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Odessa, Krim und KiewUkraine / StudienreisenReise Nr. 492 Jahrzehntelang waren sie beinahe unerreichbar, allenfalls Namen, die Erinnerungen wachriefen: die Schwarzmeerstadt Odessa und die Halbinsel Krim. Heute ist es wieder möglich, diese Ziele problemlos zu besuchen – und es lohnt sich vielfältig. Mehr und mehr wird Odessa wieder, was es schon einmal war: eine lebendige, multikulturelle Stadt, deren Jugendstilbauten alle Umbrüche überstanden haben und nach und nach wieder im früheren Glanz erstrahlen. Und die Halbinsel Krim mit ihren mondänen Kurorten ist nicht mehr nur das Ferienziel einer kleinen politischen Oberschicht, sondern Anziehungspunkt für alle, die subtropische Natur, traumhafte Küsten und faszinierende Landschaftsbilder suchen. Ein abschließender Besuch in Kiew, der ”Mutter der russischen Städte', macht Sie mit der Hauptstadt der Ukraine bekannt. Indem unsere Reise drei Ziele miteinander verbindet, ermöglicht sie vielfältige Einblicke in Geschichte und Gegenwart der Ukraine.
Reiseverlauf: 1. Tag: Willkommen in der Südukraine Linienflug über Prag nach Odessa, ”Perle des Schwarzen Meeres' und größte Hafenstadt der Ukraine mit heute etwa 1,1 Mio. Einwohnern, die mehr und mehr ihr kosmopolitisches Gesicht wiedergewinnt: Hotelbezug für drei Nächte. Evtl. erster Stadtspaziergang. 2. Tag: Ausflug nach Bessarabien Heute führt uns ein Ausflug in den ukrainischen Teil von Bessarabien, das sich seit dem 2. Weltkrieg auf das Staatsgebiet Moldawiens und der Ukraine verteilt. Unser Ziel ist die gewaltige Festung von Akkerman (”Weiße Festung'), heute Bilhorod-Dnestrovskij. Die Anlage am Dnistrovskyi Liman wurde im 13.-15. Jahrhundert an der Stelle der griechischen Kolonie Tyras errichtet, deren Ausgrabungen am Eingang zu sehen sind. Die Burg gehörte nacheinander den Tataren, den moldawischen Fürsten, den Türken, Russland, Rumänien und schließlich der Ukraine. Am Abend evtl. Gelegenheit (fakultativ) zum Besuch einer Opern- bzw. einer Ballettvorstellung oder eines Konzerts. 3. Tag: Vielfarbiges Odessa Odessa: Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch (evang.-luth., röm.-kath.). Wenn möglich, erfahren wir bei einer Begegnung in der ”Deutschen Kirche' von Odessa viel über den Alltag in der Ukraine, über Geschichte und Gegenwart der Deutschen in Odessa, das kirchliche Leben und die ökumenische Situation. Nach der Mittagspause unternehmen wir einen ausführlichen Stadtrundgang und sehen dabei unter anderem die berühmte Potjomkin-Freitreppe, die Sergej Eisenstein als Kulisse für seinen Kultfilm ”Panzerkreuzer Potemkin' diente, das nunmehr wieder im alten Glanz erstrahlende Opernhaus sowie prächtige Jugendstilbauten aus der Blütezeit der Stadt. Im Kunstmuseum sehen wir vor allem russische Maler des 18. und 19. Jhs. Gegen Mitternacht Schlafwagenfahrt (1. Klasse, 2-Bett-Abteile) Richtung Simferopol. 4. Tag: Geschichte und Geschichten Gegen Mittag Ankunft in Simferopol. Mit dem Bus geht es weiter nach Sewastopol, 1784 als Seefestung und Basis der russischen Schwarzmeerflotte gegründet: Hotelbezug für zwei Nächte. Nach einer Erholungspause genießen wir auf einer Bootsfahrt in der Bucht von Balaklava, der ”Bucht ohne Sturm' (Homer, Odyssee), den Blick auf Küste und Meer. 5. Tag: Ein Hauch von Orient Heute geht es zunächst zum orthodoxen Maria-Himmelfahrts-Höhlenkloster. Weiter nach Bachtschissaraj, der ehemaligen Hauptstadt der Krimtataren: Mittagspause. Im einzigartigen Khanspalast mischen sich osmanische, arabische und westliche Baustile. Zu besichtigen sind der Palast mit dem Harem und der Palastmoschee, der Friedhof und die Gärten der im 16.