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MTB - Velebit Bike & SailKroatien / RadreisenReise Nr. 365 Die Wildnis des Zentral-Velebit, die letzten Urwälder Europas, die Heimat des Braunbären: Sie überqueren dieses Gebirge vom Meer bis ins Hinterland Lika. Im Süden besteigen Sie den schönsten Gipfel des Velebit, Sveto Brdo (1.753 m). Und vom Boot aus erleben Sie die Einsamkeit der wunderschönen norddalmatinischen Inseln. Tourverlauf: 1. Tag Anreise Eigenanreise nach Zadar. Von hier Fahrt zu unserem Gasthaus im Dorf Rovanjska am Fuße des Velebit. Übernachtung in einer Pension 2. Tag Jablanac – Veliki Alan Wir fahren mit dem Bus nach Jablanac am Fuße des Nordvelebit. Hier beginnt unsere MTB-Tour. Auf einer kaum befahrenen Forststraße fahren wir zum 1.406 m hohen Pass Veliki Alan. 1.200 Höhenmeter müssen bewältigt werden, die alte Forststraße ist jedoch nicht übermäßig steil. Immer wieder ziehen die beiden Inseln Rab und Pag die Blicke an. Nach dem Pass fahren wir ohne größere Höhenunterschiede zur Forsthütte Mrkviste und übernachten dort in Zelten. Fahrstrecke: 25km; Aufstieg: 1400m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA] 3. Tag Stirovaca – Lika Die heutige Etappe führt uns durch das Herz des Sjeverni- und Srednji Velebit (Nord- und Mittelvelebit). Die Forstwege und Pisten schlängeln sich ohne nennenswerten Höhenunterschied durch die Welt der Velebit-Urwälder. Der bekannteste unter ihnen ist mit Sicherheit Stirovaca, der letzte Urwald Mitteleuropas. Da und dort wird der Blick frei auf zahlreiche felsige Gipfel, u.a. Satorina (1.624 m). Ab der Wegscheide Blatina beginnt allmählich die Abfahrt nach Lika, beim Gehöft Trnovac erreichen wir die karstige Hochebene Lika. Unsere Biketour endet im Dorf Smiljan bei Gospic. Smiljan ist der Geburtsort des größten kroatischen Ingenieurs und Physikers Nikola Tesla. Er entwickelte u.a. den nach ihm benannten Tesla-Transformator; seine bedeutendste Leistung als Erfinder ist sein Beitrag zur Nutzbarmachung des Wechselstroms. Wir versuchen, eine Führung durch das Tesla-Museum zu organisieren. Anschließend bringt uns der Bus zur Kostic-Hütte bei Gracac am Fuße des Juzni Velebit (Süd-Velebit). Fahrstrecke: 55km; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1000m; Zelt oder einfache Hütte [FMA] 4. Tag Lisac Lika, das Land der Wölfe (auf Griechisch likos = Wolf), eine der am dünnsten besiedelten Landschaften Europas, ist in der Tat eines der letzten Paradiese für die Wölfe und Bären des Kontinents. Man rechnet mit etwa 600 bis 1000 Braunbären in Kroatien, die meisten davon leben im Velebit und in Lika. Heute erleben wir die wilde und die ländliche Seite dieser Karsthochebene. Von der Kostic-Hütte fahren wir auf kaum benutzten Feldwegen in der Mittelgebirgslandschaft nach Osten. Am Fuße des markanten Aussichtsgipfels Lisac (1.335 m) steigen wir vom Rad ab, um die letzten 350 Höhenmeter zum Gipfel zu Fuß zu bewältigen. Im Osten sind die Berge Bosniens, im Süden die Velebit-Kette zu sehen. In einem weiten Bogen fahren wir über Bruvno, Rudopolje und Tomingaj zur Kostic-Hütte zurück. Der heutige Tag stand im Zeichen der Pisten und ”Single Trails', der grasüberwucherten Feldwege und einsamen, verlassenen Bauernhöfe. Fahrstrecke: 45 km, Aufstieg 500 m, Abfahrt 500 m, Aufstieg/Abstieg zu Fuß 300 m; Zelt oder einfache Hütte [FMA] 5. Tag Erholungstag, Karsthöhlen Nach drei recht langen und anstrengenden Tagen werden wir heute etwas ”kürzer treten'. Da uns morgen wieder eine lange und