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Kulturnation zwischen Ost und WestPolen / StudienreisenReise Nr. 481 Abwechslungsreich, bunt und herzlich: Das ist meine Heimat Polen! Wo sonst können Sie in einer europäischen Hauptstadt Wolkenkratzer, aber auch Pferdefuhrwerke sehen? Wir erkunden gemeinsam fantastisch wiederaufgebaute Städte, fahren durch die endlosen Wälder an den masurischen Seen und riechen die duftenden Kirschplantagen an der Weichsel. Mein Polen, zwischen Traditionen und Dynamik! Ihr Alexander Stec
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Warschau Es steht zur Wahl: die Anreise nach Warszawa (Warschau) mit dem Flugzeug oder von Berlin aus mit der Bahn. Nur kurz ist die Fahrt in Ihr Hotel. Eine Übernachtung in Warschau. (A) 2. Tag: Schlösser und Parks Warschau überrascht: Die im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Stadt zeigt uns ihr modernes und ihr traditionsbewusstes Gesicht. Wir machen uns ein genaues Bild: Am Lazienki-Park mit dem Chopindenkmal beginnen wir unsere Tour durch die Stadt, über den Königsweg, vorbei an vielen Botschaften und Regierungsgebäuden, kommen wir zum Warschauer Schloss - wieder aufgebaut und heute in seiner frühbarocken Form ein Anziehungspunkt der Altstadt. Nach der Besichtigung der fünfflügeligen Anlage schlendern wir vorbei an der Sigismundsäule durch enge Gassen zur gotischen Johanniskirche. Auch ein Halt im ehemaligen Ghetto darf nicht fehlen, bevor wir nach Masuren fahren. Zwei Übernachtungen in Mikolajki (Nikolaiken). 200 km (F, A) 3. Tag: Rundfahrt durch Masuren »So zärtlich war Suleyken«! Wir erinnern uns an die schönen Geschichten, wenn wir den Sniardwy-See (Spirding-See), den größten Masurens, mit dem Boot erkunden. Dann die Wolfsschanze bei Ketrzyn (Rastenburg) . Ein unheimlicher Ort. Inmitten der heute mit Moos und Flechten überzogenen Ruinen der ehemaligen Bunker ist eine kleine Gedenkstätte des 20. Juli 1944. Kapellen am Wegesrand begrüßen uns schon auf dem Weg zum Wallfahrtsort Swieta Lipka (Heiligelinde). Den Tag beschließen wir mit einem kleinen Orgelkonzert in der barocken Wallfahrtskirche. 160 km (F, A) 4. Tag: Durch das Ermland nach Danzig Freuen wir uns auf die vitale Großstadt Olsztyn (Allenstein), die Hauptstadt der Region Ermland- Masuren. Gebaut wurde die Stadt um die imposante gotische Burg der ermländischen Domherren. In der Malbork (Marienburg), der im Mittelalter mächtigsten Festungsanlage Europas, vertiefen wir uns in die Geschichte und Kultur des Deutschen Ordens. Vor allem der Hochmeisterpalast verkörpert mit seinen Zinnen und Türmen einstige höfische Pracht. Und abends lassen wir es uns in einem Restaurant an der Motlawa (Motlau) gutgehen. Zwei Übernachtungen in Gdansk (Danzig). 280 km (F, A) 5. Tag: Dreistadt an der Ostsee Die mächtige Hansestadt Danzig zeigt sich von ihrer besten Seite: Hinter den prächtigen Toren erkunden wir bei unserem Rundgang ein unvergleichlich geschlossenes Stadtbild. Der Königsweg führt uns durch von Patrizierhäusern geschmückte Gassen über den Langen Markt zum Artushof. Von der Marienkirche spazieren wir durch die Frauengasse zum Krantor, dem Wahrzeichen der Stadt. Und immer wieder treffen wir bei unserem Ausflug in die Stadtgeschichte auf die realen Spuren und Geschichten Günter Grass', der 1927 hier geboren wurde. Nachmittags lauschen wir einem kurzen Orgelspiel in der alten Abtei Oliwa (Oliva) und schlendern durch das traditionsreiche Seebad Sopot (Zoppot). (F) 6. Tag: Königliche Spuren - Der Piastenpfad Nicht weniger als unser »Weltbild« verdanken wir ihm: Kopernikus wurde in Torun (Thorn) geboren. Daran sollten wir denken, wenn wir die Altstadt, ein einzigartiges turmreiches mittelalterliches Freilichtmuseum, durchstreifen. Gotische Bürgerhäuser, alte Getreidespeicher, das alles schön an der Weichsel gelegen. Nachmittags erkunden wir die Altstadt von Poznan (Posen). Der dortige »Stary Rynek« - der zentrale Platz mit seinen Bürgerhäusern - wirkt sehr gemütlich und provoziert uns geradezu, in einem der vielen Restaurants zu Abend zu essen und ein gutes polnisches Bier zu probieren. Eine Übernachtung in Poznan. 310 km (F) 7. Tag: Nach Niederschlesien Zisterzienser und Niederschlesien - das gehört zusammen. Der mittelalterliche Orden suchte damals abgeschiedene Orte und fand viel Platz zum Roden und Urbarmachen. Wir besuchen das Zisterzienserinnenkloster von Trzebnica (Trebnitz), in dem sich das Grab der Heiligen Hedwig befindet, der Schutzpatronin Schlesiens. Herzstück der schachbrettartig angelegten Altstadt von Wroclaw (Breslau) ist der große, mittelalterliche Rynek. Wir freuen uns über die Farben der restaurierten Bürgerhäuser, die sich um das gotische Rathaus gruppieren. Während unseres Stadtrundgangs sehen wir dann die Dominsel, in deren Zentrum sich stolz die Türme der gotischen Kathedrale erheben. Eine Übernachtung in Breslau. 170 km (F, A) 8. Tag: Die Schwarze Madonna von Czestochowa Wir starten im freundlichen Oppeln mit seinem weitläufigen Rynek in den Tag und staunen über so viel barocke Leichtigkeit der farbigen Giebel. Im Paulinerkloster von Czestochowa (Tschenstochau) sehen wir die Schwarze Madonna, die Schutzpatronin Polens. Kein geringerer als der Evangelist Lukas soll das Bildnis geschaffen haben. Zwei Übernachtungen in Krakau (Krakow). 270 km (F, A) 9. Tag: Krakau - Florenz des Nordens Rund sechs Jahrhunderte war das Krakauer Schloss auf dem Wawel Sitz der polnischen Könige. Wenn wir also durch die weitläufigen Gänge streifen, tauchen wir auch gleich ab in die Geschichte des Landes. Beeindruckt stehen wir wenig später auf dem 40.000 Quadratmeter großen Marktplatz Rynek Glowny, einem der größten Plätze Europas. Da hat man fast keinen Blick mehr für die prächtigen Bürgerhäuser und Adelspaläste, die ihn umgeben. In den Cafés trinken die Gäste den starken polnischen Kawa und schauen den Blumenfrauen bei der Arbeit zu. Vielleicht bleibt ja Zeit, es ihnen gleich zu tun! In der Marienkirche mit ihrer sternenüberzogenen Decke sehen wir den berühmten Veit-Stoß-Altar. Abends kosten wir in einem Restaurant Spezialitäten der polnischen Küche. (F, A) 10. Tag: In Kleinpolen Kleinpolen ist nicht wirklich klein. Es ist seit dem Mittelalter nur kleiner als Großpolen. Und es ist eine besonders schöne Landschaft mit hübschen Städten. Zum Beispiel Sandomierz: Viele Bürgerhäuser des 15. und 16. Jahrhundert säumen den Rynek einer der ältesten polnischen Städte. Anmutig zwischen Kreidehügeln über der Weichsel liegt dann Kazimierz Dolny. Die kunstvollen Renaissancehäuser und die reizvolle Landschaft der Umgebung ziehen nicht nur uns an: Im Sommer kommen Künstler aus aller Welt. Zum Abschluss unserer Reise lassen wir uns noch ein gutes Abschiedsessen schmecken. Eine Übernachtung in Warschau. 370 km (F,A) 11. Tag: Heimreise Do widzenia! Auf Wiedersehen, Polen. Zurück nach Hause geht es mit der Bahn oder dem Flugzeug. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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