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Mittelalterliche Kirchenburgen, Karpaten und Pferdefuhrwerke

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Reise Nr. 3270

Von Pferden gezogene Leiterwagen und Bauern, die ihr Heu mit der Sense machen, prägen das Bild im Herzen Rumäniens ebenso, wie gut erhaltene mittelalterliche Burgen und Klöster. In der Region um den südlichen Karpatenbogen spürt man die wechselvolle Geschichte und die vielen kulturellen Einflüsse. Hier haben Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen ihre Spuren hinterlassen. In einigen Kirchen werden die Messen bis heute auf Deutsch gelesen. Vom einst hoch modernen Temeschwar radeln wir durchs flache Banat, entlang des Flusses Muresch ins leicht hügelige Siebenbürgen. Dabei streifen wir den südlichen Karpatenbogen, Heimat von Europas größter Population an Wölfen und Bären. Wir besichtigen Hermannstadt (Sibiu), die europäische Kulturhauptstadt von 2007, bestaunen die Festung Alba Iulia (Karlsburg) und die einzigartige Kirchenburg Schäßburg (Sighisoara). Außerdem werden wir genießen, was die gastfreundlichen Rumänen in den verschiedenen Regionen dem Gaumen (rumän. ciel de gura = ”Himmel des Mundes”) zu bieten haben.

Mittelalterliche Kirchenburgen, Karpaten und PferdefuhrwerkeMittelalterliche Kirchenburgen, Karpaten und Pferdefuhrwerke

Reiseverlauf:

1. Tag:

Ankunft in Temeschwar (Timisoara). Transfer zum Hotel.

2. Tag:

Auf einem ausgedehnten Rundgang erleben wir die Mischung aus morbidem Charme der Habsburger Architektur und einer aufstrebenden Metropole am Rande Europas. Die von vielen Nationalitäten geprägte Hauptstadt des Banats war einst hochmodern. Als eine der ersten Städte Europas führte Temeschwar 1884 die elektrische Straßenbeleuchtung ein. Im kleinen Revolutionsmuseum können wir von einem engagierten Zeitzeugen erfahren, wie 1989 die Massenproteste in der Stadt den Sturz des Ceausescu-Regimes einleiteten.

3. Tag:

Wir starten unsere Radtour im 40 km entfernten Kurort Buzias und haben Gelegenheit unsere Räder auf ruhigen Nebenstraßen im Timis-Tal einzufahren. Unser Ziel ist das beschauliche Lugoj. (Radstrecke: ca. 35 km)

4. Tag:

Heute wird es hügeliger, denn wir kreuzen den Kapartenbogen. Vorbei am schönen Surducsee fahren wir bis Zolt, das nicht nur wegen seiner Holzkirche sehenswert ist. (ca. 60 km)

5. Tag:

Wir radeln durch verschlafene Weindörfer, besichtigen das aufwändig restaurierte Kloster Tomesti, lassen die Karpaten hinter uns und fahren weiter durchs Wegatal bis nach Ilia. (ca. 60 km)

6.-7. Tag:

Weiter geht‘s durchs breite Mureschtal, wo es für Mutige Gelegenheiten gibt, sich im Fluss abzukühlen. Am Abend erreichen wir den Kurort Gioagiu Bai, wo wir uns in einem Hotel mit Schwimmbad einen Ruhetag gönnen. Wir unternehmen einen Ausflug zum nahe gelegenen alten, römischen Thermalbad und den Wasserfällen. (ca. 60 km)

8. Tag:

Bereits an frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt Alba Iulia (Karlsburg), die auf eine 2.000-jährige Geschichte zurückblickt. Wir nehmen uns Zeit, die imposante Festung Alba Carolina zu besichtigen und den Wein der Region zu probieren. (ca. 40 km)

9. Tag:

Heute lassen wir die Muresch hinter uns und fahren durchs verschlafene, etwas hügelige Siebenbürger Hinterland. Gegen Abend erreichen wir Ocno Sibiuliu (Salzburg), das schon im 19. Jh. wegen seiner warmen Salzseen gern zur Erholung aufgesucht wurde. (ca. 65 km)

10.-11. Tag:

Nach einer kurzen Radetappe sind wir in Hermannstadt (Sibiu), der ältesten Siedlung der Siebenbürger Sachsen. Wir haben ausführlich Gelegenheit die schön restaurierte, mittelalterliche Stadt zu entdecken. Am 11. Tag kann individuell entweder Sibiu intensiver erkundet werden, das Freiluftmuseum der traditionellen Volkskultur besucht oder wir machen einen Ausflug zur einer der ältesten Kirchenburg in Cisnadiora (Michelsberg) und den traditionellen Dörfern im Vorland des Fagaras-Gebirges. (ca. 25 km)

12.-13. Tag:

Durchs Siebenbürger Kernland fahren wir weiter nach Altina mit seinem weit sichtbaren Kirchturm. Am Folgetag erreichen wir Schäßburg (Sighisoara). Unterwegs gibt es sehr gut erhaltene Wehrdörfer und Kirchenburgen, die wir besichtigen können. Direkt auf unserem Weg liegen die besonders schöne Kirchenburgen von Hosman (Holzmengen), Altina (Alzen), Agnita (Agnetheln) und Apold (Trappold). In manchen Orten wohnen deutschstämmige Ortansässige, die gerne ihre Geschichte und die des Ortes erzählen. Auf der Tour trifft überall auf traditionell arbeitende Bauern oder auch mal auf einen Köhler, der seinen Meiler hütet. (ca. 40 km / ca. 60 km)

14. Tag:

In Schäßburg (Sighisoara) wird uns einer der größten mittelalterlichen Architekturkomplexe Südosteuropas schnell in seinen Bann ziehen. Wir bestaunen die verwinkelten Gassen und die bunten, schiefen Häuser. Ab Nachmittags treten wir die individuelle Rückreise an.

Charakteristik:

  • Radtour auf meist auf asphaltierten Straßen mit geringem Autoverkehr; Leihräder: (28er Trekkingbikes)
  • Tagesetappen zwischen 25 und 65 km in flachem oder leicht hügeligem Gelände;
  • Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft;

Anreise:

Wir empfehlen die An- und Abreise über Budapest, das von Deutschland günstig zu erreichen ist. Unser Tourverlauf ist hierfür optimiert.

Im Reisepreis enthalten

  • 13 Übernachtungen mit Frühstück in kleinen Hotels / Pensionen (DZ mit Du/WC)
  • Gepäcktransport
  • deutschsprachige biss - Reiseleitung
  • Eintrittsgelder bei Besichtigungen (laut Programm)
  • Infomaterial und Landkarte

Im Reisepreis nicht enthalten

sonstige Verpflegung (ca. 200,- €), Leihrad (90,- €), Anreise (ab 150,- €)

Wunschleistungen

  • Leihrad: 90,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 6
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

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