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Im Städtedreieck: Warschau, Breslau und KrakauPolen / StudienreisenReise Nr. 3162 Sie entdecken während dieser Reise Städte im südlichen Teil unseres Nachbarlandes wie die prosperierende polnische Hauptstadt Warschau und die altehrwürdige Königsstadt Krakau. Lodz begeistert durch ungewöhnliche Industriearchitektur und Breslau beeindruckt mit seinen ringförmigen Marktplatz, dem Rynek. Eine Reise nicht nur für Geschichtsinteressierte!
Reiseverlauf: 1. Tag: Willkommen in Warschau Sie fliegen nach Warschau und fahren in Ihr Hotel. Nach der Begrüßung durch Ihre Reiseleitung können Sie sich auf eine erste abendliche Entdeckungstour begeben. (A) 2. Tag: Warschau - Lodz Der Tag beginnt mit einer Stadtrundfahrt durch die polnische Hauptstadt. Über den Königsweg gelangen Sie zum romantischen Lazienki-Park, in dem sich das bekannte Chopin-Denkmal befindet. Eingangstor zur wieder aufgebauten Altsstadt ist der Schlossplatz mit der Sigismundsäule. Am Nachmittag fahren Sie nach Lodz (Lodsch), auch ohne dass Theo speziell dazu aufgefordert werden muss. Wussten Sie, dass in der drittgrößten Stadt unseres Nachbarlandes die polnische Filmakademie zu Hause ist, zu deren bekanntesten Absolventen Roman Polanski zählt? Markenzeichen der Stadt sind die etwa 160 Residenzen und Fabrikbauten, die einheimische Textil-Fabrikanten im 19. und 20. Jahrhundert errichten ließen. Gleichzeitig entstanden auch Arbeitersiedlungen, große urbane Komplexe mit Apotheken, Schulen und anderen Einrichtungen. Auch Ihr heutiges Hotel ist ein Teil der ehemaligen Textilfabrik des Israel Poznanski, was die Architektur des Hauses deutlich widerspiegelt. 140 km (F, A) 3. Tag: Lodz - Wroclaw Sie erkunden heute eine touristisch weitgehend unentdeckte Stadt, die vor einem Jahrhundert als »Manchester des Ostens« Industriegeschichte geschrieben hat. Sie erfreuen sich an den reich verzierten Häusern in der Piotrkowska-Straße, die mit vier Kilometern Europas längste Handelsstraße war und heute mit unzähligen Cafés, Bars und gemütlichen Restaurants lockt. Über das Zusammenleben der drei hier beheimateten Kulturkreise Juden, Polen und Deutsche informieren Sie sich im Stadtmuseum, das sich im ehemaligen Palast der Poznanskis befindet. Sie setzen Ihre Tour in Richtung Breslau fort. In Antonin sehen Sie das Jagdschloss der Familie Radzwill, erbaut nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Hier weilte auch der berühmte polnische Komponist Frederic Chopin. Am Abend erreichen Sie Wroclaw (Breslau). Der Tag klingt mit einem zünftigen Abendessen in einer Brauerei aus. 210 km (F, A) 4. Tag: Breslau: Ausflug »Schlesische Kleinode« Ihre Stadtrundfahrt beginnen Sie am Ring (Rynek), den das Rathaus umgebenden Platz mit Bürgerhäusern aus verschiedenen Epochen. Automatisch geht der Blick zur astronomischen Uhr an der Fassade und schweift dann zum Eingang des Schweidnitzer Kellers. Brücken führen über die Oder zur Dominsel (ostrow Tumski), die als der älteste Teil der Stadt gilt. Hier befinden sich die wichtigsten Kirchen, wie der zweitürmige Dom St. Johannes. In der Universität beeindruckt der barocke Reichtum der Aula Leopoldina und in einem Park die Jahrhunderthalle, die ob ihrer einzigartigen Bauweise inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört. Am Nachmittag können Sie auf eigene Faust durch Wroclaw entdecken oder optional am Ausflug »Schlesische