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Nordostpolen und Republik Belarus: Bialowieska Urwald und Prypec Nationalpark, geführtWeissrussland ( Belarus ) / RadreisenReise Nr. 2948 Im Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland, Białowieża, dem letzten und größten prähistorischen Waldkomplex in Europa, ist die Heimat der mächtigen Wisente. Hier leben die meisten Wisente der Welt. Aber nicht nur Wisente werden wir unterwegs treffen. Ca. 200 km vom Białowieska Urwald entfernt, tief in Weißrussland, nahe der ukrainischen Grenze, trifft man die ursprüngliche Landschaft: 2 große Flüsse des Ostens: Prypec und Pina treffen hier zusammen. Durch Kanalbauten Ende des 18. Jahrhunderts wurden die beiden Flüsse miteinander verbunden, sodass die Gegend über den Wasserweg vom Baltischen bis ins Schwarze Meer direkte Verbindung zu den damaligen Weltstädten Kiew, Königsberg und Danzig hatte. Es ist auch dadurch die einmalige Wasserlandschaft entstanden, die wir zu Fuß, mit Boot und Kajak und sogar mit Pferdefuhrwagen besichtigen werden.
Reiseverlauf: 1. Tag: Der Heilige Berg ”Grabarka” Ankunft in Warschau, Treffen um 12.00 Uhr mit dem Nature Travel Reiseleiter auf dem Hauptbahnhof ”Warszawa Centralna” und Busfahrt nach Białowieża. Unterwegs ist ein kurzer Stopp am polnisch-orthodoxen Kloster und Pilgerzentrum, dem Heiligen Berg ”Grabarka”, geplant. Gleich danach fahren wir nach Białowieża. Nach Einchecken unternehmen wir eine kurze Radwanderung. Unterbringung und Abendessen im ***Hotel Białowieski www.hotel.bialowieza.pl (sehr gute regionale Küche, u.a. Piroggen). Busfahrt ca. 250 km, Radwanderung ca. 15 km 2. Tag: Im strengsten Naturschutzgebiet Europas Im Plan steht heute die Besichtigung des Waldmuseums mit einer ca. dreistündigen Wanderung durch die Kernzone des Białowieski Nationalparks. Dieses strenge Naturschutzgebiet existiert schon seit über 70 Jahren und ist weltweit bekannt. Nach der Wanderung, gegen 14.00 Uhr, erwartet uns ein schönes Picknick an einer Urwaldwiese serviert. Danach unternehmen wir eine interessante Radwanderung durch die Gegend, unterwegs wird ein weißrussisches Freilichtmuseum besichtigt. Nach dem Abendessen findet eine Filmvorstellung über Flora und Fauna des Białowieska Urwaldes statt. Unterbringung und Abendessen wie am 1. Tag. Fußwanderung ca. 6 km, Radstrecke ca. 20 km 3. Tag: Weißrussland – so fern und doch so nah* Gleich nach dem Frühstück (als Mittagsverpflegung nehmen wir in unsere Radtasche Lunchpakete mit) radeln wir zum Grenzübergang Białowieża/Piererow. Da dieser Grenzübergang nur für die Radfahrer und Fußwanderer zur Verfügung steht, wird unser Hauptgepäck vom Hotelbus zur Grenze gebracht (über die Grenze aber, bis zu der weißrussischen Seite, ca. 200 Meter, sollten wir unsere Koffer und unser Fahrrad selbst bringen). Hinter dem Grenzzaun wird auf uns ein Kleinbus warten, der unser Gepäck bis zu unserem Hotel in Kamieniuki (Białowieska Urwald, weißrussische Seite) bringt. Der weißrussische Teil des Urwaldes ist sehr gut gepflegt, Natur ist hier wunderschön. Es besteht auch große Chance, mehrere Tierarten unterwegs zu treffen. Die Menschen sind freundlich und werden uns mit ”Dobryj Den” – ”Guten Tag” begrüßen. Da im Urwald ein wunderschönes, asphaltiertes Radwegenetz angelegt ist, wird unsere Radwanderung nach Kamieniuki problemlos und reibungslos verlaufen. Unterwegs werden wir vom weißrussischen Ranger per Rad betreut, der uns von den Menschen und dem Urwald gerne erzählen wird. Spät nachmittags erreichen wir Dorf Kamieniuki. Unterbringung und Abendessen findet in einem Hotel statt (DZ/EZ mit Bad). Abends besteht noch die Möglichkeit, einen interessanten Bummel durch den für uns völlig exotischen Ort zu unternehmen, sowie die russische Sauna (Bania) zu besuchen. Radstrecke ca. 48 km, flach, hauptsächlich asphaltierte Radwege * Wir weisen Sie darauf hin, dass für den weißrussischen Teil unserer Reise ein Pass und ein Visum erforderlich sind. Visumbeantragung wird von NT übernommen. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Reisebestätigung. 4. Tag: Weißrussland: ”Santa Claus – Died Maroz” und eine Reise tief in die Vergangenheit. Die Stadt Pinsk ist heute angesagt Heute radeln wir durch einsame weißrussische Dörfer und im Anschluss wieder durch den Urwald, zu Mittag kommen wir zum Sitz vom weißrussischen Died Maroz (eine interessante touristische Einrichtung mitten im Urwald, Besichtigung). Hier werden wir auch echte weißrussische Blinis verkosten. Danach mit dem Rad nach Kamieniuki zurück. Um ca. 14.00 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Pinsk, eine Stadt, wo die jüdischen, polnischen und russischen Spuren zu finden sind (unter anderem hat die israelische Premierministerin Golda Meir in dieser Stadt einen Teil ihrer Kindheit verbracht). Gleich nach der Ankunft in Pinsk erwartet uns eine sehr interessante Führung durch die barocke Altstadt. Übernachtung und Abendessen im Hotel Universitas, das als Basis für Sportler aus dem ganzen Land dient. Für Interessierte besteht auch hier die Möglichkeit, ein wunderschönes Schwimmbad (50 Meter lang) zu nutzen. Radstrecke ca. 30, Busfahrt ca. 200 km 5. Tag: Weißrussland: Wasserlandschaft, Kajakfahrt, Volkstanzgruppe und regionales Abendessen im Freien (radfreier Tag) Gleich nach dem Frühstück fahren wir mit dem Schiff den mächtigen Fluss Prypec entlang bis zu einem Dorf, das buchstäblich am Ende der Welt liegt. Zusammen mit einem Fremdenführer, der ehrenamtlich versucht selbst die Spuren der Vergangenheit zu retten, wandern wir durch die Dörfer, die eigentlich nur auf dem Wasserwege zu erreichen sind. Einen Teil vom Weg fahren wir auch mit den Pferdefuhrwagen, die uns dann direkt zu einer Agrartouristischen Einrichtung am Ufer von Prypec bringen. Von dort aus unternehmen wir eine unvergessliche Paddelbootsfahrt (Pflanzenwelt, Wasserrosen). Spät nachmittags kommt zu uns eine echte weißrussische Volkstanzgruppe. Anschließend ein Abendessen am Lagerfeuer. Zu unserem Hotel kommen wir per Bus erst am späten Abend zurück. Übernachtung wie am 4. Tag. Bustransfer ca. 25 km, Schifffahrt ca. 3 Stunden, Paddeltour (auch für ungeübte Paddler geeignet) ca. 1 Stunde 6. Tag: Auf Wiedersehen Weißrussland Heute verlassen wir die wunderschöne Stadt Pinsk und fahren per Bus in den Białowieska Urwald zurück. In Kamieniuki ankommend machen wir noch einen kurzen Stopp, um die restlichen Rubel auszugeben. Nach einem leichten Mittagessen radeln wir durch den Białowieska Urwald zum Grenzübergang Piererow (unser Hauptgepäck wird per Kleinbus zum Grenzübergang wieder gebracht und nach Passieren der Grenze durch einen anderen Kleinbus zu unserem Zielhotel transportiert). Abendessen und Übernachtung wie am 1. und 2. Tag. Bustransfer ca. 3 Stunden, Radstrecke ca. 30 km, nur Asphaltwege, kein Autoverkehr. 7. Tag: Ende der Tour und die Heimreise Der Bus bringt uns nach Warszawa, wo uns die Besichtigung der Altstadt mit einem fachkundigen Fremdenführer erwartet (ca. 2 Std.). Die Tour endet am Hauptbahnhof Warszawa Centralna um ca. 16.00 Uhr. Individuelle Heimfahrt. Wegbeschaffenheit: Überwiegend feste Wald- und Feldwege, Nebenstraßen Leihrad: Damenräder ausgestattet mit 7- Gang und Nabenschaltung von Sachs, mit Rücktritt Herrenräder ausgestattet mit 6- Gang -Kettenschaltung von Shimano Die Mitnahme des eigenen Rades ist möglich, nur fallen dann die Zusatzkosten für die Radbeförderung von Warschau nach Białowieża und zurück in Höhe von 40 Euro (vierzig) pro Rad an. Die Beförderung eines eigenen Rades während der Tour erfolgt kostenlos auf dem NT-Radanhänger. Inklusivleistungen:
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