie wieder zum Schiff, welches Sie bereits an der Schleuse von Redzin erwartet. Dauer ca. 2,5 Stunden, Besichtigung zu Fuß. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 27,- € Schweidnitz und Fürstenstein Am nördlichen Rande der Stadt Waldenburg liegt das größte Schloß Schlesiens: Schloß Fürstenstein (Ksiaz). Das Schloß wurde im 13. Jahrhundert erbaut und in seiner wechselvollen Geschichte immer wieder umgebaut und erweitert. In den über 400 Räumen und Sälen sind Elemente aus Spätgotik, Renaissance, Barock und Neorenaissance zu finden. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter in das nahegelegene Swidnica (Schweidnitz). Erstmals wurde Schweidnitz im Jahre 1249 erwähnt und kann seither auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Schweidnitz blühte nach der Industriali sierung auf und wurde nach Breslau zweitreichste Stadt in Schlesien. Dauer ca. 5 Std., Innenbesichtigung Schloß Fürstenstein inkl., mehrere Fußwege. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 30,- € 8. Tag: Breslau Brzeg Dolny Riesengebirge Das Riesengebirge mit dem Berg ”Schneekoppe” (1.602 m) ist die höchste Gebirgskette der Sudeten und bildet die Grenze zwischen Tschechien und Polen. Der Ausflug beginnt in Brzeg Dolny / Dyhernfurth und führt zuerst nach Erdmannsdorf, wo Sie die Möglichkeit haben, unter anderem die echten ”Tiroler Häuser” zu bewundern. Im Jahre 1837 wurden 427 Zillertaler wegen ihres Bekenntnisses zum protestantischen Glauben von der österreichischen Regierung aus ihrer Heimat Tirol ausgewiesen und von der preußischen Regierung im Riesengebirge, Kreis Erdmannsdorf, in Niederschlesien angesiedelt. Anschließend Weiterfahrt zum Fuße der Schneekoppe nach Karpacz (Krummhübel), einem der meist besuchten´Erholungsorte im Riesengebirge. Sie besichtigen dort die Stab holzkirche aus dem 13. Jahrhundert, welche am Wangsee in Norwegen erbaut wurde und im 19. Jahrhundert per Schiff und Pferdewagen nach Karpacz transportiert wurde. Mittagspause zum Verzehr der Lunchbox und anschließende Fahrt nach Jagniatków / Agnetendorf. Dort besuchen Sie das städtische Museum ”Gerhart-Hauptmann-Haus' (montags geschlossen). Es befindet sich in der Villa Wiesenstein, in dem der bekannte deutsche Schriftsteller und Nobelpreisträger von 1901 bis zu seinem Tode 1946 lebte. Dauer ca. 10 Stunden inklusive Lunchbox vom Schiff & Eintritt Gerhart-Hauptmann-Haus, Busfahrt und große Teile zu Fuß. Ab Brzeg Dolny bis Glogau. Dauer ca. 10 Stunden, einige Wege zu Fuß, inkl. Luchpaket vom Schiff. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 50,- € Glogau Bytom 9. Tag: Bytom Eisenhüttenstadt Kloster Neuzelle Von Eisenhüttenstadt fahren Sie nach Neuzelle, wo Sie Teile des gleichnamigen Klosters Neuzelle besichtigen. Es ist das einzige und einschließlich der Außenanlagen vollständig erhaltene Zisterzienserkloster Brandenburgs, eine der wenigen unzerstörten Klosteranlagen in Deutschland. Sie besichtigen die katholische Stiftskirche St. Marien, welche durch ihre reiche Innenausstattung beeindruckt und als herausragendes Beispiel böhmischen Barocks in der Niederlausitz gilt. Im Anschluß besichtigen Sie die Klosterbrauerei, die sich ein paar Schritte außerhalb der Klostermauern befindet. Sie schauen den Braumeistern über die Schulter und kommen in den Genuß einer Bierverkostung. Dauer ca. 3 Std., Busfahrt und zu Fuß, steile Treppen in der Brauerei. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 30,- € 10. Tag: Eisenhüttenstadt Groß Neuendorf Kloster Chorin Durch zum Teil unberührte Natur und Waldgebiete geht es mit dem Bus zum Kloster Chorin. Der Bau ist einzigartig, vor allem die zahlreichen verzierten Giebel fallen ins Auge. Das Kloster entstand 1270, wurde zwar nach der Reformation aufgegeben, doch die eindrucksvollen Bauten sind sehr gut erhalten. Es weist noch romanische und orientalische Bauele mente auf, wurde aber im Stil der Backsteingotik vollendet. Im Mittelalter galt das Zisterzienserkloster als bedeutendes Zentrum für Baukunst und Landwirtschaft und bestand als solches bis 1542. Vor, während und nach dem 30-jährigen Krieg erlitt das Kloster immense Schäden und es drohte der Verfall. Erste nennenswerte Erhal tungs- und Rekonstruktions maß nahmen erfolgten erst im 19. Jahr hundert nach den Plänen des Bau meisters Carl Friedrich Schinkel. Nach der Besichtigung bringt der Bus Sie nach Niederfinow, wo sich das älteste in Betrieb befindliche Schiffshebewerk Deutschlands befindet. Dauer ca. 4 Std., Busfahrt und kurze Fußwege. Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 30,- € Oderberg Spaziergänge (indiv.) Schiffshebewerk Niederfinow (36m) Eberswalde 11. Tag: Eberswalde Oranienburg Stadtrundfahrt Potsdam Potsdam liegt an der Havel. Dieser Fluß bildet um die Stadt herum ein Gewirr aus größeren und kleineren Seen. Dieses Idyll verführte den großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm schon vor über 350 Jahren dazu, den kleinen märkischen Ort zur zweiten brandenburgischen Residenz zu wählen. Über 200 Jahre wurde daran gearbeitet. Die Barockstadt der vielen Schlösser ist sehr vielschichtig. Schloß Sanssouci ist nur ein Teil und die Perle davon. Die Busfahrt führt an den wichtigsten Baudenkmälern vorbei, unterbrochen von zahlreichen Stopps (keine Innenbesichtigungen). Dauer ca. 4 Std, Busfahrt und längere Wege zu Fuß, Vorbehaltlich Änderungen Programm/Preis (Stand: 02/10) Preis ca. 33,- € Potsdam 12. Tag: Potsdam - Ausschiffung bis ca. 10:00 Uhr Inklusivleistungen:
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