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IB VICTORY: Expedition zum NordpolRussland / Franz-Joseph-Land / KreuzfahrtenReise Nr. 2957 Helsinki - Murmansk - Barentssee - Nordpol - Franz-Josef-Land - Barentsee - Murmansk - Helsinki Der Nordpol - vor gut einhundert Jahren hatte diesen noch kein Mensch erreicht - war ein Sehnsuchtsland und der Traum vieler berühmter Forscher und Abenteurer. Im April 1909 gelang es schließlich dem Amerikaner R.E. Peary auf seiner Nordpolexpediton als vermutlich Ersten, den nördlichsten Punkt der Erde zu erreichen. Es gehört jedoch zu den Mythen und Geschichten der damaligen Zeit, dass es bis heute nicht geklärt ist, ob nicht doch Frederik Cook bereits ein Jahr zuvor den Schnittpunkt der Erdachsen erreicht hat. Heute ist die Expedition zum Nordpol es eine gut geplante und einzigartige Reise, welche nach wie vor nur wenige Menschen unternehmen können. Die Reise mit dem stärksten Eisbrecher der Welt führt zum Dach der Erde. Die VICTORY fährt über eine Distanz von mehr als zwanzig Breitengeraden durch die Barentssee und den von einem ganzjährig mit einem Eisschild bedeckten Arktischen Ozean. Etwa auf der Höhe des geheimnisvollen Franz-Josef-Land, der nödlichsten Landmasse, beginnt für den Eisbreacher Schwerstarbeit. Meterdicke Eisschollen werden zur Seite geschoben und das Geräusch des Eisbrechens ist wie Musik... Oft verdrängt die strahlende, aktische Sonne den ebenso typischen Nebel und läßt den Blick über ein unübertroffenes Panorama schweifen. Das Reich des Eises und der Eisbären. Ist die Position von 90° Nord erreicht, so geht der Blick ausschließlich in eine Himmelsrichtung: nach Süden.
Reiseverlauf: 1. Tag: Hinflug Linienflug von Frankfurt oder München nach Helsinki/Finnland und Gruppentransfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung in der finnischen Hauptstadt. **** Hotel. 2. Tag: Einschiffung In der Regel früh am Morgen organisierter Gruppentransfer zum Flughafen in Helsinki und Charterflug nach Murmansk, dem Heimathafen der russischen Eisbrecherflotte. Nach den Einreiseformalitäten Fahrt zum Hafen der Atombootflotte. Die Silhouette der VICTORY ist weithin sichtbar und wir werden am Hafen von unserem Expeditionsteam begrüßt. Anschließend Einschiffung. Auslaufen mit dem Hochwasser vorraussichtlich am Abend. Unsere Expedtion zum Nordpol beginnt! FA 3. Tag: Barentssee Die ersten zehn Breitengrade, also gut eintausend Kilometer, führen durch die meist eisfreie Barentssee, benannt nach dem bekannten holländischen Seefahrer Willem Barents. Die Logbücher der vergangenen Jahre verzeichnen hier Begegnungen mit der arktischen Vogelwelt und mit verschiedenen Walen. Die obligatorische Seenotrettungsübung steht auf dem Programm und wir machen uns an Bord mit den Einrichtungen dieses gewaltigen Schiffes vertraut. FMA 4.-5. Tag: Barentssee Die VICTORY passiert den 80° Breitengrad Nord, in etwa die Hälfte der vollen Distanz bis zum Nordpol. Hier beginnt die extreme Eissituation der Arktis und wir rechnen jederzeit mit dem Erreichen der Packeisgrenze. Hier ist der Lebensraum der Eisbären, die wir versuchen werden zu sichten. Unsere Geschwindigkeit wird den Eisverhältnissen angepasst – die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es immer weniger Eis in den unteren Breitengeraden gibt, mit Sicherheit ein Zeichen des Klimawandels. FMA 6. Tag: Expedition Nordpol Vom berüchtigten Packeisgürtel um den 83° und 86° Nord hängt in diesen Tagen viel unser Vorwärtskommen ab. Die VICTORY durchpflügt die mächtigen Eismassen und Eisschollen türmen sich entlang unserer Fahrrinne und Bugwand auf. An die typischen Schaukelbewegungen des Eisbrechers haben wir uns inzwischen gewöhnt und die Geräusche des Schiffes beim Eisbrechen sind für uns wohlklingend. Die Lektoren haben ihr Programm begonnen und informieren uns in abwechslungsreichen Vorträgen über interessante Themen zur Reise, wie z.B. über das Klima, die arktische Flora und Fauna und geben uns Fakten zur spannenden Entdeckergeschichte. FMA 7. Tag: Expedition