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Grosse Kaukasus RundreiseAserbaidschan / StudienreiseReise Nr. 2196 Unterwegs am äußersten Rande Europas - oder doch eigentlich schon in Asien, denn der Gebirgskamm des Großen Kaukasus gilt als die geographische Grenze zwischen beiden Kontinenten. Aserbaidschan, Georgien und Armenien bieten eine ungemeine Vielfalt topographischer Einzigartigkeiten: die Steilabhänge des Großen Kaukasus, die tiefgrüne, von Flüssen durchzogene Mittelgebirgslandschaft der Sumari-Berge, den Kleinen Kaukasus, wilde Steppenlandschaften sowie den hochgelegenen Sewan-See, das ganze eingerahmt von Schwarzem und Kaspischen Meer. Dazu allüberragend der Ararat, der heilige Berg Armeniens. Innerhalb dieser Panoramen die archäologischen Überreste, die Ruinen und Bauwerke aus fast drei Jahrtausenden Menschheits- und Kulturgeschichte. Das östliche Christentum, dominante Religion anderthalb Jahrtausende lang, hat eine Fülle herausragender Kultbauten hinterlassen, Armenien gilt als das erste christliche Land überhaupt. Der Westen Georgiens war einst das mythologische, vorhistorische Kolchis, wohin die Argonauten zogen, um in den Besitz des Goldenen Vlieses zu gelangen, wo Zeus den Prometheus an einen Felsen des Kaukasus geschmiedet hatte. Viele “Fußkranke” unzähliger Völkerwanderungen waren an den Kaukasus-Pässen hängengeblieben, was zur Folge hatte, das wohl nirgendwo auf unserer Erde auf so engem Raum so viele Völker-, Religions- und Sprachgruppen anzutreffen sind. Reiseverlauf: 1. Tag: MI Anreise A Frühmorgens Linienflug mit AUSTRIAN AIRLINES oder LUFTHANSA ab/bis Hamburg, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, München nach Wien, von hier aus Weiterflug nach Baku. Ankunfts nachmittags. Unterwegs zu unserem Hotel Besuch des 'brennenden Berges' Yanadarg. ***Hotel, 2 Nächte. 2. Tag: DO Baku - Absheron FMA Entlang der Küste des Kaspischen Meeres Fahrt nach Gobustan und Besichtigung der jahrtausendalten Felsmalereien (UNESCO-Weltkulturerbe). Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Tempel der Feueranbeter, Ateschga (18 Jh.), auf der Halbinsel Absheron. Nachmittags Stadtbesichtigung mit Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Jungfrauenturm, Shirvanshakhs-Palast, Djuma Moschee. Willkommensabendessen in einem Restaurant. 3. Tag: FR Shamakha - Sheki FMA Fahrt nach Sheki (350 km). Unterwegs Besichtigung des Diri Baba Mausoleum und des Mausoleums von Yeddi Gumbez in Shamaka. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt. Nachmittags Ankunft in Sheki und Stadtbesichtigung: Außenbesichtigung des Khan-Palastes, Rundgang im Museum für Angewandte Kunst und des historischen Museums, Moschee, Basar. **Hotel. 4. Tag: SA nach Georgien FMA Vormittags Transfer zur georgischen Grenze in der Region Lagodekhi (150 km). Empfang durch die georgische Reiseleitung. Fahrt in die befestigte Stadt Signagi, die malerisch an einem Berghang liegt und herrliche Architektur und Holzschnitzereien aus dem 18-19. Jh. aufweist. Nach dem Mittagessen Spaziergang in der Stadt und Besuch des Ethnografischen Museums. Weiterfahrt zu einer typischen Weinkellerei mit Weinprobe. Besuch der Familienresidenz der Fürsten Tschawtschawadze mit einem schönen Garten. Abends Ankunft in Telavi, die Hauptstadt Kachetiens. Willkommens-Festmahl mit Wein und Schaschlik (bei gutem Wetter auf der Terrasse mit Blick auf den Großen Kaukasus). Übernachtung in Gästehäusern (mehrere Zimmer teilen sich WC/Dusche, 2 Nächte). 