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Individuelle Radreise 'Masurische Impressionen'Masuren / RadreisenReise Nr. 357 Entdecken Sie die Masurische Seenplatte per Rad, ein unvergessliches Reiseerlebnis! - Vor der idyllischen Kulisse dichter Wälder und stiller Seen erkunden Sie in eigener Regie eine der reizvollsten Landschaften des früheren Ostpreußens und tauchen ein in deren 800-jährige Geschichte. Verkehrsarme Alleen führen durch bunte Wiesen und Felder, stille Ufer laden zum Picknick ein und einsame Buchten locken zum erfrischenden Bad. In Masuren scheint die Zeit stehen geblieben, hier kann man noch eins sein mit sich und der Natur.
Ihr Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise in die Masurische Seenplatte Sie reisen individuell an (Alternativen siehe unten), je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder am nächsten Vormittag. Die Übernachtung erfolgt in oder bei Piaski. 2. Tag: Piaski/Umgebung – Popiellno – Nikolaiken (ca. 25 km) Per Rad zur Schleuse Guzianka und weiter nach Ruciane Nida, dem früheren Niedersee, ein beliebter Seglertreff und Urlaubsort. Anschließend über Wejsuny mit seiner hübschen, im Ordensstil erbauten Dorf-kirche und über die Halbinsel Spirdingswerder zur Biologischen Station Popiellno. Hier wird der Tarpan, eine urzeitliche Pferderasse rückgezüchtet und im umliegenden Waldgebiet ausgewildert. Mit einer altertümli-chen Seilzug-Fähre setzen Sie über den Beldahnsee über. Weiter geht es per Rad zum Schwanenparadies am Lucknainer See. Während der Brutzeit halten sich hier bis zu eintausend Höckerschwäne auf, sie erin-nern aus der Ferne an ein Meer voller Lotosblüten. Übernachtung in oder bei Nikolaiken. 3. Tag: Nikolaiken – Ryn – Nikolaiken (ca. 45 km) Im Laufe des Vormittags können Sie wahlweise eine Schiffsfahrt mit der Weißen Flotte unternehmen oder Sie erreichen Ryn, das frühere Rhein, per Rad. Ein Besuch der Ordensburg lohnt, hier ist heute ein mon-dänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein glasüberdecktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. In Zondern dient ein 200jähriges Bauerhaus als Museum, es vermittelt das bäuerliche Leben zu Großmutters Zeiten. Am Talter Gewässer entlang – mit herrlicher Fernsicht auf die Seenplatte – geht es zurück nach Nikolaiken, das wegen seines südlichen Flairs auch ”Masurisches Venedig” genannt wird. Hier spielt die Sage um den Stinthengst, den Sie angekettet unter einer Brücke finden. 4. Tag: Nikolaiken – Ryn – Ketrzyn (ca. 55 km) Auf dem Weg nach Ketrzyn, dem früheren Rastenburg nutzen Sie nochmals die Seeseite und genießen unterwegs noch mehrmals die schöne Aussicht auf das Talter Gewässer. In Nakomiady lohnt ein Blick auf das renovierte Schlösschen mit seinem schönen alten Garten und in der ehemaligen Schäferei Owczarnia wartet ein kleines, privates Heimatmuseum auf seine Besucher. 