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Grosse Mongolei-Rundreise

Mongolei / Rundreisen
Reise Nr. 2978

Ulan Bator - Amarbayasgalant - Uran Togoo - Chöwsgöl-See - Vulkan Khorgo - Tsenkher - Karakorum - Erdene Zuu - Gobi - Elstei

Die Mongolei, ein riesiges innerasiatisches Binnenland, lockt den Besucher mit einer außerordentlichen Faszination. Nur zweieinhalb Mio. Menschen leben hier, die Hälfte davon in der Hauptstadt Ulan Bator. Eine ungeheure Weite also, die Unberührtheit und Einsamkeit verspricht. Das Land lockt zugleich mit einer Vielfalt an Landschafts- und Vegetationsformen. Von den dichten Wäldern und aufragenden Höhen um den nördlichen Chövsgöl-See, über die „Schweiz Zentralasiens“, das noch weitgehend bewaldete Arkhangai in dem nach Norden hin abflachenden Changai-Gebirge. Dann die Übergangsstufen vom Grasland zur Steppe, schließlich jenseits des Altai-Gebirges zur Gobi-Wüste. Eine eindrucksvolle Panoramenvielfalt, auf einer Basishöhe von über 1000 Metern gelegen. Ähnlich faszinierend das kulturhistorische Erbe, in engem Zusammenhang mit der Volksreligion des lamaistischen Buddhismus stehend. Die wichtigsten Klöster - Gandan in der Hauptstadt, Amarbayasgalant im Norden und natürlich Erdene Zuu - pflegen jetzt wieder ein rühriges religiöses Leben. Doch auch altreligiöse Praktiken – Schamanen als Wahrsager und Heiler, Owoos für Schutzgottheiten, die wir unterwegs häufig antreffen – fügen sich zu einem urtümlichen Ganzen. Dann die Menschen selber, die auch heute noch einem traditionellen Nomadenleben anhängen. Das Volk, das einen Dschinghis Khan hervorbrachte, der mit seiner „Goldenen Horde“ das größte jemals auf Erden bestehende Reich erschuf. – Im IKARUS-Programm, mit Modifikationen, seit 1990.


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Grosse Mongolei-Rundreise

Mongolische Steppenlandschaft



Reiseverlauf:

1. Tag: SO Hinflug
Nachm. Abflug von Berlin-Tegel, Linienflug nach Ulan Bator.

2. Tag: MO Ulan Bator
Morgens Ankunft in Ulan Bator, Hauptstadt der Mongolei, heute eine Millionenstadt auf 1.500 m.ü.M. Transfer zum ordentl. ***Hotel im Zentrum, vormittags Zeit zum Ausruhen. Nachm. Besuch des Choidshin-Lama-Kloster-Museums, sowie des Naturhist. Museums mit den Saurier-Skeletten. Abends – sollten wir nicht zu müde sein - eine Aufführung im Theater für Volkskunst.
A


3. Tag: DI Amarbayasgalant
Morgens Besuch der wichtigsten Sakralbauten, die bis heute erhalten sind: das Gandan-Kloster und das Bogd Khan-Palastmuseum. Anschl. Beginn unserer Überlandtour in Geländewagen. Nach Norden hin gelangen wir schnell in die Steppe, etwa alle 10 bis 20 km ein Dorf und wiederholt ein Owoo. Knapp 200 km bis kurz vor Darhan, wo wir nach Westen abbiegen, den Orchon überqueren und – die letzten 35 km auf Piste durch tiefgrüne Taiga-Landschaft - das Kloster Amarbayasgalant erreichen. Hier unser Jurten-Lager. Nach Ankunft Besuch einer Nomadenfamilie in ihren Jurten, mit großen Rinder- und Pferdeherden. Wir sehen die Produktion von Butter und hartgetrocknetem Käse.
FMA