-18. Jh. errichteten Anlage. Den berühmten Tränenbunnen verewigte A. Puschkin in seinem Poem 'Die Fontäne von Bachtschissaraj'. Nach der Rückkehr machen wir uns bei einem Stadtspaziergang mit der Geschichte von Sewastopol vertraut. 6. Tag: Zeitreise Zunächst besichtigen wir das Panoramagemälde der Schlacht um Sewastopol während des Krimkriegs (1853-56). Die Ausgrabung der bedeutenden Griechenstadt Chersonnes aus dem 5. Jh. v. Chr. ist ein Paradebeispiel für die griechischen Kolonien auf der Krim. Dort besuchen wir auch die wieder aufgebaute Vladimir-Kathedrale. Nach der Mittagspause geht es an die Südküste der Halbinsel Krim. Bei Alupka, direkt am Fuße des Berges Ai-Petri, besuchen wir die ebenso skurrile Sommerresidenz des russischen Grafen Woronzow im Tudor-Stil. Weiterfahrt nach Jalta, dem ältesten und berühmtesten Kur- und Badeort auf der Halbinsel Krim: Hotelbezug für zwei Nächte. 7. Tag: Jalta – ein Name voller Erinnerungen Der heutige Tag gehört dem Bezirk Jalta, gleichermaßen bekannt durch seine einmalige Lage wie durch die mit diesem Ort verbundenen geschichtlichen Erinnerungen. Im nahen Nikita liegt einer der bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt; auf einer zum Meer abfallenden Fläche von 230 Hektar wachsen über 20.000 Pflanzenarten. Anschließend besuchen wir den Livadiya-Palast: Die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zarenfamilie war Schauplatz der folgenschweren Viermächtekonferenz von Jalta, die hier im Februar 1945 stattfand. Nach der Mittagspause unternehmen wir eine geführte Stadtrundfahrt in Jalta. Sicher bleibt noch freie Zeit für einen Bummel auf der Uferpromenade. 8. Tag: Wo alles begann Transfer zum Flughafen Simferopol: Flug in die ukrainische Hauptstadt Kiew, die ”Mutter der russischen Städte': Nach der Ankunft besuchen wir am Nachmittag das orthodoxe Höhlenkloster, eine für Geschichte und Spiritualität der russ.-orthodoxen Kirche einzigartige Anlage: Mit seinen in neuem Glanz erstrahlenden Kirchen, den weiten Höfen, dem barocken Glockenturm und den berühmten Höhlen ist es beinahe eine Stadt für sich. Wir erleben und erfahren dabei auch von der Rolle und Bedeutung der Klöster für die russische Orthodoxie. Hotelbezug für zwei Nächte. 9. Tag: Hauptstadt der Ukraine Auf einer ganztägigen Stadtrundfahrt erleben wir das alte und neue Kiew: Wir sehen das ”Goldene Tor', eines der historischen Stadttore aus der Zeit Jaroslavs, das wieder erstandene Michaelskloster mit seinen goldenen Dächern und die Andreaskirche, eine Schöpfung des Petersburger Architekten Rastrelli und Hauptwerk des ukrainischen Barock. Ein Zeugnis der sozialistischen Epoche ist das Denkmal der Völkerfreundschaft auf einer Aussichtsterrasse oberhalb des Dnjepr. Höhepunkt ist schließlich der Besuch der Sophienkathedrale mit ihren einzigartigen Mosaiken: Sie ist gleichermaßen bedeutend als historisches Denkmal wie als Musterbeispiel des byzantinischen Kirchenbaus in der alten Rus. Eine ganz andere Seite von Kiew erleben wir schließlich bei einem kleinen Rundgang durch das ehemalige jüdische Viertel Podil. Danach Zeit zur freien Verfügung, z.B. zum Bummel auf dem Kunstmarkt oder der Andreassteige, dem ”Kiewer Montmartre'. 10. Tag: Abschied Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch in Kiew und Zeit zur freien Verfügung. Fahrt zum Flughafen: Rückflug über Prag nach Deutschland. Weitere Abflughäfen: Flüge ab anderen Flughäfen auf Anfrage. Inklusivleistungen:
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