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Kasachstan - KirgistanKasachstan / ExpeditionenReise Nr. 2486 Kasachstan, so groß wie Westeuropa, ist das Herz der Großen Eurasischen Steppe, die sich von der Mongolei quer durch Asien bis zur Puszta Ungarns erstreckt, Heimat der Nomadenvölker, die als 'Horde' wiederholt vom äußersten Ostrand Asiens nach Europa einfielen. Doch am Südrand dieser Steppe, wo sich verschiedene Gebirge nebeneinander aufstauen, herrscht uraltes Kulturland. Nach Süden hin erstreckt sich der heutige Staat Kirgistan, topographisch ganz anders, zu 94 % aus Bergen bestehend, 30 % der Landesfläche über 3.000 m hoch. Der Pamir im Süden, der Tienshan die Osthälfte einnehmend, und zwischendrin der Issyk-Kul-See. Beide Länder, aus dem Zerfall der UdSSR hervorgegangen, bilden eine harmonische komplementäre Ergänzung, dem Besucher das denkbar weiteste Landschafts-, Vegetations-, Ethno- und Kulturspektrum bietend.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Hinflug Am frühen Nachm. Abflug von Frankfurt, Linienflug mit LUFTHANSA nach Almaty (früher Alma Ata) in Kasachstan. Ankunft kurz nach Mitternacht. Transfer zum ***Hotel OTRAR (2 Nächte incl. der Ankunftsnacht). 2. Tag: SO Almaty MA Im Laufe des Tages Besichtigungen in Almaty, zweitgrößte Stadt der Region: Platz der Unabhängigkeit, Panfilov-Park mit der Zenkov-Kathedrale, das Zentrale Staatsmuseum, Besuch des ”Grünen Marktes”. Dann Ausflug zum 15 km entf. Hochgebirgs-Eisstadion Medeo in den Vorbergen des Zailiysky Alatau (1.691 m). 3. Tag: MO Altyn-Emel FMA Fahrt zum Westufer des Qapshaghay-See, vom Ili durchflossen. Hier unser Picknick-Lunch. Weiter durch Trockensteppe, Halbwüste und felsiges Gebiet zum Nationalpark Altyn-Emel (200 km), von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Einfaches Gästehaus nahe der Taigak-Schlucht. 4. Tag: DI Altyn-Emel FMA Ganztägige Besichtigungen in Altyn-Emel, größtes Naturschutzgebiet Kasachstans mit reicher Fauna und Flora. Aber auch archäologische Denkmäler sind hier zu finden, wir sehen die Hügeln von Besschatyr mit einer Nekropole aus der Skytenzeit, anschl. die Felszeichnungen Tambaly Tas mit Tier- und Jägerdarstellungen. Dann Fahrt zur ”Singenden Sanddüne” am Ufer des Flusses Ili. Bei trockenem Wetter erzeugt der Sand Töne, die dem Klang einer Orgel ähneln. Wir übernachten in einen Gästehaus im Dorf Bastschi. 5. Tag: MI Charyn Canyon - Kensuu FMA Fahrt zunächst zum Charyn-Canyon, größter Canyon Zentralasiens, der gerne mit dem Grand Canyon des Colorado verglichen wird. Dann hinauf in die Ausläufer des Tienshan, über Kegen zum Grenzübergang am San Tash-Pass, Einreise nach Kirgistan. Unser heutiges Ziel der Ort Kensuu, in schöner Gebirgslandschaft gelegen. Übern. in einer Gastfamilie oder in Jurten. 6. Tag: DO Karakol FMA Vorm. 2-stünd. leichte Wanderung durch unberührte Natur ins Tien Shan-Gebirge zu einem kleinen Bergsee, unterwegs herrliche Ausblicke auf die Tyup-Hochebene. Dann Fahrt in die Ebene des Issyk-Kul-Sees, zum 70 km entf. Karakol, eine friedliche kleine Stadt mit malerischen Holzhäusern. Unterwegs Besuch des Przhevalsky-Museums. Nach Ankunft in Karakol kurze Rundfahrt: chinesiche Moschee, orthodoxe Holzkirche, Bauwerke aus der Zarenzeit. 2 Nächte in einem ordentl. Gästehaus. 7. Tag: FR Karakol FMA Ausflug in die Altyn Araschyn-Schlucht, auf Serpentinenstraßen durch eindrucksvolle Landschaft zu einem alpinen Hochtal auf 2.700 m Höhe, am südlichen Ende überragt vom 4.260 m hohen Pik Palatka. Wanderung in der Schlucht, Picknick-Mittagessen und Gelegenheit zum Baden in einer der zahlreichen heißen Radon-Quellen. 