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MS SPIRIT OF ENDERBY: Wrangel Insel - Expedition ans Ende der WeltRussland / Tschukotka / KreuzfahrtenReise Nr. 2973 Anchorage - Nome - Anadyr - Tschukotka-Halbinsel: Kap Dezneva - Wrangel Island - Herald Island - Kap Vankarem - Kolyuchin Bucht - Big Diomede Island - Anadyr - Anchorage Eines der letzten Geheimnisse in einer immer stärker zusammen wachsenden Welt wollen wir versuchen, auf unserer Expeditions-Kreuzfahrt zu lüften. Zehn Zeitstunden und mehr als 9.000 Kilometer weiter östlich von Moskau liegt der Russische Ferne Osten, für uns Mitteleuropäer unendlich weit weg. Die sibirische Hohe Arktis mit der Tschukotka-Halbinsel im äußersten Nordosten Russlands und der Wrangel-Insel, die weitab jeglicher Zivilisation an der Grenze zum ewigen Eis liegt, sind wegen der vielen Packeis-Schollen selbst im Sommer auf dem Seeweg schwer erreichbar. Aufgrund ihrer Isolation und unbeschadet von menschlichen Einflüssen hat hier eine einzigartige Flora und Fauna die Zeit überdauert. Mit unserem Expeditionsschiff MS SPIRIT OF ENDERBY werden wir zu den wenigen Menschen gehören, die bis in diese geheimnisvolle Region vorstoßen, wir werden herzlichen indigenen Naturvölkern begegnen, blühende „Indian Summer“ Flora bewundern und eine arktische Tierwelt mit Walrossen, Rentieren, Eisbären und unzähligen Zugvögeln antreffen. Eine wahre Pionierreise in eine der am dünnsten besiedelten Regionen unseres Planeten.
Reiseverlauf: 1. Tag: Hinflug Flug von Frankfurt über Anchorage nach Nome. Transfer zum ***Hotel, 2 Nächte. 2. Tag: Nome Ein Tag zur freien Verfügung und Akklimatisierung in der ehemaligen Goldgräberstadt. 3.-4. Tag: Weiterflug - Einschiffung Charterflug nach Anadyr. Aufgrund der westlichen Überquerung der Datumsgrenze Ankunft am Abend des 4. Tages und Einschiffung auf MS SPIRIT OF ENDERBY. A 5.-6. Tag: Tschukotka Halbinsel Nach einem ersten Tag auf See erreichen wir die Tschukotka Halbinsel, ein Naturparadies mit Tausenden von Seevögeln, die im Sommer zum Nisten hier in den Norden ziehen. Nur wenige Besucher aus dem Westen hatten bisher die Chance, die gewaltigen Bergketten und abgelegenen Siedlungen der Tschuktschen in diesem Teil der Welt zu sehen. Ethnologisch gehört dieses Volk zu den Inuit, die einst über Nordamerika hinweg nach Grönland zogen. Während unserer Anlandungen werden wir einige typische Dörfer besuchen und die umgebende Tundra erkunden. Auf Ittygran Island finden wir die „Whalebone Alley“, eine heilige Kultstätte der Inuit, mit einer Vielzahl von Walknochen, die die einstige Walfangkultur dokumentieren. FMA 7. Tag: Kap Dezneva Fahrt durch die Bering Straße, dem schmalen Wasserweg, der Russland und die Vereinigten Staaten trennt, benannt nach dem berühmten, einst im Dienst des russischen Zaren stehenden Seefahrers und Entdeckers Vitus Bering. Wenn es die örtlichen Verhältnisse zulassen, Anlandung bei Kap Dezneva, dem östlichsten Punkt des eurasischen Kontinents. Ein paar Seemeilen davon eine weitere Anlandung in der Siedlung Uelen, hier leben die Tschuktschen wie seit Jahrtausenden von ihren Rentieren und vom traditionellen Fischfang. FMA 8. Tag: Kolyuchin Island Unterwegs über den Polarkreis und hinein in den Polartag nach Norden hoffen wir an der Insel Kolyuchin anzulanden, einem Naturschutzgebiet, in dem im Sommer Tausende von Kormoranen, Lummen und Papageitauchern nisten. Gelegentlich findet man auch Walrosse am Strand. Von nun an gilt mehr denn je auf dieser Reise: Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg - Wetter und Eis bestimmen täglich aufs Neue das Programm. FMA 9.-13. Tag: Wrangel Insel Durch das Packeis der Long Strait nähern wir uns der Wrangel Insel. Wir sollten an Deck sein, denn die Gewässer sind reich an Eisbären und Walrossen, die man häufig auf Eisschollen beobachten kann. Die Insel ist UNESCO Weltnaturerbe und seit 1974 ein Schutzgebiet insbesondere für Eisbären, die hier überwintern und ihre Jungen aufziehen. Aber auch Walrosse, Moschusochsen, Rentiere und Schneegänse findet man in großer Zahl. Zudem ist die Wrangel Insel nach wissenschaftlichem Konsens wohl der Ort, an dem ca. 1.500 v. Chr. die letzten Mammuts gelebt haben. Bei guten Eis- und Wetterbedingungen versuchen wir auch Herald Island, eine kleine und sehr unzugängliche Insel östlich der Wrangel Insel, anzulaufen. Wichtig: Alle Landungen und Ausflüge auf beiden Inseln sind abhängig von örtlichen Genehmigungen und den zum Teil extremen Eisbedingungen. FMA 14. Tag: Nordsibirische Küste Obwohl diese Gegend gut kartiert ist, sind bislang wenige Expeditionsschiffe hierher gekommen. Je nach Wetterbedingungen werden wir versuchen, um Kap Vankarem und entlang der wilden und abgeschiedenen Küste Anlandungen zu unternehmen. FMA 15. Tag: Kolyuchin Bucht Ausflüge entlang der Küste der Kolyuchin Bucht. In den Sanddünen lebt der seltene Löffelstrandläufer und in den Gewässern werden oft Buckelwale und Grauwale gesichert. FMA 16. Tag: Big Diomede Island Im Jahre 1867, als die USA von Russland den Staat Alaska gekauft haben, wurden die Grenzen neu verlegt. So ist Big Diomede Island nun der östlichste Punkt Russlands. Außer einer Grenzstation ist die Insel unbewohnt, denn die Ureinwohner, die Yupik, wurden nach Beendigung des 2. Weltkrieges auf das russische Festland umgesiedelt. Heute finden wir hier eine große Brutkolonie Rotschnabelalken und andere Vogelarten vor. FMA 17. Tag: Auf See Der letzte Seetag! Wir haben Zeit, um die Eindrücke dieser außergewöhnlichen Expeditions-Kreuzfahrt Revue passieren zu lassen und uns zu entspannen. FMA 18. (17.) Tag: Ausschiffung Frühmorgens Rückkehr nach Anadyr, wo wir uns von der Crew und neu gewonnenen Freunden verabschieden müssen und ausschiffen. Per Charterflug geht es zurück nach Nome in Alaska. Beim Flug über die Datumsgrenze gewinnen wir den zu Beginn verlorenen Tag zurück, und kommen am 17. Tag in Nome an. Übernachtung im ***Hotel. F 18. Tag: Anchorage Flug von Nome nach Anchorage und Übernachtung im ***Hotel. F 19. Tag: Rückflug Am frühen Nachmittag Flug mit CONDOR nach Frankfurt. F 20. Tag: Ankunft Vormittags Ankunft in Frankfurt. Höhepunkte: Inklusivleistungen:
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