anspruchvolle Etappe erwartet, ist der heutige Tag als Erholungstag vorgesehen. Wir werden nach dem Frühstück nur knapp 10 km zu den nahe gelegenen Karsthöhlen Cerovacke Spilje fahren, um einen Eindruck von der 'Unterwelt' des Karstes zu gewinnen. Entspannt genießen Sie den freien Nachmittag. Die Umgebung der Kostic-Hütte ist ein idealer Platz zum Erholen. Der kristallklare Bach Otuca fließt unmittelbar an der Hütte vorbei; wer möchte, kann sich bei einem Bad erfrischen. Übernachtung im Zelt / in der Hütte; Fahrstrecke: 20 km; [FMA] 6. Tag Mali Alan - Libinje Heute müssen wir wieder fest in die Pedalen treten. Es gilt, den 1.044 m hohen Mali-Alan-Pass zu erklimmen. Der seit der Antike bekannte Übergang von Dalmatien nach Lika war noch in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts die einzige logische Verbindung von Zadar ins Landesinnere. Bekannt wurde der Pass wegen seiner Felslandschaft, die in den 60er Jahren die ideale Szenerie für die Winnetou-Filme bot. Wir verabschieden uns von unseren Gastgebern, der Familie Kostic, und fahren über Lovinac und Sveti Rok zum Mali Alan. Die schön angelegte, nicht allzu steile Bergstraße führt durch dichten Buchenwald, etwa 600 Höhenmeter überwindend, zum Pass. Nach der Passage Caricina Vrata verlassen wir die gute Schotterstraße. Es folgt eine recht anstrengende Piste, z.T. ist das Schieben nicht zu vermeiden. Dennoch kommen wir gut voran und bald bietet sich beim Karstgipfel Oscenica, aus fast 1.000 m Höhe, ein spektakulärer Blick auf die dunkelblauen Adriabuchten. Nach einer kurzen und steilen Abfahrt (Absteigen vom Rad ist hier nicht unanständig) erreichen wir die Hochalm Malo Libinje auf 800 m Höhe. Wir verbringen die Nacht in unseren Zelten am Fuße des wohl schönsten Gipfels des ganzen Velebit, Sveto Brdo. Fahrstrecke: 45 km, Aufstieg 1.000 m, Abfahrt 400 m; Zelt [FMA] 7. Tag Sveto Brdo Am frühen Morgen starten wir zu Fuß zum Sveto Brdo. Für diese Etappe benötigen wir gut eingelaufene, nicht allzu schwere Trekkingschuhe. Mit seinen 1.753 m ist Sveto Brdo nach Vaganski Vrh der zweithöchste Gipfel des Velebit, seine Lage und Form machen ihn jedoch zum König der ganzen Gebirgskette. Seinen Namen, Thron der Götter, bekam er zur Zeit der Illyrer. Als die Slawen den Balkan besiedelten, wurde der Name des Berges in ihre Sprache übersetzt. Auf einem markierten Pfad wandern wir nach Norden, an der Quelle Pecica vorbei bis zur Biwakhütte Vlaski Grad (1.300 m). Etwas steiler zu einem Pass hoch und weiter im leichten Gelände erwandern wir in insgesamt 4 Stunden vom Lagerplatz aus den Gipfel. Enzian, Türkenbund, Knabenkraut… säumen im Frühsommer den Weg. Vom Gipfel bietet sich ein prachtvoller Blick. Zu sehen sind im Süden die Adria mit unzähligen Inseln, im Nordwesten der endlose Hauptkamm des Velebit, im Norden und Osten die uns bekannte Lika-Hochebene und im Osten Dinara, der Grenzberg nach Bosnien. Bei klarem Wetter ist die italienische Küste deutlich zu erkennen. Wir steigen ab zum Lagerplatz Libinje. Ein kurzer Anstieg bringt uns zur herrlichen Abfahrtsstrecke nach Rovanjska, wo wir vor einer guten Woche zum Velebit gestartet sind. Der Schotterweg führt zum schon bekannten Gasthof ”Bartol'. Aufstieg/Abstieg zu Fuß: 1.000 m, Fahrstrecke 17 km, Anstieg 150 m, Abfahrt 1.000 m; Übernachtung im Gasthaus [FMA] 8. Tag Rovanjska-Höhle Sie haben den Velebit zweimal überquert und seine Wildnis im Norden und seine Schönheit im Süden kennen gelernt. Heute steht neben der verdienten Rast eine kleine