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Räuberburgen und FelsentoreTschechien / WandernReise Nr. 2551 Von Hinterhermsdorf führt diese Wochenendtour quer durch die am wenigsten besuchten Teile der Böhmischen Schweiz. Auf malerischen und meist einsamen Pfaden zeigt Ihnen unser Böhmen-Experte Frank Sühnel die schönsten Orte des Nationalparks, z. B. die Balzhütten Na Tokani (ehemalige Jagdhütten der Fürsten Kinsky) oder auch alte Raubritterburgen auf luftigen Felsgipfeln. Da die Wege meist auf halber Höhe verlaufen, bieten sich immer wieder überwältigende Ausblicke bis ins Erzgebirge und wer sich die Mühe macht, einen der vielen Aussichtspunkte zu erklimmen, wird mit einem einmaligen Panoramablick belohnt. Die Tour endet wieder in Hinterhermsdorf, wo als Abschluss eine gemeinsame Einkehr möglich ist.
Reiseverlauf: 1. Tag 8:30 Uhr Zug- und Busfahrt (ca. 2 h) von Dresden nach Hinterhermsdorf, einem der schönsten Dörfer Deutschlands. Von hier führt die Wanderung über Wiesen und Felder zum Schäferräumicht, einer kleinen Ansiedlung im entlegensten Teil der Sächsischen Schweiz. Von dort aus tauchen Sie in die Wälder ein und folgen dem verzauberten Tal eines Baches auf seinem Lauf durch Felsschluchten und Talwiesen, bis Sie in die böhmische Schweiz wechseln. Der größtenteils bequeme Wanderweg schlängelt sich auf halber Höhe entlang mächtiger Felswände, vorbei an bizarren, wild zerklüfteten Felsgebieten, bis hin zu den Balzhütten (Na Tokani). Hier gibt es die Möglichkeit zu einem späten Mittagessen. Die Balzhütten wurden seit dem 16. Jahrhundert als Hegerhäuser und Jagdunterkunft der Gäste der Fürsten von Kinsky genutzt (1905 abgebrannt und wiedererrichtet im Stil alpiner Hütten). Übernachtung in den Balzhütten oder weiter bis Jetrichovice (je nach Auslastung der Hütte). Übernachtung in einer Pension. Ca. 20 km, 7-8 h. (-/-/-) 2. Tag Nach einem steilen Anstieg ab Jetrichovice geht es vorerst auf Wegen oberhalb der Täler bis zu den Resten der Burg Schauenstein (Saunstejn), die im Hoch- und Spätmittelalter ein Zentrum der Raubritter war und zahlreiche Belagerer anzog. Über Leitern und Stiegen gelangt man auf den Gipfel des Felsens, der eine herrliche Aussicht bis ins Erzgebirge bietet. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Kleinen Prebischtor. Weiter führt der Weg entlang der deutsch-tschechichen Grenze, durch eine Gegend, in die sich nur selten Wanderer 'verlaufen' und in der man sich wie im unendlichen Urwald fühlt. Danach gibt es mehrere Varianten, die wetterabhängig und nach Lust und Kondition der Gruppe vor Ort entschieden werden: 1. Auf den Raumberg, ein geologisch interessanter Basaltdurchbruch durch die Sandsteindecke 2. oder um ihn herum durch den Brückengrund 3. oder - eine längere Variante - hinunter zur Kirnitzsch. Von da geht es noch einmal etwas hinauf, wobei Sie eventuell einen Blick in eine Höhle werfen oder den Ausblick von der Lindigtaussicht genießen. Auf dem Weg nach Hinterhermsdorf kommen Sie noch am Wald-Themenpark vorbei, wo es unter anderem eine sogenannte Waldhusche zu sehen gibt. In Hinterhermsdorf kann dann je nach Zeit der Ankunft noch eingekehrt werden. Mit Bus und Bahn geht es wieder nach Dresden zurück. Ankunft in Dresden-Hauptbahnhof gegen 20 Uhr. Ca. 24 km, etwa 8 h. (F/-/-) Anforderungen: Gute bis sehr gute Kondition für Wanderungen von 7-9 h (sehr lang, aber wenige Höhenmeter), Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, festes Schuhwerk, das Gepäck für die zwei Tage wird von jedem selbst getragen. Inklusivleistungen:
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