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Im Schatten des AraratArmenien / StudienreiseReise Nr. 323 Im Jahre 301 nahm König Tiridates das Christentum an und Armenien wurde zum ersten christlichen Staat der Welt. Es folgte eine lange Zeit der Eroberungen und Verfolgungen, gipfelnd in Genozid und Vertreibung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch die Armenier überlebten auch in der Diaspora, zusammengehalten durch die gemeinsame Sprache und ihren christlichen Glauben. Im wieder selbstständigen Kernland Armeniens finden sich eindrucksvolle Zeugnisse der Vergangenheit – Kirchen und Klöster in einer ganz eigenen Formensprache, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft. Die Reise führt Sie zu den wichtigsten historischen und kulturellen Stätten Armeniens, begleitet Sie von dem Beginn des armenischen Christentums in der Araratebene bis in die versteckten Klosterakademien des bewaldeten Nordens. Die abwechslungsreiche Entdeckungsreise vermittelt einen wunderbaren Eindruck über die Verschiedenheit der Landschaft und der Kultur Armeniens. Dabei wird auch der Kontakt mit der Bevölkerung nicht vergessen.
Reiseverlauf: 1. Tag: Die Hauptstadt Armeniens Linienflug (Nachtflug) über Wien nach Jerevan, die Hauptstadt Armeniens. 2. Tag: Die Hauptstadt Armeniens Am frühen Morgen Ankunft in Jerevan und Hotelbezug für zwei Nächte. Danach orientierende Stadtrundfahrt mit Panoramablick auf die Stadt; Besuch der armenischen Handschriftensammlung Matenadaran sowie der Genozid-Gedenkstätte Tsitsernakaberd (nach Möglichkeit mit Museum). 3. Tag: Zu Füßen des Ararat und am Sevansee Fahrt nach Chor Virap, wo Gregor, der Erleuchter, aufgrund seines Bekenntnisses zum christlichen Glauben 15 Jahre lang in einer 'tiefen' Grube gefangen gehalten worden war, bevor er zum Missionar Armeniens wurde: Einzigartiger Ausblick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden 'heiligen Berg' der Armenier, den Ararat. Weiter über Areni zum Kloster Noravankh, das im 12.-14. Jh. Sitz der Bischöfe von Sjunik war. Anschließend Fahrt über den Selim Pass zur Selim Karawanserei (14. Jh.) und weiter ins Dorf Noraduz am Sevansee: Besuch auf einem der schönsten Friedhöfe des Landes mit nahezu 1000 Kreuzsteinen vom 12. Jahrhundert bis heute. Rückkehr nach Jerevan am Abend. 4. Tag: Alte Zentren des Christentums Jerevan: Besichtigung der Ausgrabungen der urartäischen Festung Erebuni (782 v.Chr.). Anschließend Fahrt in die Kleinstadt Aschtarak: Besichtigung der Kirche Karmravor (7. Jh.). Danach zu den an der Khasach-Schlucht gelegenen Klöstern Savosavank und Hovannawank. Halt im Yessiden-Dorf Rja Taza (Friedhof) und Weiterfahrt über den Spitakpass nach Alaverdi: Hotelbezug für zwei Nächte. 5. Tag: Mittelalterliche Klöster 1 Fahrt zum Kloster Odzun: Besichtigung einer einzigartigen Basilika aus dem 6. Jahrhundert. Weiterfahrt zum Kloster Sanahin: Hauptkirche der Gottesmutter, St. Grigorkirche, Kirche des Erlösers und Hochschulgebäude mit Bücherei (10.-13. Jh.). Dann Fahrt zum Kloster Haghbat (11.-13. Jh.). Die aus drei Kirchen, Bücherei und Refektorium bestehende Anlage gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. 6. Tag: Mittelalterliche Klöster 2 Fahrt zum östlich von Alaverdi gelegenen Kloster Akhtala, das vollständig mit Fresken ausgemalt ist. Die Rückfahrt nach Jerevan führt zunächst über den Sevan-Pass zum malerisch im Hochgebirge gelegenen Sevansee, der 'blauen Perle Armeniens': Dort Besuch des eindrucksvoll auf einer Landzunge gelegenen Sevanklosters, das lange Zeit als Verbannungsort des armenischen Adels diente. Nach Möglichkeit Besuch im dortigen Priesterseminar. Nach einiger Zeit zur freien Verfügung Weiterfahrt nach Jerevan: Hotelbezug für drei Nächte. 7. Tag: Jerevan, Tempel und Höhlen Jerevan: Besuch des Historischen Museums. Danach Ausflug nach Garni, das Sommersitz der armenischen Könige war und wegen des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenistischen Tempels (1. Jh.) berühmt ist. Weiterfahrt nach Geghard: Besichtigung des am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenklosters, einer der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Armeniens. 8. Tag: Das Zentrum des armenischen Christentums Fahrt vorbei am Dorf Musaler, in dem die Überlebenden des durch Franz Werfel berühmt gewordenen Musa Dagh angesiedelt wurden, nach Edschmiatsin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiösen Zentrums des armenischen Volkes: Besichtigung der Kirchen Surb Hriphsime und Surb Gajane sowie der Hauptkathedrale und des Kirchenzentrums, allesamt Meisterwerke der klassischen armenischen Baukunst aus dem 7. Jahrhundert. Besichtigung des Kirchenmuseums und der Schatzkammer. Danach Möglichkeit zum Besuch des Gottesdienstes. Anschließend nach Möglichkeit Begegnung mit armenischen Geistlichen. Auf dem Rückweg nach Jerevan Besichtigung der Palastkirchenruine von Zvartnotz aus dem 7. Jahrhundert. In Jerevan Gelegenheit zum Besuch der ”Vernissage', eines Kunsthandwerker- und Flohmarktes. 9. Tag Nächtliche Fahrt zum Flughafen: Rückflug über Wien nach Deutschland. Wichtige Hinweise: Die Hinflüge mit Austrian Airlines werden als Nachtflüge durchgeführt. Anreise: Abflug Frankfurt ca. 20.10 Uhr, Ankunft Jerevan ca. 04.55 Uhr ; Früher Rückflug: Abflug Jerevan ca. 05.40 Uhr, Ankunft Frankfurt ca. 08.35 Uhr. Anschlussflüge ab anderen deutschen Flughäfen nach/von Wien sind auf Anfrage ohne Aufpreis möglich (vorbehaltlich Verfügbarkeit)! Inklusivleistungen:
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