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Grosse Kaukasus-RundreiseAserbaidschan / RundreisenReise Nr. 2984 Baku - Absheron-Halbinsel - Sheki - Telavi (Kachetien) - David Garedscha - Tbilissi - Mzcheta - Kutaissi - Bakuriani - Wardzia - Gori - Gudauri - Kasbegi - Haghbat - Alaverdi - Sewan-See - Jerevan - Ambert - Chor Wirab - Norovank - Garni - Geghard Unterwegs am äußersten Rande Europas - oder doch eigentlich schon in Asien, denn der Gebirgskamm des Großen Kaukasus gilt als die geographische Grenze zwischen beiden Kontinenten. Aserbaidschan, Georgien und Armenien bieten eine große Vielfalt topographischer Einzigartigkeiten: die Steilabhänge des Großen Kaukasus, die tiefgrüne Mittelgebirgslandschaft der Sumari-Berge, wilde Steppenlandschaften, den Kleinen Kaukasus, sowie den hochgelegenen Sewan-See - das ganze eingerahmt von Schwarzem und Kaspischen Meer. Innerhalb dieser Panoramen die archäologischen Überreste aus fast drei Jahrtausenden Menschheits- und Kulturgeschichte. Das östliche Christentum hat eine Fülle herausragender Kultbauten hinterlassen, Armenien gilt als das erste christliche Land überhaupt. Der Westen Georgiens war einst das mythologische, vorhistorische Kolchis, wohin die Argonauten zogen, um in den Besitz des Goldenen Vlieses zu gelangen. Viele „Fußkranke“ unzähliger Völkerwanderungen waren an den Kaukasus-Pässen hängengeblieben, was zur Folge hatte, das wohl nirgendwo auf unserer Erde auf so engem Raum so viele Völker-, Religions- und Sprachgruppen anzutreffen sind.
Reiseverlauf: 1. Tag: DI Anreise Frühmorgens Linienflug mit AUSTRIAN AIRLINES ab verschied. deutschen Flughäfen via Wien nach Baku. Ankunft nachmittags. Unterwegs zu unserem Hotel Besuch des "brennenden Berges" Yanadarg. ***Hotel (2 Nächte). A 2. Tag: MI Baku - Absheron Entlang der Küste des Kaspischen Meeres Fahrt nach Gobustan und Besichtigung der jahrtausendalten Felsmalereien (UNESCO-Weltkulturerbe). Nach dem Mittagessen besichtigen wir den Tempel der Feueranbeter, Ateschga (18 Jh.), auf der Halbinsel Absheron. Nachmittags Stadtbesichtigung mit Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Jungfrauenturm, Shirvanshakhs-Palast, Djuma-Moschee. Abendessen in einem Restaurant. FMA 3. Tag: DO Shamakha - Sheki Fahrt nach Sheki (350 km). Unterwegs Besichtigung des Diri Baba Mausoleum und des Mausoleums von Yeddi Gumbez in Shamaka. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt. Nachmittags Ankunft in Sheki und Stadtbesichtigung: Außenbesichtigung des Khan-Palastes, Rundgang im Museum für Angewandte Kunst und des historischen Museums, Moschee, Basar. **Hotel. FMA 4. Tag: FR Kachetien - Telavi Vorm.Transfer zur georgischen Grenze in der Region Lagodekhi (150 km). Empfang durch die georgische Reiseleitung. Fahrt durch die Weinregion Kachetien zu einer typischen Weinkellerei mit Weinprobe. Nach dem Mittagessen auf einem Bauernhof Weiterfahrt und Besuch der Alaverdi-Kathedrale (11. Jh.) und der Familienresidenz der Fürsten Tschawtschawadze mit einem schönen Garten. Abends Ankunft in Telavi, die Hauptstadt Kachetiens. Abendessen mit hausgemachten Speisen (bei gutem Wetter auf der Terrasse mit Blick auf den Großen Kaukasus). Übernachtung in Gästehäusern (mehrere Zimmer teilen sich WC/Dusche). FMA 5. Tag: SA David Garedscha -Tbilissi Fahrt in die Wüste südwestlich von Tbilissi zum Höhlenkloster David Garedscha. Kurzer, aber anstrengender Aufstieg auf den Berg Udabno, herrlicher Rundblick in die Steppen und Wüsten Süd-Georgiens und Aserbaidschans. Einzigartige Fresken in den Höhlen des Klosters, dem heiligsten Ort in Georgien. Weiterfahrt in die Hauptstadt Tbilissi. Abendessen in einem