5. Tag: SO Telavi (Kachetien) FMA Am Morgen ca. 2 stündige Wanderung zum Klosterkomplex Nekresi. Unterwegs Besuch der Burganlage Gremi (16 Jh.). Bei einem Mittagessen mit Schaschlik auf einem Bauernhof erhalten wir Einblick in das typische Leben auf dem Land. Am Nachmittag Besuch der Kathedrale von Alaverdi (11 Jh.). 6. Tag: MO David Garedscha – Tbilisi FMA Fahrt in die Wüste südwestlich von Tbilisi zum Höhlenkloster David Garedscha. Kurzer, aber anstrengender Aufstieg auf den Berg Udabno, herrlicher Rundblick in die Steppen und Wüsten Süd-Georgiens und Aserbaidschans. Einzigartige Fresken in den Höhlen des Klosters, dem heiligsten Ort in Georgien. Weiterfahrt in die Hauptstadt Tbilisi, ***Hotel. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. 7. Tag: DI Mzcheta – Gudauri FMA Am Vormittag Stadtbesichtigung von Tbilisi: Zunächst die Altstadt mit der Metechi Kirche, den Schwefelbädern, der Narikala Festung, der Synagoge, der Sioni Kathedrale und der Antschischati Kirche. Besuch der Schatzkammer des Kunstmuseums. Mittagspause in einem typischen georgischen Restaurant. Nachmittags Fahrt in die alte Hauptstadt Mzcheta, Besuch der Jvari Kirche und der Svetizchoveli Kathedrale. Anschließend Fahrt auf der georgischen Heerstraße, Besuch der Festung Ananuri und Weiterfahrt zum ***Hotel, auf einer Höhe von ca. 2.000 m in den kaukasischen Bergen gelegen (2 Nächte). 8. Tag: MI Kasbegi (Gergeti Kirche) FMA Über den Kreuz-Pass (2.395 m) Fahrt nach Kasbegi (1.700 m), Aufstieg zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jh., auf einem Berggipfel in 2.170 m Höhe gelegen (Wanderzeit ca. drei Stunden, alternativ ist gegen geringes Entgelt die Fahrt mit Jeeps möglich). Von hier bietet sich bei gutem Wetter ein herrlicher Blick auf den 5.047 m hohen Kazbegi, das fotografische “Logo” von Kaukasus-Georgien. 9. Tag: DO Gori – Bakuriani FMA Aus den Bergen geht es wieder hinab in die georgische Tiefebene, zunächst nach Gori im Herzen von Kartli, mit seinen historischen Stätten: Besichtigung der Höhlenstadt Uplistsikhe, Außenbesichtigung des Geburtshauses von Stalin. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt in das Bergresort Bakuriani (1.806 m). Zunächst nach Borjomi, bekannt durch das gleichnamige Mineralwasser und Sommerresidenz der Zaren. Übernachtung im **Hotel (2 Nächte). 10. Tag: FR Bakuriani (Vardzia) FMA Ganztägiger Ausflug in die Höhlenstadt Vardzia, die, im ”goldenen Zeitalter Georgiens' im 12. Jh. errichtet, in über 3.000 Höhlenwohnungen Platz für 50.000 Menschen bieten konnte. Unterwegs Besichtigung der Festung Khertvisi aus dem 10.Jh. Picknick-Mittagessen unterhalb der Höhlenstadt. Anschließend Rückfahrt nach Bakuriani. 11. Tag: SA Kutaisi FMA Weiterfahrt zur Provinz Imereti in West-Georgien, die mit ihren grünen Feldern und Gärten einen Kontrast zu Kartli bietet, nach Kutaisi. Stadtbesichtigung in Kutaisi, der antiken Kolchis-Metropole Kutaia: die Ruinen des Bagrati-Tempels, das ummauerte Kloster und die Kathedrale von Gelati mit großartigen Wandmalereien. In Kutaisi Übernachtung im Gästehaus (mehrere Zimmer teilen sich WC/Dusche). 12. Tag: SO Kutaisi FMA Rückfahrt nach Tbilisi. Unterwegs besuchen wir einen Töpfer in einem Dorf. Nachmittags zur freien Verfügung, Bummel auf der Hauptstraße Rustaveli, Gelegenheit zu Einkäufen. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. ***Hotel. 