Nordpol Wir kommen dem geographischen Nordpol, und damit dem nördlichsten Punkt der Erde, immer näher. Der Nordpol liegt auf der nordamerikanischen Platte, jedoch nicht auf dem Festland. Es gibt an dieser Stelle nur Eis und Wasser und das Nordpolarmeer ist hier 4.087 m tief. Im Jahr 2007 wurde der Meeresgrund hier erstmals von einer russischen Forschungsexpedition erreicht. Im Schein der Mitternachtssonne, die hier vom 21. März bis 23. September nicht untergeht, kommen wir dem außergewöhnlichen Ziel mit unserem starken Eisbrecher immer näher. FMA 8. Tag: Nordpol Etwa an diesem Tag - immer abhängig von den bisherigen Eisverhältnissen - sollten wir den Nordpol erreichen. Wir haben das Ziel erreicht, wenn die Navigationsgeräte auf der Brücke genau 90° N anzeigen. Ein unbeschreibliches Gefühl! Wenn die Wetter- und Eisbedingungen es zulassen, wird ein Barbeque auf dem Eis veranstaltet und ein menschlicher Kreis um den Pol gebildet. Die Nationalfahnen werden gehisst und die ganz Mutigen haben die Gelegenheit, ein Bad im offenen Wasser der Fahrrinne zu nehmen! Die Wassertemperatur beträgt ca. -1,5 Grad... FMA 9. Tag: Kurs Franz-Josef-Land Wieder bahnt sich die VICTORY einen Weg durch das Packeis, das sich manchmal meterdick an der Bordwand auftürmt. Wir hoffen, dass die Wetter- und Eisbedingungen uns einen Besuch der Franz-Josef-Land-Inseln erlauben. Nach dem ereignisreichen letzten Tag lassen wir das Erlebnis Nordpol Revue passieren und begeben uns auf die Rückreise - Kurs Süd. Solange wir noch im Packeis sind, können wir Ausschau halten nach dem König der Arktis, dem Eisbär. Ist es auch selten, dass er so weit nördlich gesehen wird, so zwingt auch ihn die Eissituation inzwischen, immer weiter in den Norden zu wandern; auf der Suche nach Robben im Eis. FMA 10. Tag: Franz-Josef-Land Auf dem Rückweg unserer Expedition zum Nordpol wollen wir auch das geheimnisvolle Franz-Josef-Land anlaufen. An die zweihundert Inseln sind von interessanter und hocharktischer Natur geprägt. Wir versuchen, die zentrale Champ-Insel aufzusuchen, die mit ihrer majestätischen Landschaft aus gewaltigen Felsklippen und schneebedeckten Bergen die höchste der Inselgruppe ist. Am Kap Fium führt uns ein Landgang zu den vieldiskutierten Steinkugeln, die einen Durchmesser von bis zu 3 m aufweisen. Auch für Botaniker ist die arktische Flora in dieser extremen Region der Arktis von besonderem Interesse. Auf den kargen Böden wird den Pflanzen in der kurzen Sommerzeit das Äußerste abverlangt, um ihre Blüten zu zeigen. Je nach Wetterlage unternehmen wir Rundflüge mit dem Helikopter und versuchen auf einem Gletscher zu landen. Auch können wir Ausschau halten nach Eisbären und Walrossen, die sich oft bis dicht an die Bordwand der VICTORY heranwagen. FMA 11. Tag: Barentssee Die durchschnittliche Tiefe dieses Randmeeres erscheint mit 230 m relativ flach und doch ist es eines der tieferen Schelfmeere unseres Planeten. Der Nordatlantikstrom, ein Ausläufer des Golfstroms, sorgt dafür, dass die Häfen an der Barentssee ganzjährig eisfrei bleiben. Auch wir verlassen nun endgültig die Region des Eises und werden erstaunt feststellen, dass die Geräusche des Eisbrechens, welche uns die letzten Tage begleitet haben, vorbei sind. Wir fahren duch die hoffentlich ruhige See Richtung Murmansk. FMA 12. Tag: Barentssee Der letzte Tag auf See und an Bord des gewaltigen Eisbrechers ist angebrochen. Die Lektoren informieren uns nochmal ausführlich über spannende Themen zur Reise und wir haben Gelegenheit, die letzten Tage Revue passieren zu lassen und uns mit den internationalen Mitreisenden auszutauschen. FMA 13. Tag: Murmansk Mit dem Hochwasser sind wir wieder in den Hafen von Murmansk eingelaufen. Wir verabschieden uns vom Expeditionsteam und der Schiffsbesatzung und treten unsere Heimreise an. Charterflug nach Helsinki und Übernachtung. ****Hotel. F 14. Tag: Rückflug Gruppentransfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. F Höhepunkte: Inklusivleistungen:
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