traditionellen Restaurant. ***Hotel (2 Nächte). FMA 6. Tag: SO Tbilissi Am Vormittag Stadtbesichtigung zunächst in der Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf die Mtkwari (den Fluss Kura), und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern – die abends fakultativ besucht werden können – zur Nariqala-Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Hauptkirche, der Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati-Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums (Goldschmiedkunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses). Nachm. Bummel auf der Hauptgeschäftsstraße Rustaweli. FMA 7. Tag: MO Mzcheta – Kutaissi Frühmorgens Fahrt nach Mzcheta, der alten Haupstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO Welterbe). Besichtigung mit der Dschwari-Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli-Kathedrale (11.Jh.), in der sich Leibrock Christi befinden soll. Weiterfahrt in das Land des Goldenen Vlieses - nach Kutaissi, zweitgrößte Stadt des Landes. Besichtigung einer Grotte mit interessanten Felsformationen. Abendessen und Übernachtung in einer Privatunterkunft in Kutaissi. FMA 8. Tag: DI Kutassi - Bakuriani Besuch der Klosteranlage Gelati (12 Jh.) und Bagrati-Kathedrale (11 Jh.). Beide gehören zum UNESCO- Weltkulturerbe. Anschl. Fahrt über Heilbad Borjomi hinauf zum Skiort Bakuriani. In Borjomi kurzer Spaziergang im Borjomi Park mit Mineralwasserprobe aus der Quelle. ***Hotel in Bakuriani (2 Nächte). FMA 9. Tag: MI Bakuriani - Wardzia Ganztägiger Ausflug und Besuch der Höhlenstadt Wardsia, die im Goldenen Zeitalter Georgiens (12. Jh).errichtet, in über 3.000 Höhlenwohnungen ca. 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Wir sehen künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge – alle von Menschenhand vor über 800 Jahren in den Felsen gehauen, dazu wunderschöne Fresken. Unterwegs nach Wardsia Besuch der Chertwisi Festung (10.Jh.). FMA 10. Tag: DO Gori - Gudauri Fahrt entlang der alten Seidenstraße nach Gori im Herzen von Kartli. Besichtigung der Höhlenstadt Uphlisziche und des Stalin-Geburthauses (von außen). Weiterfahrt auf der georgischen Heerstraße und unterwegs Besuch der Festung Ananuri. Abends Ankunft in Gudauri, 2000m hoch in den kaukasischen Bergen gelegen. ***Hotel. FMA 11. Tag: FR Kasbegi - Tbilissi Fahrt über den Kreuz-Pass in das Dorf Kasbegi entlang des Tergi-Flusses und mit Blick auf hochalpine Landschaften. Von Kasbegi führt eine Wanderung zu der auf 2.170 m hoch gelegenen Gergeti- Dreifaltigkeitskirche (3 ½ St., teilweise unbefestigter Weg). Bei gutem Wetter kann man einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus – den Kasbeg (5047m) erhaschen. Anschl. Fahrt nach Tbilissi. Abendessen in einem traditionellen Restaurant. Wieder in unserem ***Hotel. FMA 12. Tag: SA Nach Armenien - Alaverdi Morgens Fahrt zum armenischen Grenzübergang bei Sadakhlo, Einreiseformalitäten und Reiseleiter- und Buswechsel. In Armenien Weiterfahrt zunächst zum Kloster Haghbat und nach Kobair, von hier eine ca. einstündige Wanderung (optional) in landschaftlich schöner Umgebung. Auffahrt mit Kleinbussen zum Kloster Odzun, einer Klosterkirche aus dem 7. Jh. ****Hotel in Dilijan. FMA 13. Tag: SO Sewan-See - Jerevan Der Kurort Dilijan liegt in einem bewaldeten Tal. Zunächst Besuch des Klosters Goschawank, das sich malerisch in gut 1.200 m Höhe am Abhang eines Berges erhebt. Unweit davon das Kloster Hagartzin, dessen Hauptkirche über bemerkenswerte dekorative Bauplastik verfügt. Von hier geht es zum Sewan-See. Besuch des eindrucksvoll auf der Halbinsel gelegenen Sewan-Klosters. Anschl. Weiterfahrt in