Überraschung auf dem Programm. In entsprechender Kleidung, die Karbidlampe auf der Stirn, führt uns unser Begleiter und einer der bekanntesten Speläologen Kroatiens, Marjan Buzov, durch die selten schöne und für Touristen nicht erschlossene Höhle Rovanjska/Modric. Während 2,5 Stunden erkunden wir diese Höhle - hier gibt es kein elektrisches Licht, keine Betonwege und Geländer, keine Souvenirläden… Am freien Nachmittag können Sie in der Bucht von Rovanjska ein Bad im Meer nehmen. Höhlenwanderung 2-2,5 Stunden; Gasthaus [F] 9. Tag Bukovica - Skradin Die heutige Etappe führt uns über das dalmatinische Hinterland Bukovica zum mediterranen Skradin - mit ihren 82 km die längste Strecke der ganzen Tour. Vom Dorf Rovanjska fahren wir auf alten Schotterpisten über Jasenice zum herrlichen Aussichtsplatz Parizevacka Glavica. Hier, 140 m über dem türkisfarbenen Karstfluss Zrmanja, wurden die berühmten Winnetou-Streifen gedreht, kämpften die Guten gegen die Bösen… nur eine Schautafel erinnert an die Dreharbeiten. Der Zrmanja-Canyon ist atemberaubend schön. Weiter über Obrovac wechseln sich kleine Asphaltabschnitte mit teilweise völlig verwilderten Feldwegen ab. Das ohnehin dünn besiedelte Gebiet ist seit Ende des kroato-serbischen Bürgerkriegs 1991-1995 fast menschenleer. Nur zögernd kehren die vorwiegend alten Menschen in ihre Dörfer zurück. Kurz vor dem Ende der heutigen Etappe werden wir im Dorf Gracac bei Skradin auf einem Bauernhof von den gastfreundlichen Bewohnern mit einer einheimischen Brotzeit verwöhnt. Wir dürfen auch den einzigartigen Rotwein des Hauses kosten, denn nur noch eine kurze Abfahrt abseits des Verkehrs trennt uns von unserem Boot in der Bucht von Skradin. Es bringt uns zur Insel Vrgada, wo wir in einer Bucht auch auf dem Boot übernachten. Fahrstrecke: 82 km, Anstieg 800 m, Abfahrt 800 m, Bootsfahrt 2,5 Stunden; Boot [FMA] 10. Tag Insel Pasman Unser Boot bringt uns in einer etwa halbstündigen Fahrt in eine der Buchten im Süden der Insel Pasman. Die Landemöglichkeiten werden vom Wind und Wellengang mitbestimmt. Vielleicht müssen wir die Räder einige Minuten tragen. Beim Feld Vrijanje erreichen wir eine gute Schotterstraße, die durch die Mitte der Insel verläuft und das Südende mit dem Nordende verbindet. Nach etwa 10 km kommen wir zur Kreuzung Skalice. Von hier bietet sich ein Abstecher zur Bucht Soline an - für viele Kenner die schönste Bucht der Insel. Wir haben Zeit für ein Bad im klaren Adriawasser. Dann radeln wir zurück zur Kreuzung und fahren weiter nach Norden bis zum höchsten Punkt der Insel, Veliki Bokolj (272 m). Die Fahrt zum Gipfel ist zuletzt wegen des 'schwimmenden' Schotters etwas mühsam. Von der Gipfelplattform können wir einen tollen Rundblick auf die Velebitkette im Nordosten, den Kornaten-Archipel im Süden und Dugi Otok im Westen genießen. Die Straße führt nun auf der Westseite der Insel entlang der Küsten - schöne Tiefblicke. Nach etwa 12 km gelangen wir zur Meerenge Zdrelac, die die Insel Pasman von der Insel Ugljan trennt. Über eine Brücke erreichen wir in Kürze die Bucht Gospa Snijezna (Madonna vom Schnee). Hier wartet unser Boot schon auf uns. Übernachtung auf dem Boot; Fahrstrecke: 42 km, Anstieg/Abfahrt 400 m; [FMA] 11. Tag Ugljan Die nördlich gelegene Insel Ugljan ist durch die Nähe zu Zadar etwas dichter besiedelt als Pasman. Eine gute Asphaltstraße verläuft vom Südende nach Norden entlang der Nordostseite der Insel. Wir halten uns mehr an die Inselmitte und fahren auf Feldwegen zwischen