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Polen: Frédéric Chopin - Hut ab, Ihr Herren, ein GeniePolen / StudienreisenReise Nr. 487 Höhepunkte: Ist Frédéric Chopin ein Salonkomponist, der seinen Nocturnes melancholisch nachträumt und Regentropfen musikalisch perlen lässt? Mit solchen Klischees wurde lange Zeit die Oberfläche dieses Künstlerlebens poliert, das sich jeder Massenwirkung entzog. Chopins musikalische Romantik, durch die Jugend in Polen geprägt, durch die Beschäftigung mit Bach und Mozart geläutert, bändigt Emotionalität durch Maß und Form. Als Neuerer, als Schöpfer des modernen Klavierspiels, lotet Chopin die Vielfalt pianistischer Ausdrucksmöglichkeiten aus wie kein Komponist zuvor. Folgen Sie den Spuren eines großen Künstlers in seiner Heimat Polen.
Ihr Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Warschau Sie fliegen in die polnische Hauptstadt und fahren in Ihr Hotel. Ihre Studienreiseleitung begrüßt Sie und stimmt Sie auf die kommenden Tage ein. Zwei Übernachtungen in Warschau. (A) 2. Tag: Chopin und die polnische Hauptstadt Die Stadt Warschau ist stolz auf ihren berühmten Sohn und hat sich anlässlich seines 200. Geburtstages 2010 herausgeputzt. Während Ihrer Stadtrundfahrt spazieren Sie durch die wieder aufgebaute Altstadt und kommen zur Heiligkreuzkirche. Hier hören Sie folgende Geschichte: Frédéric Chopin wurde dort begraben, wo er starb; in Paris. Doch sein Herz wurde nach seinem Tod entnommen und von seiner Schwester nach Warschau gebracht. Dort ist es noch heute in einer Säule in dieser Kirche beigesetzt. Über das Weichseltal erhebt sich stolz der Ostrogski-Palast. Hier sind in einer Ausstellung handgeschriebene Noten und deren Erstdrucke, Chopins Geburtsurkunde, Briefe, Porträts, Alltagsgegenstände und Mobiliar aus der Familie des Komponisten zu sehen. Natürlich spazieren Sie durch den Lazienki-Park, wo sich der klavierspielende Chopin unter einer vom Wind gebeugten masowischen Weide darstellt. Das bekannte Jugendstildenkmal wurde 1926 von Waclaw Szymanowski geschaffen. Jeden Sonntag genießen Jung und Alt gleichermaßen an diesem Ort Klavierkonzerte unter freiem Himmel. Für Sie wird an diesem Abend ein exklusives kleines Konzert in einem Warschauer Palais gegeben, ein erster Höhepunkt dieser Reise. (F, A) 3. Tag: Geburt und Jugend Wie rote Weizensilos aus Backstein erheben sich die drei Türme der Wehrkirche in Brochów, in der der Komponist getauft wurde. Weiter südlich im Dörfchen Zelasowa Wola steht sein Geburtshaus. Es wird von einem schönen Landschaftspark umringt. Fryderyk Franciszek Chopin wurde hier um den 1. März 1810 geboren. Sein Vater war ein französischer Einwanderer, seine musikalische Mutter stammte aus Polen. In dem neu konzipierten Museum sind keine Originalgegenstände erhalten geblieben, aber dennoch vermittelt das Mobiliar einen umfassenden Eindruck von der damaligen Zeit. Weiter geht es nach Saniki. Im Palast der Familie Pruszak verbrachte Chopin im Jahr 1828 seine Sommerferien. Sie setzen Ihre Reise über Gniezno (Gnesen) nach Poznan (Posen) fort. Zwei Übernachtungen in Posen. 325km (F, A) 4. Tag: Klaviatur und Kunstpause Der Posener Dom steht als älteste Kathedrale des Landes sinnbildlich für die Christianisierung Polens im 10. Jahrhundert. Im Museum für Musikinstrumente ist ein seltenes Exponat zu finden: ein Klavier, auf dem Chopin nachweislich gespielt hat. Im Dorf Rogalin besuchen Sie den Park, der sich um das im 18. Jahrhundert entstandene Schloss der Familie Raczynski erstreckt. Attraktion dieses Schlossparks ist Europas größter Bestand uralter Eichen, die zum Teil rund 600 Jahre alt sind. Sehenswert ist in Kórnik das neugotische Schloss, das eine Fülle von Kunstschätzen beherbergt, so zum Beispiel in der Bibliothek Manuskripte von Miskiewicz und Napoléon. Herrlich ist der Spaziergang im Schlosspark: ein riesiger botanischer Garten mit einer Fülle exotischer Pflanzen. Am Abend gönnen Sie sich ein Abendessen mit Spezialitäten der polnischen Küche. (F, A) 5. Tag: Schlossromantik und Freiheitswillen Auf Ihrem Weg nach Krakow (Krakau) kommen Sie in Antonin am Jagdschloss der Radziwills vorbei. Das originelle, aus Lärchenholz errichtete Gebäude stammt aus der Zeit, als Chopin für den Herzog Antoni Radziwill konzertierte. Diesem Aufenthalt in den Jahren 1827 und 1829 ist ein Zimmer des Schlosses gewidmet. Auch heute noch sind die hohen Räume mit Klaviermusik erfüllt. Tschenstochau ist weltbekannter Wallfahrtsort und das Nationalheiligtum Polens zugleich. Der Jasna Góra, der Helle Berg, ist Hüter der namhaften Schwarzen Madonna. Das Bildnis ist nicht nur religiös höchst bedeutend, sondern steht auch für den Freiheitswillen der polnischen Bevölkerung. Hier verteidigten 260 Kämpfer unter Prior Pater Augustin Kordecki das Kloster vor tausenden Schweden 40 Tage lang erfolg- und letztlich siegreich. Diesen unbedingten Lebenswillen finden Sie auch in der Melodik Chopins wieder. Zwei Übernachtungen in Krakau. 450km (F, A) 6. Tag: Krakau - die Königsstadt Während Ihrer Stadtrundfahrt erfahren Sie, warum Krakau immer noch als heimliche Hauptstadt Polens gilt. Der Volksmund sagt, ein Pole, der nie den Warwel betreten hat, verliert den Anspruch wahrer Pole zu sein. Inmitten des riesigen Rynek Glowny sehen Sie die Tuchhallen. Wie kein anderes Gebäude Krakaus stehen sie wie ein Mix aus venezianischer Fassade und orientalischem Zierwerk für das goldene Zeitalter der Stadt. Ebenso beeindruckend ist die Marienkirche, um die sich Mythen und Legenden ranken. Finden Sie heraus, warum das Krakauer Trompetensignal »Hejnal«»mitten im Spiel abbricht. Nach der Mittagspause sehen Sie im Salzbergwerk Wieliczka die hell erleuchtete Kapelle der seligen Kinge in 101 Meter Tiefe und die unzähligen, liebevoll gestalteten Salzskulpturen. Am Abend hören Sie Klezmer-Musik im Restaurant »Ariel« im jüdischen Viertel Kazimierz und entdecken eine weitere Facette der reichen polnischen Musikkultur. 30 km (F,A) 7. Tag: Heimreise Voller musikalischer Erinnerungen treten Sie heute den Rückflug von Krakau an. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels:
Inklusivleistungen:
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