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Kirgistan - Jurtenleben im Tien-ShanKirgistan / ErlebnisreisenReise Nr. 287 Wir laden Sie ein, einen Hauch des Nomadendaseins zu Pferd oder wandernd zu erleben und dabei ursprüngliche Natur und Kultur gleichsam zu genießen. Wüsten und Steppen prägen das Landschaftsbild Mittelasiens. Wie eine Oase inmitten dieser wasserarmen Gegend wirken die Gebirgszüge des Tien-Shan mit dem im Zentrum gelegenen Issyk-Kul-See, dem zweitgrößten Hochgebirgssee der Welt. Hier befinden sich die unterschiedlichsten Großlandschaften wie Wüste, Halbwüste, Steppe, montane Wiesen und Wälder, subalpine und alpine Matten, Schneefelder und Gletscher. Sie bieten Lebensraum für viele bedrohte Tierarten, von denen der Schneeleopard, das Marco-Polo-Schaf und der Ibisschnabel die Bekanntesten sind. Die traditionelle Kultur der Kirgisen hat bis in die Gegenwart überlebt. Sie ziehen im Sommer mit Jurte und Vieh in die Berge, um auf den saftigen Sommerweiden - abgeschieden von der Zivilisation - wie vor Tausenden von Jahren in Einklang mit der Natur zu leben. Die Kirgisen sind ein sehr gastfreundliches Volk, für das Zeit kaum eine Rolle spielt. Ihr Reiseziel - das Biosphärenreservat ”Issyk-Köl” liegt im Osten des Landes und ist mit seinen 43.000 km2 eines der größten Schutzgebiete der Welt. Zur Umsetzung einer nachhaltigen Tourismusentwicklung im Biosphärenreservat ”Issyk-Köl” sind 1998 erste Schritte unternommen worden. Mit dem Aufbau von kleinen Jurtensiedlungen wird ein Angebot unterbreitet, welches in einer Mischung aus Abenteuer, Romantik und Komfort ein breites Publikum anspricht. So kommen Naturliebhaber und Familien mit Kindern genauso auf ihre Kosten. Kultur und Landschaft werden sanft erschlossen, eine Jurtensiedlung kann nie mehr als 60 Gäste je Saison (8 zeitgleich) beherbergen, und die Betreuung erfolgt durch einfache Leute, die ihre traditionelle Wirtschaft nicht aufgegeben haben. Die Jurtensiedlungen Hier wird ein angemessener Komfort bereitgestellt, der traditionelle Normen nicht verletzt und trotzdem auch europäischen Ansprüchen genügt. Kerzen oder Petroleumlampen sorgen für die Beleuchtung der Jurten, Sonnenkollektoren und Badeöfen bereiten warmes Wasser für die abendliche Dusche. Aus Holz oder örtlichem Baumaterial errichtete Sanitäranlagen beherbergen Dusche, Waschbecken sowie Toiletten. Die Versorgung erfolgt ausschließlich mit lokalen Produkten, die im biologischen Anbau erzeugt werden. Das Programm ist sehr flexibel und kann jederzeit individuell angepaßt werden. Nachdem Sie sich 2 Tage am Issyk-Kul - See erholt und an die 4 Stunden Zeitunterschied, die Höhe und das Klima angepaßt haben, können Sie jeweils 3-6 Tage in einer der Jurtensiedlung, die von Ihnen je nach Aufenthaltsdauer und Interessen selbst ausgewählt werden, verbringen. Die Reiseziele sind beliebig kombinierbar und können durch einen kurzen Badeaufenthalt am Issyk-Kul - See unterbrochen werden. Jede Jurtensiedlung repräsentiert einen anderen Landschaftstyp. In den Jurtensiedlungen haben Sie die Möglichkeit, allein oder mit ortskundiger Führung zu Pferd oder Fuß die Weiten des Tien-Shans zu erkunden. Der Tagesablauf ist frei gestaltbar. Mitunter kann es sehr einsam werden, doch wenn im Dorf ein Fest bevorsteht, dann sind Sie dabei ! Diese kulturellen Höhepunkte sind sehr spontan, und weil wir Ihnen einen unverfälschten Eindruck vermitteln wollen, verzichten wir bewußt auf jede Form einer speziellen Organisation kultureller Ereignisse.