die armenische Hauptstadt Jerevan, ***Hotel (6 Nächte). FMA 14. Tag: MO Jerevan - Amberd Fort Vorm. bei einer Stadtbesichtigung ein erstes Erkunden von Jerevan: Platz der Republik und Besuch der neuen Kathedrale “Grigor Lusavoritsch“. Anschließend Ausflug zum 4.095m hohen Berges Aragaz und leichte Wanderung zur am Fusse des Berges liegenden Festung Amberd. Fahrt zur Stadt Aschtarak, Mittagessen in einem Privathaus. Wir sehen zu, wie das bekannte armenische Fladenbrot Lavasch gebacken wird. Nachm. Besuch einer der ältesten Basilika- Kirchen Armeniens, Ziranavor, und Rückfahrt nach Jerevan. FM 15. Tag: DI Jerevan Ein ganzer Tag in Jerevan, mit Besuch der der urartäischen Festung Erebuni (782 v. Chr.), dem Gründungsort der Stadt, und des historischen Museums. Nachm. sehen wir die zentrale Markthalle und die persische „ Blaue Moschee“ (18. Jh.), Schließlich noch in Tsisernakaberd Besuch der Gedenkstätte für die Opfer des Völkermordes. FA 16. Tag: MI Chor Wirab - Noravank Heute eine Exkursion in das von Weinbergen und Obstplantagen durchzogene Ararat-Tal. Vom Kloster Chor Wirab haben wir einen herrlichen Blick auf den schneebedeckten Gipfel des 5.156 m hohen Ararat, der heilige Berg Armeniens. Eine Weinprobe in Areni, anschl. Weiterfahrt durch die schroffe Landschaft zum Kloster Norawank. Stopp in der Karawanserei Selim aus dem 14. Jh., danach über den Selim-Pass nach Noratus. Besuch eines der schönsten Friedhöfe mit mehr als 600 Kreuzsteinen aus acht Jahrhunderten. Abends Rückfahrt nach Jerevan. FM 17. Tag: DO Garni - Geghard Vorm. Ausflug zur Festung Garni, die den armenischen Königen als Sommerresidenz diente und durch ihren einzig erhaltenen späthellenistischen, heidnischen Tempel berühmt ist. Atemberaubend ist der Blick am steilen Abgrund der Azat- Schlucht mit unzähligen Basaltsteinformationen. Weiterfahrt zum Höhlenkloster Geghard, das sehenswerteste Armeniens. Abends wieder in Jerevan. FA 18. Tag: FR Etschmiadsin Morgens geführter Rundgang im Institut für alte Handschriften: Matendaran. Danach Ausflug zum 20 km entf. Etschmiadsin, erbaut an der Stelle der antiken Hauptstadt Vagharshapat. Das Kloster mit der Kathedrale ist heute wieder Sitz des Katholikos. Unterwegs Besichtigung der Hripsime-Kirche und der Gajane-Kirche. Nachm. wieder in Jerevan, Rundgang auf der Vernissage, einem bunten Kunsthandwerksmarkt und etwas freie Zeit. Festliches Abschiedabendsessen. FMA 19. Tag: SA Rückflug Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Rückflug über Wien zum gebuchten Heimatflughafen. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: In Baku und Umgebung ein zweitägiges Programm vor der Weiterreise über Sheki nach Georgien. Hier zunächst unterwegs in einer kleinen östlichen „Schleife“ nach Kachetien, über die Hauptstadt Tbilissi (Tiflis) und das nahe Mzcheta hinauf in den Großen Kaukasus zum Kreuzpass, nach Borjomi und Bakuriani im Kleinen Kaukasus und schließlich nach Kutaissi in West-Georgien. In Armenien neben der Hauptstadt Eriwan mit einer großartigen Konzentration historischer Tempel-, Kloster- und Kirchenbauten in der Umgebung auch die 'Perle Armeniens', der Sewan-See. Eine im großen und ganzen „komplette“ Erlebnis- und Begegnungsreise, die geländebedingte extreme Fahrstrecken im Großen Kaukasus meidet. Übernachtungen in Hotels, Pensionen und während des Aufenthaltes in Georgien teilweise auch Privatunterkünften, alle sauber und ordentlich geführt und die oft den Kontakt mit lokalen Familien bieten. Ein minimaler Komfortverzicht also, der aber durch das Mehr an Begegnung mehr als aufgewogen wird. Inklusivleistungen:
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