5. Tag: Ketrzyn – Wolfsschanze (ca. 60 km) Per Rad zu geht es Schloss Steinort, einst im Besitz der Grafen Lehndorff. Trotz des sichtbaren Verfalls vermittelt es einen interessanten Eindruck der früheren Pracht ostpreußischer Landgüter. Nach einem Stopp an der landschaftlich reizvollen See-Enge zwischen Mauer- und Dargainersee führt der Weg zum einstigen Führerhauptquartier Wolfsschanke, heute Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. In der mittelal-terlichen Wehrkirche von Ketrzyn [Rastenburg] befindet sich ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs. 6. Tag: Ketrzyn – Heiligelinde – Mragowo (ca. 50 km) Über Rössel mit seiner restaurierten Ordensburg geht es zur Wallfahrtskirche ”Heiligelinde”, ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Durch verträumte Dörfer, Wiesen und Felder radeln Sie an eiszeitlichen Rinnenseen entlang. Unterwegs hören Sie den Kranich rufen oder beobachten Störche bei der Futtersuche. Die Stadt Mragowo [Sensburg] lädt zu einem abendlichen Bummel am Seeufer ein. 7. Tag: Mragowo – Kruttinnen – Piaski/Umgebung (ca. 55 km) Nach dem Besuch des farbenfrohen Bauernmarkts, wo Obst und Gemüse aus Omas Garten angeboten wird, geht es durch den masurischen Landschaftspark zur Försterei Kleinort (Museum), wo der Heimatdich-ter Ernst Wiechert geboren wurde. Anschließend erreichen Sie das beschauliche Dorf Kruttinnen, dort lädt das gleichnamige Urwaldflüsschen Kruttinna zu einer Stocherkahnfahrt ein. In und um Wojnowo [Eckerts-dorf] haben sich im 19. Jh. russisch-orthodoxe Philipponen, die sog. ”Altgläubigen” niedergelassen. Sie bilden bis heute eine eigenständige Minderheit und halten an ihren religiösen Traditionen fest. Tagesziel der Etappe ist Piaski/Umgebung, der Ausgangsort dieser Radreise. 8. Tag: Abreise Zum Reisebeginn bzw. Reiseende bietet sich eine Zusatznacht in Warschau an, einer pulsierenden Metro-pole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm. Gerne buchen wir für Sie auch eine Verlängerungswoche im Radler-Resort Masurische Seen. Verlängerungsmöglichkeiten (auf Anfrage): Radler-Resort ”Masurische Seen”: 298 Euro/Woche/Person im DZ/HP / 386 Euro/Woche/Person im EZ/HP; Aufpreis Zimmer mit Terrasse/Balkon und Seeblick: 49 Euro pro Person und Woche Anreise in die Masurische Seenplatte a) per PKW nach Masuren (Stellplatz 25 Euro/Woche) oder nach Warschau (Stellplatz am Flughafen ca. 50 Euro/Woche). b) per Flug nach Warschau. Anschließend Bustransfer mit dem Masurenshuttle. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren. c) per Bahn über Berlin direkt nach Warschau-Centralna. Von dort Bustransfer mit dem ”Masurenshuttle” via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren. Tipp: - Nutzen Sie die RIT-Anschlussfahrkarte der deutschen Bahn zum Ausgangsort der Reise. Bustransfer Warschau - Masuren Im Zeitraum 19.06. - 11.09.2010 (letzte Anreise) führen wir jeden Samstag zwei Bustransfers von Warschau nach Masuren durch. Damit erreichen Fluggäste, die bis 17:30 Uhr eintreffen sowie Bahnreisende aus nahezu allen Regionen Deutschlands noch am selben Tag die Masurische Seenplatte. Wer im Laufe des Tages früh ankommt, kann die Altstadt Warschaus auf eigene Faust erkunden und nutzt den späteren Masurenbus. Die Transferzeiten der beiden Masurenshuttle sind wie folgt: Strecke ”Warschau – Masuren”, Abfahrt nach Masuren: Bus 1: 13:50 Uhr bzw. Bus 2: 18:20 Uhr ab Flughafen Warschau Bus 1: 14:20 Uhr bzw. Bus 2: 18:50 Uhr ab Bahnhof Warzawa-Centralna Strecke ”Masuren – Warschau”, Ankunft in Warschau: Bus 1: 10:45 Uhr bzw. Bus 2: 12:45 Uhr Ankunft Warzawa-Centralna Bus 1: 11:15 Uhr bzw. Bus 2: 13:15 Uhr Ankunft Flughafen Zusätzlicher Aufenthalt in Warschau: Zentrales Stadthotel ab 59 Euro/Nacht/Person im DZ/Fr / ab 93 Euro/Nacht/Person im EZ/Fr Inklusivleistungen:
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