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Höhepunkte in den baltischen StaatenBaltikum / StudienreisenReise Nr. 493 Die baltischen Staaten - voneinander unterschieden durch ihre jeweils ureigene Geschichte und doch so ähnlich in ihrer Ausrichtung auf Europa. Begleiten Sie mich durch Estland, Litauen und meine Wahlheimat Lettland, durch Gegenwart und Geschichte. Gemeinsam genießen wir herrliche Landschaften an der Grenze von Ost und West. Ihr Juris Baltputnis
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Vilnius Wir fliegen in die litauische Hauptstadt und beziehen unser Hotel am Rande der Altstadt. Eine Übernachtung in Vilnius. (A) 2. Tag: Von Vilnius nach Trakai und Klaipeda Schauen wir uns erst einmal in aller Ruhe Vilnius an: 50 Kirchen soll das streng katholische Jerusalem des Ostens einmal gehabt haben. Die schönsten und wichtigsten liegen auf unserer Route: Die schneeweiße klassizistische Kathedrale, die barocke Peter-Pauls-Kirche, die Annenkirche im Gotischen Ensemble. Die Universität Vilnius mit ihren zwölf Innenhöfen geht auf ein Jesuitenkolleg zurück. Auch das passt zur Stadtgeschichte. Wir schauen noch in die Kapelle der Morgenröte im Ausros-Tor und machen uns dann auf den Weg nach Klaipeda. Unterwegs führt aber kein Weg an der mittelalterlichen Wasserburg von Trakai vorbei. Die ehemalige großfürstliche Residenz ist in eine malerische Seenlandschaft eingebettet - ein Fotostopp der Extraklasse. Zwei Übernachtungen in Klaipeda. 320 km (F, A) 3. Tag: Kurische Nehrung Heute stimmen alle, die es noch können, »Ännchen von Tharau« an, wenn wir in der idyllischen Altstadt von Klaipeda (Memel) vor ihrem Denkmal stehen. Eine Fähre nimmt uns dann mit nach Smiltyne (Sandkrug) auf die Kurische Nehrung. Auf der alten Poststraße geht es über Juodkrante (Schwarzort) nach Nida (Nidden). Hier, auf dem »Schwiegermutterberg«, entspannte die Familie von Thomas Mann in den Sommern der Jahre 1930 bis 1932. Im Thomas-Mann-Haus lernen wir aber auch die literarische Seite des Nobelpreisträgers kennen. Und wie die Manns vor 80 Jahren machen wir eine kleine Wanderung durch den Ort mit den braunen Holzhäusern zu den weißen Sandbergen der Hohen Düne. 60 km (F, A) 4. Tag: »Berg der Kreuze« In keinem Ort Litauens wird die tiefe Religiosität der Menschen deutlicher als in Siauliai, am magischen Berg der Kreuze. Schon in Lettland erwartet uns dann das »Versailles des Ostens«, das Schloss Rundale bei Bauska. Dieses farbenfrohe Barockensemble entstand als Sommerresidenz nach Entwürfen des Architekten Rastrelli. Höhepunkt der Schlossbesichtigung ist der Goldene Saal, einst Thron- und Audienzsaal des Herzogs von Kurland. Zwei Übernachtungen in Riga. 320 km (F, A) 5. Tag: Reizvolles Riga Stattliche Kaufmannshäuser prägen die Gassen der Altstadt von Riga. Kein Wunder, hier herrschte lange Zeit die Hanse. Auch im Dom Rigas und in der Petrikirche stoßen wir bei unserem Rundgang immer wieder auf Spuren der deutsch-baltischen Besiedlung. Modern im Wortsinn kommen die reich verzierten Jugendstilhäuser in der Alberta iela, der Albert-Straße, daher. Die opulentesten Entwürfe stammten übrigens von Michail Eisenstein, dem Vater des berühmten Regisseurs. Nachmittags bleibt Zeit für individuelle Entdeckungen. Unser Tipp: für die alte Zeit ins wieder aufgebaute Schwarzhäupterhaus und für die neue Zeit ins gegenüber liegende Okkupationsmuseum. (F) 6. Tag: In der Lettischen Schweiz Ein tiefes Tal hat der Fluss Gauja in die Landschaft um Sigulda geschnitten und so die Lettische Schweiz geschaffen. In dieser schönen Umgebung machen wir einen Abstecher zur Ordensburg Sigulda und besuchen die Burganlage Turaida. Was es mit der »Rose von Turaida«, der Linde auf ihrem Grab und der Gutmannshöhle auf sich hat? Gedulden wir uns, bis wir da sind! Wir spazieren wenig später durch die hübsche Altstadt der alten Hansestadt Cesis (Wenden) und kommen schließlich in unserem heutigen Domizil, dem Seebad Pärnu (Pernau) an, das ein für die Ostsee überraschend mediterranes Flair hat! Zwei Übernachtungen in Pärnu. 220 km (F, A) 7. Tag: Saaremaa, die Perle der Ostsee Eine schnelle Fährfahrt und wir sind auf der Insel Muhu. Im Museumsdorf Koguva tauchen wir in das traditionelle Leben der Menschen auf der Insel ein. Über einen Damm kommen wir anschließend auf die größte estnische Insel, Saaremaa: Dichte Nadelwälder, Weiden und Felder und die hübschen Windmühlen von Angla bestimmen das friedliche Bild der Insel. In Karja schauen wir uns die Wehrkirche mit ihren Fresken und Kapitellen an, bevor wir uns in der alten Bischofsburg von Kuressare eingehend mit der Geschichte des Deutschen Ordens beschäftigen. 220 km (F, A) 8. Tag: Lahemaa, das Land der Buchten Unser erstes Ziel des Tages ist die traditionsreiche estnische Universitätsstadt Tartu (Dorpat). Wir gehen durch das klassizistische Zentrum, über den offen angelegten Rathausplatz zur Alten Universität. Sie war ganz nebenbei zu Beginn des 19. Jahrhunderts die einzige deutschsprachige Universität des russischen Zarenreiches und allein deshalb schon ein Bindeglied zwischen Ost und West. Der Laheema Nationalpark ist ein letztes und bezauberndes Rückzugsgebiet für viele in der Region bedrohte Tierarten wie Seeadler, Elche und Luchse. Auf dem Gutshof Palmse lernen wir das Leben baltischer Großgrundbesitzer kennen, bevor wir uns bei unserer Übernachtung im Gutshof von Vihula selbst wie kleine Landadlige fühlen. 220 km (F, A) 9. Tag: Mittelalterliches Tallinn Tallinn hinkt ein bisschen. Jedenfalls führen zwei Straßen, das »lange Bein« und das »kurze Bein« hinauf zum Domberg. Wir entscheiden uns für das lange, schlendern durch die besterhaltene Altstadt des Baltikums und genießen einen wunderbaren Blick vom Domberg über die Dächer und Türme der Stadt bis hin zur Ostsee. Rund um den Rathausplatz erwartet uns dann eine charmante Mischung von gotischen Wohnhäusern mit kunstvoll gearbeiteten Portalen, uralten Warenspeichern und hohen Stadtmauern. Eine Übernachtung in Tallinn. (F, A) 10. Tag: Heimreise Unsere baltischen Tage sind vorüber. Wir fahren zum Flughafen und fliegen nach Hause. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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