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St. Petersburg - Bei Pique Dame, von Boris Godunov und dem NussknackerSt. Petersburg / StädtereisenReise Nr. 2449 Höhepunkte: Bei dem Stichwort russische Komponisten fallen Namen wie Tschaikowski und Mussorgski, Glinka und Rimski-Korsakow und die großen Opern des 19. Jahrhunderts. Das musikalische 20. Jahrhundert ist durch Rachmaninov, Stravinski, Prokofiev und Schostakowitsch mit ihren Symphonien geprägt. Die Quellen des Reichtums der klassischen russischen Musik sind vor allem eng mit dem choralen Erbe der altslawischen Kirchengesänge und der ausdrucksstarken russischen Volksmusik, die jedem Russen seit Kindheit vertraut ist, verbunden. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise nach St. Petersburg, die wie keine andere russische Stadt tonangebend war. Sie sehen nicht nur die Schönheiten der Kunst und Architektur sondern erleben auch die lebendige Vielfalt der Musik in einer der wichtigsten kulturellen Metropolen der Welt.
Ihr Reiseverlauf: 1. Tag: Der Hummelflug zur Anreise Am Morgen fliegen Sie nach St. Petersburg und fahren in Ihr Hotel. Nach einer kurzen Pause besuchen Sie das Alexander-Newski-Kloster, eine der wichtigsten heiligen Stätten der russisch-orthodoxen Kirche. Auf dem Tichwiner Friedhof, einer der historischen Nekropolen auf dem Klostergelände, befinden sich die letzten Ruhestätten von Glinka, Mussorgski, Tschaikowski, Rimski-Korsakow und vielen anderen Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens des 19. Jahrhunderts. Ein kleines Konzert im Kloster gibt Ihnen einen Einblick in die geistliche Musik, einen mehrstimmigen a capella Gesang. Bevor es zum Abendessen in das Hotel zurück geht, fahren Sie durch das nächtliche St. Petersburg, dessen Paläste, Denkmäler und Kirchen in ein farbiges Licht getaucht sind und so eine ganz besondere Stimmung verbreiten. Vier Übernachtungen in St. Petersburg. (A) 2. Tag: Ein Leben für den Zaren Die ausführliche Stadtrundfahrt beginnt in der Peter-Pauls-Festung, der Keimzelle der Stadt. Die Kathedrale mit der prägnanten Turmspitze, der »Goldenen Nadel«, ist von weither sichtbar. Den schönsten Blick über die im Winter oft zugefrorene Newa haben Sie vom Vorplatz der Börse mit den beiden roten Rostra-Säulen. Auf dem Newski-Prospekt tauchen Sie in das gesellschaftliche Leben der Stadt ein. Überall in der Stadt sehen Sie Statuen und Denkmäler, die an Dichter und Komponisten erinnern. Eine Statue von Michail Glinka befindet sich südlich des Mariinskij-Theaters. War es doch seine Oper »Ein Leben für den Zaren«, die zu dessen triumphaler Eröffnung 1860 uraufgeführt wurde. Dem ersten Haus am Platz war es immer ein Anliegen, westeuropäische Musik zu präsentieren. So fanden hier unter anderem die Uraufführungen von Verdis »Die Macht des Schicksals« und von Mahlers 5. Symphonie statt. Die heutige musikalische Leitung bemüht sich, die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Etwas kleiner, aber ebenso interessant ist das Michailowski-Theater am Platz der Künste. Seit hier 1833 der Vorhang aufging, wurden dem Geschmack des Adels entsprechend Werke der französischen oder deutschen Musikkultur von ausländischen Künstlern aufgeführt. Später wurden Werke moderner russischer Komponisten, wie zum Beispiel von Schostakowitsch uraufgeführt, was dem Haus einen avantgardistischen Anstrich gab. Heute ist das Michailowski-Theater bekannt für seine klassischen Ballettaufführungen, die sich an den ursprünglichen Choreografien orientieren. In einem der beiden Häuser erleben Sie eine Führung hinter die Kulissen und erfahren, wer hier wann am Dirigentenpult stand. Am späten Nachmittag, wenn sich die Dunkelheit über die Stadt gelegt hat, kommen Sie im Hotel zum