Olivenbäumen, Feigen und Weingärten Richtung Norden. Etwa auf halbem Weg machen wir einen Abstecher zur Festung Sveti Mihovil (250 m), die der zweithöchste Punkt der Insel ist. Für die Mühe unserer Fahrt hinauf werden wir mit einem tollen Blick 'belohnt'. Über den Ort Ugljan erreichen wir schließlich Muline, ein Gehöft in der gleichnamigen Bucht. Hier endet die heutige Tour mit einem Bad in der Bucht. Das Boot bringt uns noch heute nach Veli Rat auf der Insel Dugi Otok. Fahrstrecke: 31 km, Aufstieg/Abfahrt 400 m, Bootsfahrt 2 Stunden; Übernachtung auf dem Boot [FMA] 12. Tag Dugi Otok Dugi Otok - der Name bedeutet ”die lange Insel'. Mit ihren 43 km ist sie in der Tat die längste Insel der Adria. Trotz der touristischen Entwicklung ist sie eine der einsamsten und durch ihre Vielfalt auch eine der schönsten Inseln der Adria. Von Veli Rat fahren wir auf Schotterstraßen zunächst zum imposanten Leuchtturm Punta Bianka - mit seinen 42 m der höchste der ganzen Küste - am nordwestlichen Ende der Insel. Einige Wracks lassen erkennen, dass die Seefahrt doch nicht immer ein Kinderspiel ist. Über den Ort Veli Rat fahren wir nun nach Süden zum Kap Lopata, dem Eingang in die Bucht Sakarun. Für viele Kenner ist Sakarun mit ihrem Sandstrand die schönste Bucht der Adria. Nun halten wir uns an die Asphaltstraße Richtung Südosten. Nach etwa 10 km fahren wir zum Kiesstrand Mala Voda ans offene Meer hinunter. Die winzige vorgelagerte Insel Mezanj ist die Brutstätte zahlreicher Möwen und Kormorane. Einige Kilometer weiter auf einer Nebenstraße erreichen wir am Meer die romantische Bucht Brbiscica. Es folgen etwa 25 km der asphaltierten, aber wenig befahrenen Strecke. Beim Ort Zman weichen wir auf einen Feldweg aus, der uns durch die zum Teil bestellten Felder Slotino Polje und Dugo Polje führt. Hier wird es manchmal recht holprig, da und dort muss man auch absteigen. Nach etwa 10 km erreichen wir die große Bucht und den Naturpark Telascica. Wenn wir noch Kraft haben, fahren wir zum Gipfel Grbascak (146 m) hinauf. Nach Südwesten fällt die berühmte Felswand Korona senkrecht zum Meer ab. Nach wenigen Kilometern haben wir die Bucht Uvala Mir, den Endpunkt unserer Biketour durch die Inselwelt Norddalmatiens, erreicht. Übernachtung auf dem Boot; Fahrstrecke: 65 km, Aufstieg/Abfahrt 550 m; [FMA] 13. Tag Kornaten Heute lassen wir unsere Räder ruhen und genießen entspannt die phantastische Inselwelt der Kornaten. Wenn es das Wetter erlaubt, machen wir einen Ausflug aufs offene Meer und fahren unter der Korona-Wand. In der Bucht Loisce gehen wir an Land und besteigen zu Fuß den Aussichtspunkt Muravljak (148 m). Von dort erblicken wir Slano Jezero, den Salzsee, und die Inselwelt der Kornaten. Oberhalb des Salzsees, entlang der etwa 80 m hohen Klippen, wandern wir zur Bucht Mir, wo unser Boot schon wartet. Bootsfahrt ca. 4 Stunden, Wanderung 3 Stunden, Aufstieg/Abstieg 250 m; Übernachtung auf dem Boot; [FMA] 14. Tag Zadar Heute nehmen wir Abschied von den Kornaten, dem ”versunkenen Gebirge'. Am frühen Nachmittag treffen wir mit unserem Boot in Zadar ein und beziehen unsere Zimmer in einer Pension. Es bleibt noch Zeit für ein kleines Sightseeing in der historischen Stadt. Bootsfahrt ca. 3 Stunden; Pension [FM] 15. Tag Heimreise Rückreise in Eigenregie. [F] Charakter der Tour und Anforderungen: Die Bike & Sail-Tour durch Velebit, Lika und Norddalmatien erfüllt die sportlichen Erwartungen eines gut trainierten Mountainbikers. Außerdem ermöglicht sie einen Einblick in Kultur