8. Tag: SA Issyk-Kul – Kochkorka FMA Fahrt zunächst zur Jety Ögüz-Schlucht (25 km entf.) mit ihren ungewöhnlichen Rotsandstein-Klippen und weiter entlang dem südlichen Ufer des Issyk-Kul-Sees (Bademöglichkeiten) nach Kochkorka (280 km). Besuch einer traditionellen Werkstatt für Filzherstellung. Übern. bei einer kirgies. Gastfamilie. 9. Tag: SO Tasch-Rabat FMA Über den 3.030 m hohen Dolon-Pass erreichen wir das Flusstal des Naryn. Unterwegs haben wir Gelegenheit, frischen Kumys (gegorene Stutenmilch) zu probieren. Weiterfahrt über den Pass Kysyl-Be (2.484 m) zur Karawanserei Tasch-Rabat (”Steinfestung') aus dem 12. Jh., auf einer Höhe von 3.040 m im At-Bashi-Gebirgsmassiv (240 km). Hier unser Jurtenlager. 10. Tag: MO Son-Kul-See FMA Über den Moldo-Aschuu-Pass (3.300 m) zum Gebirgs-See Son-Kul (3.016 m), eine der idyllischsten Szenerien Kirgistans (260 km). Voller saftiger Wiesen, die während der Sommermonate von Hirten mit ihren Schaf-, Pferde- und Yak-Herden aufgesucht werden. 2 Nächte im Jurten-Camp. 11. Tag: DI Son-Kul-See FMA Aufenthaltstag am Son-Kul-See, Möglichkeit zum Wandern oder zu einem Reitausflug, immer wieder Begegnungen mit Nomaden. 12. Tag: MI Kysyl Oi FMA Fahrt über den Kara-Ketsche-Pass und durch die pittoreske Kokomoron-Schlucht nach Kysyl-Oi (200 km). Übern. bei einer kirgisischen Gastfamilie. 13. Tag: DO Bishkek FMA Zunächst dem Flusstal des Sysamir folgend, dann über den 3.586 m hohen Tuja-Aschuu-Pass erreichen wir Bishkek (200 km), Hauptstadt Kirgistans. Nachm. Stadtbesichtigung mit Besuch des Historischen Museums. ***Hotel. 14. Tag: FR Almaty FMA Fahrt zum kasachischen Grenzübergang und Rückfahrt nach Almaty (250 km). Rest des Tages frei, Gelegenheit zu individuellen Aktivitäten. Abends unser Abschiedsessen, eine letzte Nacht im ***Hotel. 15. Tag: SA Rückflug - Ankunft Bereits kurz nach Mitternacht Transfer und Rückflug von Almaty nach Frankfurt, der zeitschluckend in westl. Richtung morgens in Frankfurt ankommt. Zur Expedition: Eine Überland-Tour, von Almaty in großem Bogen und dann wieder hierher zurück, die garantiert jeden Teilnehmer begeistern muss. Hier bietet sich eine ideale Symbiose aus gewaltigen Landschafts- und Naturbildern und den hochkarätigen kulturhistorischen Einzigartigkeiten. Von den Skythen über die Turk-Karakhaniden, vom Feldzug Alexanders d.Gr. bis zur Brandschatzung durch Dschingis Khan und seine Goldene Horde, von der Kollektivierung durch die Russen bis zu den ersten Jahren der Selbständigkeit füllt sich für uns dieses 'Vakuum' Zentralasiens mit einer Menge Substanz, die wir hier nicht erwartet haben. - Im IKARUS-Programm seit 2001. Anforderungen an die Teilnehmer Ordentl. Hotels in Almaty und Bischkek, während der Rundreise einfache Gästehäuser, teils übernachten wir auch bei Gastfamilien oder in Jurten-Camps (Mehrbettzimmer). Die Fahrdistanzen per Minibus durchweg moderat, wenn auch auf teils sehr schlechten gebirgigen Straßen. Aber auch die längeren Fahrtage (insbes. der 5. und 8. Tag) werden wir genießen, erleben wir doch unterwegs eine ungewöhnliche topographische Vielfalt. Keine wirklich strapaziöse Tour, die Bereitschaft zu Komfortverzicht und Toleranz ist jedoch erforderlich. Vielleicht wird uns auch die Höhe ein wenig zu schaffen machen, wir bewegen uns zeitweise in hochalpinem Gebiet um die 3.000 Meter. Ausrüstung: Seesack oder Rucksack für das Hauptgepäck, Tagesrucksack, eigener Schlafsack. Warme Kleidung für die recht kalten Nächte in den Bergen. Inklusivleistungen:
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