Tee zusammen. Am Abend können Sie ein Ballett, eine Oper oder ein Konzert besuchen (Karten je nach Verfügbarkeit vor Ort buchbar). (F) 3. Tag: Bilder einer Ausstellung Den Vormittag verbringen Sie im Winterpalast. Hier befindet sich die Eremitage, eines der schönsten und größten Kunstmuseen der Welt. In ihren Beständen sind fast 3 Millionen Exponate, von denen leider nur ein geringer Teil in den 400 Räumen, die auf mehrere Gebäude verteilt sind, zu besichtigen ist. Während Ihres Rundgangs konzentrieren Sie sich auf die Sammlungen der westeuropäischen Kunst, in der fast alle Größen der europäischen Kunstgeschichte vertreten sind. Am Nachmittag besuchen Sie eines der ältesten Gebäude der Stadt, das Stadthaus der Grafen Scheremetjew. Das bekannteste und vermögende russische Adelsgeschlecht lebte in dem barocken Palais an der Fontanka ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Revolution 1917. Noch heute sehen Sie am schmiedeeisernen Eingangstor das Wappen der Familie: Zwei Löwen mit Palmenzweigen. Die Scheremetjews hatten eine besondere Neigung zur Musik und veranstalteten hier gerne Hauskonzerte, deren künstlerische Qualität sogar Franz Liszt bewunderte. Auch Sie werden in einem der Salons einem Kammerkonzert lauschen. Heute beherbergt das Palais eine stolze Sammlung von mehr als 3.000 Musikinstrumenten, die von berühmten Kunsthandwerkern gemacht und von bekannten Musikern gespielt wurden. (F, A) 4. Tag: Schwanensee Nichts ist russischer als das Glöckchengebimmel einer Troika oder die Klänge einer Balalaika. Die alte russische Volksmusik mit ihrer Fülle von Streich-, Zupf und Blasinstrumenten inspirierte die großen russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Und es ist eben auch dieser nationale Charakter, der den »verzauberten Schwan« lebendig werden lässt - und dem Publikum eine Ahnung von der russischen Seele gibt. Im Folkloretheater Ethno beschäftigt man sich mit der Vielfalt der künstlerischen Volkstänze und führt diese für Sie auch auf. Sie fahren im Anschluss vor die Tore der Stadt, wo Sie im Park von Pawlowsk mit einer Troika durch den Schnee gleiten (ansonsten Fahrt mit einer Kutsche). Weiter geht es in das benachbarte Zarskoe Selo (Puschkin). Hier befindet sich inmitten eines weitläufigen Parks der Katharinenpalast. Schon die über 300 Meter lange barocke Fassade mit den weißen Säulen und vergoldeten Atlanten, die im Kontrast zu der lasurblau gestrichenen Wand steht, wird Sie beeindrucken. Während Ihres Rundgangs durch die wohl prachtvollste Residenz der Zaren sehen Sie die Rekonstruktion des legendären Bernsteinzimmers. Zum Abschluss Ihrer Reise genießen Sie nochmals ganz traditionell russische Küche im Gasthof Podworje. (F, A) 5. Tag: Leningrader Sinfonie zum Abschied Je nach Abflugzeit können Sie nochmals über den Newski-Prospekt spazieren, bevor Ihr Flugzeug Sie wieder in die Heimat zurück bringt. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Hotel Reval Sonya Das neu erbaute Hotel Reval Sonya liegt im Zentrum von St. Petersburg, direkt an dem Litejni Prospekt, nur wenige Gehminuten zur Eremitage und dem Russischen Museum sowie der bekannten Flaniermeile, dem Newski Prospekt. Im Hotel wird das Thema ”Wechsel” und ”Transformation” aus Dostojewskis berühmten Roman ”Schuld und Sühne” aufgegriffen, sei es im unerwarteten Übergang verschiedener Materialien oder im Restaurant ”Metamorfos”. Es bietet seinen Gästen alle Annehmlichkeiten und Komfort eines 4-Sterne Hotels. Alle 173 Zimmer sind mit russischen Elementen aus dem 19. Jh. dekoriert und verfügen über Klimaanlage, Tee- und Kaffeezubereitung, Minibar, TV, Telefon, Safe, Bad oder Dusche/WC. Ihre Hotels:
Inklusivleistungen:
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