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Polen, Russland und Litauen - Entdeckungen in Ostpreußen und MasurenPolen / StudienreisenReise Nr. 2219 Höhepunkte: Das einstige Ostpreußen hat nichts von seinem sprichwörtlichen Reiz verloren. Die Landschaft mit der unendlichen Weite zwischen Himmel und Meer hat die Jahrhunderte überdauert. Sie begeben sich auf eine Zeitreise zwischen dem Mittelalter und der Gegenwart, die Sie von Königsberg durch Masuren nach Danzig führt.
Ihr Reiseverlauf: 1. Tag Anreise nach Polen Flug nach Gdansk (Danzig). Nach der Begrüßung durch Ihre Reiseleitung fahren Sie nach Elblag (Elbing). Ein abendlicher Spaziergang vermittelt Ihnen einen Eindruck von der freundlichen Stadt am Frischen Haff. 65 km (A) 2. Tag Entdeckungen am Frischen Haff Nicht weit von Elblag befindet sich die Malbork (Marienburg), die eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden ist. Seit 1280 war die Burg dessen Konventsitz, im 14. und 15. Jahrhundert residierte hier der Großmeister. Die imposante Anlage gilt heute als die größte mittelalterliche Klosterfestung. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ständig vergrößert, aber auch mehrmals zerstört, geplündert und immer wieder aufgebaut. Weiter geht es an das Frische Haff, wo Sie in Frombork (Frauenburg) in der weithin sichtbaren Kathedrale aus dem Leben des Nikolaus Kopernikus erfahren, der hier als Domherr wirkte. Am Nachmittag überqueren Sie die russische Grenze zum Kaliningrader Gebiet bei Mamonovo. Zwei Übernachtungen in Kaliningrad (Königsberg). 200 km (F, A) 3 Tag Königsberg und die Samlandküste Kaliningrad, bis 1946 Königsberg genannt, ist die Hauptstadt der russischen Exklave zwischen Litauen und Polen. Die Stadt möchte das russische Tor nach West- und Mitteleuropa werden. So ist sie heute mehr denn je von Vergangenheit und Gegenwart, westlichem Einfluss und russischem Stolz geprägt. Während Ihrer Stadtrundfahrt sehen Sie neben zahlreichen renovierten Häusern und grünen Parkanlagen das Königstor mit seinen drei Statuen, den weitläufigen Hansaplatz mit der neuen Christi-Erlöser-Kirche und die Jubiläumsbrücke (Kaiserbrücke). Von der alten Börse gelangen Sie zur Dominsel und besuchen den im Stil der Backsteingotik errichteten Dom, an dessen nördlicher Außenmauer sich das Grab des Philosophen Kant befindet. Nach einem Abstecher zu dem sich im Dohnaturm befindlichen Bernsteinmuseum erkunden Sie die flache Landschaft zwischen dem Ostseehafen Baltisk (Pillau) und Jantarny (Palmnicken). 100 km (F, A) 4. Tag Die Kurische Nehrung Im Gegensatz zur litauischen Seite ist die russische Seite der Kurischen Nehrung eher beschaulich geblieben. Wie Swetlogorsk (Rauschen) hat auch Selenogradsk (Cranz) ein wenig von dem einstigen Charme als mondänes Seebad bewahren können. In Rybatschy (Rossiten) besuchen Sie die älteste Vogelwarte der Welt. Mittels riesiger Netze werden hier die Vögel gefangen und nach Vermessung und Beringung wieder freigelassen. In Nida (Nidden) führt Sie ein Spaziergang durch das einstige Fischerdorf mit seinen malerischen Holzhäusern zum Schwiegermutterberg, wo sich das Thomas-Mann-Haus befindet. Anschließend geht es zur höchsten Düne Europas, von der sich der Blick weit über die Ostsee und das Haff öffnet. Eine Übernachtung in Nida (Nidden). 90 km (F, A) 5. Tag Erkundungen im Memelland Bei einem kurzen Stadtrundgang durch die Altstadt von Klaipeda kommen Sie zum Theaterplatz, wo Sie das »Ännchen von Tharau« begrüßt. Sie fahren auf der alten Landstraße entlang der Memel und erreichen nach kurzer Zeit die Haffküste mit ihren charmanten kleinen Dörfern. Das Örtchen Silute (Heydekrug) ist das Zentrum der Region, die einst als »Memelland« bezeichnet wurde. Beeindruckend ist die Evangelische Kirche. Im Jugendstil erbaut, ist sie in den letzten Jahren renoviert worden und weist im Innenraum Fresken von berühmten, deutschen Persönlichkeiten auf. Am späten Nachmittag bummeln Sie durch die farbenfrohe Altstadt von Kaunas zum Rathaus, dem »weißen Schwan«. Eine Übernachtung in Kaunas. 250 km (F, A) 6. Tag Rundfahrt durch Masuren Am späten Vormittag kommen Sie nach Masuren. Bei Ketrzyn (Rastenburg) befindet sich die »Wolfsschanze« mit einer Gedenkstätte zum 20. August 1944. Weiter geht es zum Wallfahrtsort Swieta Lipka (Heiligelinde). Auf einer Waldlichtung erhebt sich eine helle Barockkirche, wo Sie einem kleinen Zwischenspiel auf der kunstvollen Orgel lauschen. Nach einem Abstecher zum einst »schönsten Besitz Ostpreußens«, dem Schloss Sztynort (Steinort) unternehmen Sie eine abendliche Bootsfahrt den Sniardwy-See (Spirding-See). Zwei Übernachtungen in Mikolajki (Nikolaiken). 320 km (F, A) 7. Tag Die Johannisburger Heide Nach dem Frühstück fahren Sie durch das größte Waldgebiet Ostpreußens, die Johannisburger Heide, nach Wojnowo (Eckertsdorf). In dieser Gegend wurden im 19. Jh. die Mitglieder der Philipponen angesiedelt. Noch heute existieren die typisch russischen Holzhäuser und das Kloster der Altgläubigen. In einem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das Alexander Potocki von Steinort, dem Sitz der Grafen Lehndorff, in die Johannisburger Heide versetzte, besuchen Sie den Salon Marion Dönhoff. Er ist kein Museum, sondern ein Ort, wo die Besucher in den Büchern blättern oder Texte der Gräfin hören können. Die Försterei Lesnictwo Pierslawek (Kleinort) ist das Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert. Nach einem Rundgang durch das kleine Museum gleiten Sie in einem Kahn auf der malerischen Krutynia unter ein Verlies von dichten Baumkronen. 100 km (F, A) 8. Tag Hansestadt Danzig Wenn Polens König nach Danzig reiste, gelangte er durch das Hohe Tor ins Stadtzentrum. Auch Sie werden während Ihrer Stadtführung von dort über die Langgasse und den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen zum Artushof spazieren. Am Grünen Tor, das sich zum Wasser hin öffnet, sehen Sie die Lange Brücke über die Motlawa (Mottlau) und das Wahrzeichen der Stadt, das Krantor. Die vornehme Frauengasse mit ihren ganz eigenen Terrassen vor den Häusern führt zur Marienkirche, der größten Backsteinkirche der Welt. Den Abend verbringen Sie bei einem Abschiedsessen in einem historischen Restaurant. 250 km (F, A) 9. Tag Rückreise Erlebnisreiche Tage liegen hinter Ihnen. Fahrt zum Flughafen und Rückflug. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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