und Geschichte der bereisten Gebiete. Kontakte ”aus erster Hand' mit den Menschen der Region gehören ebenfalls zu den wichtigen Zielen der Tour. Das Velebitgebirge - vielen durch das Kletterparadies Paklenica bei Starigrad bekannt - ist, abgesehen von sehr wenigen ”erschlossenen' Gebieten, ein wildes, raues und oft 'gnadenloses' Karstgebirge. Bis in den Frühsommer hinein kann der Nordwind Bura jede noch so gut geplante Tour erschweren. Da heißt es in der Regel: Weg vom Hauptkamm und Alternativprogramme wählen. Burastüme können auch schon Ende August einsetzen. Die Hochsommermonate sind wegen der Hitze für größere Touren ungeeignet. So wurden Juni und September als die am besten geeigneten Monate für unsere Tour ausgewählt. Die Bikestrecken sind kaum befahren, die Wegbeschaffenheit variiert von Jahr zu Jahr. Ein kräftiger Regenguss macht aus einer guten Forststraße in kürzester Zeit eine raue, holprige Piste. Andererseits hält die Asphaltierwut der Forstbehörde ungebrochen an. So kann es leicht passieren, dass eine romantische Schotterstraße plötzlich im ”neuen Kleid' erscheint. Die Etappen sind von der Länge her meist als Tagestouren mit genügend Zeit zum Rasten zu sehen. Der größte zu bewältigende Höhenunterschied beträgt ca. 1.400 HM, allerdings auf einer asphaltierten Forststraße. Die kilometermäßig längste Etappe beträgt 82 km und verläuft meist auf Feldwegen, die z.T. asphaltiert sind. Die Abfahrt mit dem größten Höhenunterschied, 1.000 HM, verläuft auf guter Schotterstraße. Sie schlafen oft in Zwei-Mann-Zelten oder einfachen Unterkünften. Ausgiebiges Waschen und Duschen ist nicht immer möglich. Auf dem Boot schlafen Sie in einfachen Kajüten oder auf überdachtem Deck auf der Liegematte in Ihrem Schlafsack. Die Fahrstrecken auf den Inseln Pasman und Ugljan sind etwas kürzer, da kann man das Baden in der Adria etwas länger genießen. Sie werden während der ganzen Tour von Ihrem Hauser-Reiseleiter, einem erfahrenen lokalen Bike-Guide und einem Dolmetscher begleitet. Es ist unbedingt erforderlich, die Anweisungen des Führungsteams zu befolgen. Die Wege sind nicht ausgeschildert, es handelt sich sehr oft um Wildnis pur. Da muss bei einer Schlüsselkreuzung gewartet werden, bis die Gruppe komplett ist. Individuelles Vorgehen kann nicht toleriert werden. Zu Ihrer Sicherheit und für den Materialtransport begleitet Sie ein Geländefahrzeug während der ganzen Tour auf dem Festland, von Jablanac nach Skradin. Dieses Fahrzeug folgt Ihnen unauffällig auf Schritt und Tritt, Ersatzteile und Werkzeug sind also immer dabei. Sie können Ihre Tour daher unbeschwert genießen. Auf den Inseln sind die Strecken kürzer, weniger schwierig und überschaubar. Hier ist kein Begleitfahrzeug erforderlich. Die ganze Tour ist als kleine Radexpedition zu sehen. Nur durch Ihre aktive Mithilfe, durch Gemeinschaftsgeist und Toleranz den Gruppenmitgliedern sowie Ihrer Begleitmannschaft gegenüber kann die Tour gelingen und zu einem persönlichen Erfolg für jeden Einzelnen werden. Helfen Sie bitte mit beim Auf- und Abbauen der Zelte, eventuell bei Küchenarbeiten, beim Sammeln von Holz fürs Lagerfeuer usw. Das Biken und Wandern in Kroatien beschert Ihnen sicher unvergessliche Naturerlebnisse. Die Bikestrecken verlangen jedoch durch ihre Beschaffenheit (siehe oben) Flexibilität und die Bereitschaft zur Anpassung. Oft hilft nur Improvisation weiter. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen. Inklusivleistungen:
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