4. Tag: MI Uran Togoo Nat. Park
Besicht. des Amarbayasgalant-Klosters, Aufstieg auf den Hügel hinter dem Kloster mit einzigartigem Rundblick. Dann zurück auf die Asphaltstraße, über Erdenet, größte Bergarbeiterstadt in der Mongolei, und Bulgan, dessen Blockhäuser auf die Nähe zu Sibirien verweisen. Von hier ab für den Rest der Rundreise, also über 3.000 km, nur noch auf Piste. Im Uran Togoo Nationalpark, wo sich unser heutiges Jurtenlager befindet, zwei erloschene Vulkane.
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5. Tag: DO Chövsgöl-See
Weiterfahrt entlang dem Flusslauf des Selenge, dem größten Fluss der Mongolei, der vom Chövsgöl-See in den sibirischen Baikal-See fließt. Hinter der Brücke über den Selenge folgen wir der ausgefahrenen Piste nach Mörön, die bewegten letzten 100 Pisten-km zum Chövsgöl-See. Unser Jurtencamp am Westufer des Sees. Hier sind wir ganz im Norden der Mongolei, um uns typische Taiga, oft baumbestanden.
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6. Tag: FR Chövsgöl-See
Ein Tag am See, landschaftlich ein ‚Anti-Programm’ zu den weiten Steppen-, Gebirgs- und Wüstenregionen der Mongolei. Während der letzten Jahre hat sich in den Sommermonaten eine der letzten Zaatan-Familien – es soll nur noch 30 Familien geben – mit ihren Rentieren(!) hierher begeben und ihre Jurten aufgeschlagen. Wir lassen uns über die Lebensweise der Zaatan informieren. Dann Bootsfahrt zu einer Insel mit einem kleinen Anstieg am Steilufer.
FMA