Kleinodien« teilnehmen. Sie sehen das größte schlesische Schloss Fürstenstein (Ksiaz), das auf einem Felsen erbaut wurde und von 12 hängenden Gärten umgeben ist. Beim Bau der Friedenskirche von Schweidnitz, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, durfte man weder Steine noch Backsteine verwenden, weswegen sie an ein großes Fachwerkhaus erinnert, das bis zu 7.500 Menschen Platz bietet. Auch besichtigen Sie das Schloss Kreisau (Krzyzowa), welches Treffpunkt der Mitglieder des »Kreisauer Kreises«, der deutschen Widerstandsbewegung im letzten Weltkrieg, war. 300 km (F) 5. Tag: Breslau - Krakau Sie setzen Ihre Reise durch Schlesien fort und kommen nach kurzer Fahrt nach Opole (Oppeln), dessen Rynek von einem in seiner Bauweise florentinisch anmutenden Rathaus begrenzt wird. Auf einer Anhöhe bei Czestochowa (Tschenstochau) befindet sich die Klosteranlage der Pauliner, der bedeutendste polnische Wallfahrtsort. In der Klosterkirche wird das Bildnis der wundertätigen Ikone der Schwarzen Madonna verehrt, der zahlreiche Wunder zugeschrieben werden. Am Abend erreichen Sie Krakow (Krakau). 270 km (F, A) 6. Tag: Krakau: die alte Königsstadt Ausgiebig erkunden Sie heute die historische Krakauer Altstadt. Jeder Stein der tausendjährigen Stadt könnte eine Geschichte erzählen. Ihnen erschließt sich während des ausführlichen Stadtrundgangs vor der Marienkirche der riesige Krakauer Rynek mit den bekannten Tuchhallen. Vor dieser historischen Kulisse können Sie die farbenprächtigen Gebinde der Blumenfrauen bewundern und den Straßenmusikanten zuhören. Imposant erhebt sich am Ufer der Weichsel der Wawel mit dem Königsschloss (Besichtigung von außen). Der Burgberg gilt als heilige Stätte, auf der jahrhundertelang die polnischen Herrscher residierten. In der Kathedrale begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch die polnische Geschichte, diente sie doch als Grabstätte vieler Monarchen und berühmter Persönlichkeiten. Nach dem Besuch des jüdischen Viertels Kazimierz mit seinen netten Cafés, Galerien und Antiqutätenläden besteht die Möglichkeit, während des Abendessens die regionaltypische koschere Küche in einem der gemütlichen Restaurants zu probieren und dabei einem Klezmer-Konzert zu lauschen (optional). Die mal fröhliche, mal tragende Musik des Klezmer, des »Gefäß des Liedes«, wurde ursprünglich von osteuropäischen Wanderkapellen auf Hochzeiten, Festen und Jahrmärkten gespielt. (F) 7. Tag: Krakau: Phantasien in Salz In Wieliczka befindet sich eines der ältesten Salzbergwerke Europas, das schon vor Jahrhunderten Besucher anzog. So erfahren Sie, dass selbst Nikolaus Kopernikus hier weilte. Während Ihres Rundgangs entdecken Sie in das Salz gemeißelte Kapellen, wie die aus dem 17. Jh. stammende Kapelle des Heiligen Anton. In anderen Räumen und Kammern beeindrucken malerisch in Szene gesetzte Salzseen. Am freien Nachmittag können Sie nochmals die Schönheiten Krakaus genießen oder nach Oswiecim (Auschwitz) fahren, in die kleine Stadt, die zum Synonym für den Völkermord wurde (optional). Beim Abendessen in einem Restaurant bekommen Sie einen Einblick in die polnische Küche. 95 km (F, A) 8. Tag: Heimreise Erlebnisreiche Tage im Süden unseres Nachbarlandes liegen hinter Ihnen. Nun heißt es Abschied nehmen. Do Widzenia! Sie fliegen von Krakau aus nach Hause. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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