13. Tag: MO Fahrt nach Armenien FMA Fahrt zum armenischen Grenzübergang bei Sadakhlo, Einreise nach Armenien und Weiterfahrt zunächst zum Kloster Haghbat und nach Kobair, von hier eine ca. einstündige Wanderung (optional) in landschaftlich schöner Umgebung. Auffahrt mit Kleinbussen zum Kloster Odzun, einer Klosterkirche aus dem 7. Jh. Übernachtung im ****Hotel in Alaverdi. 14. Tag: DI Sewan See – Eriwan FMA Fahrt zum Kurort Dilijan, in einem bewaldeten Tal. Zunächst Besuch des Klosters Goschawank, das sich malerisch in gut 1.200 m Höhe am Abhang eines Berges erhebt. Unweit davon das Kloster Hagartzin, dessen Hauptkirche über bemerkenswerte dekorative Bauplastik verfügt. Von hier geht es zum Sewan See. Besuch des eindrucksvoll auf der Halbinsel gelegenen Sewan-Klosters. Anschl. Weiterfahrt in die armenische Hauptstadt Eriwan. 5 Nächte im ***Hotel. 15. Tag: MI Eriwan FMA Vormittags Stadtbesichtigung von Eriwan mit Besuch der Festung Erebuni und des Museums. Ausflug nach Garni, hier ein perfekter griechischer Tempel, in Geghard das sehenswerteste Höhlenkloster Armeniens. 16. Tag: DO Eriwan (Amberd Fort) FMA Ausflug zum Fuß des 4.095 m hohen Aragaz, hier Besichtigung der Festung Amberd. Wanderung in den Aragaz-Bergen. 17. Tag: FR Chor Wirab - Ararat FMA Heute eine Exkursion in das von Weinbergen und Obstplantagen durchzogene Ararat-Tal. Vom Kloster Chor Wirab haben wir einen herrlichen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des 5.156 m hohen Ararat, der heilige Berg Armeniens. Eine Weinprobe in Areni, anschl. Weiterfahrt durch die schroffe Landschaft zum Kloster Norawank. Stopp in der Karawanserei Selim aus dem 14. Jh., danach über den Selim-Pass nach Noratus. Besuch eines der schönsten Friedhöfe mit mehr als 600 Kreuzsteinen aus acht Jahrhunderten. Am Abend Rückfahrt nach Eriwan. 18. Tag: SA Etschmiadsin FMA Rundgang im Institut für alte Handschriften: Matendaran, danach Ausflug zum 20 km entf. Etschmiadsin, erbaut an der Stelle der antiken Hauptstadt Vagharshapat. Das Kloster mit der Kathedrale ist heute wieder Sitz des Katholikos. Unterwegs Besichtigung der Hripsime-Kirche und der Gajane-Kirche. Am Nachmittag wieder in Eriwan, Rundgang auf der Vernissage, einem bunten Kunsthandwerksmarkt. Abends ein festliches Abschiedsessen. 19. Tag: SO Rückflug Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug mit AUSTRIAN AIRLINES über Wien zum gebuchten Heimatflughafen. Charakteristik / Komfort: In Baku und Umgebung ein zweitägiges Programm vor der Weiterreise über Sheki nach Georgien. Hier zunächst unterwegs in einer kleinen östlichen “Schleife” nach Kachetien, über die Hauptstadt Tbilisi (Tiflis) und das nahe Mzcheta hinauf in den Großen Kaukasus zum Kreuzpass, nach Borjomi und Bakuriani im Kleinen Kaukasus und schließlich nach Kutaisi, das sagenhafte “Land des Goldenen Vlieses” in West-Georgien. In Armenien zunächst die 'Perle Armeniens': der Sewan-See, dann die Hauptstadt Eriwan mit einer großartigen Konzentration historischer Tempel-, Kloster- und Kirchenbauten in der Umgebung. Eine im großen und ganzen “komplette” Erlebnis- und Begegnungsreise, die geländebedingte extreme Fahrstrecken im Großen Kaukasus meidet. Übernachtungen in Hotels, Pensionen und während des Aufenthaltes in Georgien teilweise auch Privatunterkünften. Nicht immer hat jedes Zimmer ein eigenes Bad, jedoch sind alle unsere Unterkünfte sauber, ordentlich geführt und bieten neben der Beherbergung oft den Kontakt mit lokalen Familien. Ein minimaler Komfortverzicht also, der aber durch das Mehr an Begegnung mehr als aufgewogen wird. - Im IKARUS-Programm - mit Modifikationen - seit 1999. Inklusivleistungen:
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