Reiseverlauf und Camps: 1. Tag: Empfang durch die Dolmetscherin Die Reiseleitung empfängt Sie in Bishkek am FLughafen und bespricht mit Ihnen das Programm für die nächsten Tage. Ak Sai oder Kara Talaa Die Jurtensiedlungen Ak Sai oder Kara Talaa liegen ca. 4 Stunden Fahrt von Bischkek entfernt. Inmitten einer Halbwüste, die einen ausgesprochenen Kontrast zum in Europa vorherrschenden Grün bildet, haben wir kleine Jurtensiedlungen aufgebaut, die sich harmonisch in Form und Farbe in die Landschaft einbetten. Hier sind Sie fast allein und können zum ersten Mal die Weite des Landes, die menschenleeren Strände oder ein Bad im warmen See genießen. In diesen JS gibt es keinen Strom, das Trinkwasser wird per LKW aus dem nahe gelegenen Dorf geholt. Temir Kanat oder Tuura Suu Die JS Temir Kanat und Tuura Suu liegen ca. 40 km südlich vom See entfernt. In dem baumlosen Hochtal hat man direkten Blick auf die nahe scheinenden Gletscher, in Temir Kanat aber auch über den Issyk Köl hinweg auf das gegenüberliegende Ufer und die 120 km entfernte Bergkette. Reizvoll sind die vielen Kaskaden, die rau anmutende Landschaft und eine Begegnung mit einfachen Nomaden, die verstreut ihre Jurten in den Bergen aufgestellt haben. Hier gibt es Strom und Wasser, auch eine warme Dusche. Höhe: 2000 bis 2400 m über NN. Dscheti Ögus In Dscheti-Ögus sehen Sie die eindrucksvollste Felsformationen Kirgisistans, das ‚Gebrochene Herz’ und die ‚Sieben Ochsen’. Die Jurtensiedlung befindet sich in einem weit auslegenden Hochtal mitten in der Waldzone. Ein nahe gelegenes kleines Gletschertal ist eine lohnende Tagestour. Dscheti-Ögus ist auch bei den Kirgisen ein besonders beliebtes Ausflugsziel. In Dscheti-Ögus regnet es öfter als in den anderen Jurtensiedlungen. Es gibt hier keine Reitpferde, jedoch Strom und Wasser. Son Köl Der Son Köl ist ein See, dessen Seespiegel auf 3.000 m Höhe liegt. Die Umgebung der Jurtensiedlung ist eine Hochgebirgs-Kältesteppe die weitläufig und sanft hügelig ist. Diese unendliche, kühle Schönheit bringt Mensch und Natur in Einklang. Der gesamte See ist Naturschutzgebiet, da hier zahlreiche Wasservögel brüten. Besonderheiten: Aufgrund der Höhe kann dieses Reiseziel meistens erst in der zweiten Woche angefahren werden. Bei Bewölkung übersteigt auch im Sommer die Tempartur manchmal 5 – 8°C nicht und in klaren Nächten kann das Thermometer unter -5°C sinken. Abreise Am Vorabend des Abreisetages laden wir Sie zu einem Abschlussfest ein. Vormittags haben Sie die Möglichkeit, die Hauptstadt Bischkek mit ihren bunten asiatischen Basaren zu besuchen, bevor Sie zum Flughafen gebrachtr werden. Programmhinweise Für jeden Gast steht in den Jurtensiedlungen (außer am See) fast jeden Tag ein Pferd zur Verfügung. Die kirgisischen Pferde sind kleiner, ruhiger und widerstandsfähiger als die europäischen. Nichts erschreckt sie. Sie sind in den Bergen aufgewachsen und kennen hier jeden Pfad, jeden Stein und jedes Hindernis. Man kann ihnen auch im Dunkeln bedenkenlos das Suchen des Weges überlassen, sie finden immer nach Hause. Geübte Reiter sowie Anfänger haben keine Probleme die Berge zu bezwingen und falls es doch Schwierigkeiten oder Probleme gibt steht stets der Führer bereit. Die Sättel sind traditionell aus Fell und weicher als in Europa. Reiten will gelernt sein, meint man. Die kirgisischen Pferde sind sehr ruhig und gutmütig und selbst jemand, der noch nie auf einem Pferd gesessen hat, lernt innerhalb weniger Stunden, mit ihnen umzugehen. Der Urlaub ist auch gut geeignet das Reiten zu lernen. Ihre Führer sind ausschließlich Männer, die in der entsprechenden Gegend aufgewachsen sind und deshalb nicht nur sie, sondern auch ihre Bewohner gut kennen. Sie kümmern sich um die Pferde, Zaumzeug und sorgen für die Sicherheit während des Reitens. Inklusivleistungen:
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