7. Tag: SA Zuun Nuur
Auch heute eine lange Tagesfahrt, zurück nach Mörön und dann in Richtung Terkhien Tsagaan See. Am Nachmittag erreichen wir Zuun Nuur (Ost-See), in landschaftlich schöner Umgebung, besonders interessant für Ornithologen. Hier unser Jurtencamp.
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8. Tag: SO Terkhien Tsagen - Vulkan Khorgo
Weiterfahrt zum wunderschön gelegenen Terkhien Tsagan-See, umgeben von erloschenen Vulkanen. Mittagessen im Jurtencamp am See und Bademöglichkeit im Uferbereich. Weiter zum Vulkan Khorgo, an der Ostspitze des Sees steil aufsteigend. Nach dem Aufstieg fahren wir ca. 15 km bis zu unserem Jurtencamp.
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9. Tag: MO Tsenkher
Wir fahren durch pittoreske Landschaft, an den Canyon-Wänden des Sum-Flusses Felsritzungen und nahebei eine der heiligsten Stätten der Mongolei, ein Baum mit 100 Zweigen, später der Felskoloss von Tsenkher. In der Aimag-Hauptstadt Tsetserleg eine sehenswerte Museumssammlung im Kloster Tsajain Churee. Weiterfahrt zum nahen Tsenkher, Jurtenlager nahe der heißen Quellen.
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10. Tag: DI Tsenkher - Erdene Zuu - Karakorum
Vorm. Freizeit im Camp von Tsehkher. Nach dem Mittagessen Abfahrt zum nicht allzu weit entferten Karakorum (Charchorin), einst die Hauptstadt des mächtigsten Reichs der Erde, im historischen Orchon-Tal gelegen. Hier besuchen wir das älteste Kloster aus dem 12. Jh., mit 108 in die Umfassungsmauer eingefügten Stupas. Wir sehen den Zuu-Tempel des Abatai Khan und den Tempel des Dalai Lama, imposant der Goldene Stupa und der typisch tibetische Lawran-Tempel. Dies sind die ältesten religiösen Bauwerke der Mongolei. Nahebei die Reste der Hauptstadt Karakorum, von der vier Granit-Schildkröten künden. Unser Jurtenlager nahebei.
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11. Tag: MI Orchon-Wasserfall
Die Piste, die dem Orchon-Fluss folgt, hat so ihre Tücken. Insbesondere, wenn wir – hoffentlich nicht bei Regen – hinauffahren wollen zum Kloster Tuvchun, für viele Lamaisten der heiligste Ort der Mongolen. Alternativ können wir versuchen, zu Fuß hierher zu gelangen. Ein weiterer Höhepunkt heute der Orchon-Wasserfall, 20 m tief stürzt sich der Fluss - durch tiefgrüne Wiesen schlängelnd - in ein Basaltloch. Unweit unser Jurtenlager.
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12. Tag: DO Guchin Us
Abfahrt nach Süden, in Richtung Wüste Gobi. Die lange Fahrt unterbrechen wir für eine Übernachtung im Jurtencamp von Gutschin Us. In der Nähe Besuch einer Nomadenfamilie.
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13. Tag: FR Khongoryn-Els
Heute erreichen wir die eigentliche Wüste Gobi, die wir heute in ihrer ständigen Vegetationsabnahme erleben. Hinter Bayanlig führt die Piste nach Khongoryn-Els, die längsten und schönsten Sanddünen (auch als Duut Manchan, die "Singenden Dünen" bekannt), 180 km lang und meist nur wenige km breit, sich bis zu einer Höhe von 300 m erhebend. Unser Jurtenlager am Rande der Dünen. Am Spätnachm. eine erste Fahrt an den Dünensaum und Aufstieg hinauf auf die Dünenkämme.
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14. Tag: SA Südgobi
Wir befinden uns im Nationalpark Gobi Gurvansaikhan, wo sich Sanddünen und Bergketten miteinander abwechseln, weite Teile durch Grasbüschel und krüppelhafte Saxaul-Bäume bedeckt, Habitat für seltene Wildtiere. Ausflug in die Geierschlucht Yoliin Am mit einer etwa zweistünd. Wanderung, während der wir auch die artenreiche Fauna und Flora erleben, darunter zahlreiche Arten von Greifvögeln, verschiedene Geier und Adler, die über der Schlucht kreisen. Nahebei die Aimag-Hauptstadt Dalanzadgad, in der Nähe auch unser Jurtencamp.
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15. Tag: SO Bayanzag
Fahrt zu den paläontologischen Fundstätten bei Bayanzag, wo vor knapp hundert Jahren die umfassendsten Dinosaurier-Funde gemacht wurden. Auch landschaftlich einzigartig die Sedimentfelder, spätnachmittags tiefrot aufleuchtend und als „Flammende Klippen“ bekannt. In der Nähe unser Jurtenlager. Nachmittags Besuch bei einer Kamelzüchter-Familie. Wer will, kann mit einem der schönen zweihöckrigen Kamele einen Reitausflug unternehmen.
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16. Tag: MO Baga Gazryn Tschuluu
Am meist ausgetrockneten Ulan Nuur vorbei, dem Flussbett des Ongi Gol folgend, erreichen wir das Ongiy-Kloster, die stark zerstörten Gebäudekomplexe werden gegenwärtig wieder aufgebaut. Mittagspicknick und Weiterfahrt Richtung Ulan Bator, durch tiefgrüne Hügellandschaft. Unser Jurtenlager bei Baga Gazryn Tschuluu, einer bizarren Felsformation.
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17 Tag: DI Ulan Bator - Elstei
Die Weiterfahrt lässt uns mittags die Anhöhe südlich von Ulan Bator erreichen, mit großartigem Rundblick. Besuch der Klosteranlage im schönen Tal von Mandzhir, die heute eindrucksvoll wieder aufgebaut wurde. Nachmittags Freizeit in Ulan Bator für individuelle Rundgänge und Einkäufe (Kaschmir-Produkte). Am Spätnachm. Fahrt zu einem schönen Jurtenlager am Anfang des Terelj-Gebiets, einst Heimat von Dschingis Khan, in Elstei (2 Nächte).
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18. Tag: MI Elstei
Ein letzter Tag zur Entspannung im weiten Grasland. Zu unserem Jurtenlager gehört eine Pferdezucht, Reitfreunde werden ausreichend Gelegenheit zu Ausritten haben. Abends eine Künstlergruppe aus der Hauptstadt, mit einer Vorführung klassischer Oberton-Lieder, gleichzeitig Brustton und Falsett, mit einer zweisaitigen Pferdekopfgeige. Abschiedsessen in der Steppe.
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19. Tag: DO Rückflug - Ankunft
Transfer zum Hauptstadtflughafen. Tagesflug, über die Weiten Zentralasiens, Sibiriens und Russlands nach Berlin, Ankunft mittags.
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Höhepunkte:

  • Knapp drei Wochen Mongolei überland bei ständiger Bodenhaftung
  • Traversale zwischen äußerstem Norden und tiefsten Süden
  • von der sibirischen Taiga bis zur Wüste Gobi
  • in Geländewagen unterwegs, mit Jurtenübernachtungen
  • die schlechthin optimale Mongolei-Erkundung


  • Charakteristik / Komfort:

    Charakteristik/Komfort: Unsere Tour in Geländewagen bietet einen topographischen Querschnitt vom nördlichen Chövsgöl-See, die verschiedenen Gebirgsketten überquerend bis zur Gobi-Wüste im Süden. Die gesamte Fahrstrecke von etwa 3.800 km fast nur auf Pisten, denn die Mongolei besitzt auch heute erst knapp tausend Asphalt-Kilometer. Nur eine Hotelübernachtung zu Beginn in Ulan Bator. Danach nächtigen wir in Jurten, seit Jahrhunderten traditionelle Behausung der Mongolen, ein warmes, regensicheres Filzzelt mit bequemen Betten. Die feststehenden Lager mit mannshohen, recht komfortablen Jurten sind zahlreich im Land anzutreffen. Ein konzentriertes dichtes Programm mit teils langen Fahr-Etappen, mit fast täglichen Orts- und Jurtenwechseln: dennoch ein in jeder Hinsicht optimales Mongolei-Programm.

    Inklusivleistungen:

  • Linienflüge mit MIAT MONGOLIAN AIRLINES ab/bis Berlin - Tegel
  • Übernachtungen im ordentl. Hotel in Ulan Bator, ansonsten in Jurten
  • Mahlzeiten: s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Transfers, Besichtigungs - , Rundfahrten - und Erlebnisprogramm einschl. Eintrittsgelder
  • ein Reisehandbuch nach Wahl
  • Reiseleitung örtl., deutschspr.

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     Preise 
     Teilnehmer: 9-17 Pers.

    Reisedauer: 19 Tage

    Preis: ab 3.690,- €
  • Einzelzimmer: 360,- €
  • Rail & Fly: 120,- €
  • Visum Mongolei: ab 80,- € mehr Infos >

    Frühbucherrabatt:
    2% auf den Grundpreis bei Buchung bis 5 Monate vor Reiseantritt

    Alle Termine & Preise >
     

     Reisetermine 
     08.07. - 26.07.2012 verfügbar
    05.08. - 23.08.2012 verfügbar
    26.08. - 13.09.2012 verfügbar

    Legende:
    verfügbar = verfügbar
    ausgebucht = ausgebucht
     

     Routenverlauf
    Routenverlauf zur Reise Grosse Mongolei-Rundreise

     Abflughäfen 
     
    Berlin
     

     Einreisebestimmungen 
     Mongolei:
    Visum erforderlich. Notwendig ist dazu der 12 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass. Für ein Visum länger als 30 Tage ist eine Genehmigung der Ausländerbehörde der Mongolei unbedingt erforderlich (einzuholen von dem einladendem Gastgeber).
     

     Reiseveranstalter 
     Ikarus Tours GmbH
    Königstein, Deutschland
    AGB >
     

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    Letztes Update: 06.02.2012