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Georgien - Türkei - Iran: Vom Kasbek (5047m) über den Ararat (5156m) zum Damavand (5671m)Georgien / ExpeditionenReise Nr. 2646 Wir steigern uns stetig und beginnen unsere Expedition in der Hauptstadt Georgiens - Tiflis. Von hier fahren wir auf der alten georgischen Heerstraße über den berühmten Kreuzpass bis nach Kasbegi, von wo aus der 5047m hohe östliche Eckpfeiler des Kaukasus, der Kasbek, erklommen wird. Nach der erfolgreichen Besteigung geht es via Tiflis auf dem Landweg nach Dogubeyazit, dem Transitstädtchen Nahe der Iranischen Grenze und zugleich Ausgangsort für die Besteigung des 5156m hohen Ararat direkt im Dreieck Armenien, Iran und Türkei. Mittels zweier Lager bezwingen wir den biblisch interessanten Berg. Schließlich ist als krönender Abschluß der Damavand das Hauptziel dieser Expeditionsreise. Durch die gute Höhenanpassung vom Kasbek und Ararat bestehen beste Chancen, am Gipfeltag sehr gut mit der großen Höhe und den damit verbundenen Anstrengungen fertig zu werden. Nach den drei anstrengenden Bergtouren rundet eine Stadtbesichtigung Teherans diese vielseitige Bergexpedition kulturell ab.
Tourenverlauf 1.Tag – Flug nach Tbilissi Abends Flug nach Tbilissi. (-/-/-) 2.Tag – Ankunft und Fahrt nach Kasbegi Ankunft in Tbilissi und Transfer zum Hotel. Zeit zum Ausruhen. Nach dem Mittag Fahrt über die georgische Heerstraße über den Kreuzpass zum Gebirgsdorf Kasbegi. Am Abend besteht die Möglichkeit zu individuellen Erkundungen, wobei die Zminda Zameba (die Dreifaltigkeitskirche von Gergeti aus dem 15.Jh, 2170 m) ein lohnendes Ziel darstellt. Von der Kirche aus hat man eine schöne Aussicht auf Kasbegi und auf die umliegenden Berge – vor allem zum Kasbek (5047 m). Übernachtung im Gästehaus. (F/M/A) 3.Tag – Aufstieg Meteorologische Station Heute beginnt die Besteigung des Kasbek. Zunächst geht es vorbei an der Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (15.Jh, 2170m). Über eine Wiese geht dann es in Richtung Gletscher und Sie sehen schon von weitem Ihr Tagesziel – die 1933 errichtete Meteorologische Station auf 3680m Höhe. Übernachtung in der Meteorologischen Station. (Gehzeit: ca. 8h, 14km, 2000m) (F/M/A) 4.Tag - Akklimatisation Ein Akklimatisations- und Ruhetag bietet sich für Ausflüge in der näheren Umgebung der Meteorologischen Station an. Die kleine Kasbek-Kapelle auf 4000m ist für diesen Tag ein mögliches Ziel. Bereits Frühzeitig geht es ins Bett, denn der Gipfelaufstieg zum Kasbek beginnt am kommenden Morgen bereits kurz nach Mitternacht. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A) 5.Tag - Gipfeltag Von der Meteorologischen Station bis zum Gipfel sind es 12km und der Aufstieg dauert ca. 7-10 Stunden, so dass Sie bereits kurz nach Mitternacht aufstehen, um das erste Stück des Weges noch im Dunkel der Nacht zurückzulegen. Bald schon erreichen Sie den Gletscher und es beginnt ein langer Aufstieg über schnee- und eisbedeckte Hänge. Aufgrund der (geringen) Spaltengefahr ist ein Gehen in Seilschaften erforderlich. Auf den letzten 100 Metern (40-45°) erleichtert je nach Verhältnissen ein Fixseil den Aufstieg, Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sind vonnöten. Schließlich erreichen Sie den Gipfel, von dem aus sich ein atemberaubendes Panorama bietet. Für den Abstieg müssen Sie sich nochmals konzentrieren, ehe wieder die Meteorologische Station erreicht ist. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 12-14h, ¯1400m) (F/M/A) 6.Tag – Reservetag oder Abstieg Reservetag für einen zweiten Gipfelversuch im Falle von Schlechtwetter oder wenn aus anderen Gründen der Gipfel am Vortag nicht erreicht werden konnte. Bei gutem Wetter steigen Sie in Ruhe nach Kasbegi ab und übernachten in einem Privathaus. (Gehzeit ca. 4-5h, ¯2000m) (F/M/A) 7.Tag – Rückfahrt nach Tbilissi und Freizeit Heute erfolgt unsere Rückfahrt nach Tbilissi, wo noch etwas Freizeit für einen kleinen Stadtbummel zur Verfügung steht. Unterwegs Stopp an der Wehrkirche von Ananuri (17.Jh.) Übernachtung im Hotel. (F/M/A) 8.Tag – Fahrt zum Ararat (Dogubeyazit) Heute fahren Sie mit dem Fahrzeug (Fahrzeit ca. 8-9h) ins Türkische Dogubeyazit, dem Ausgangsort der Araratbesteigung. Am Nachmittag ist noch Zeit um den ”Isak Pasa – Palast” zu besichtigen. Übernachtung im Hotel mit grandiosem Blick auf den Agri. (F/-/-) 9.Tag - Basislager Nach dem Frühstück Transfer in den Ort Elikoy (2200 m) und Wanderung ins Basislager (3200 m). Der Transport der Zelte, Verpflegung und auch der persönlichen Gipfelausrüstung erfolgt durch Mulis oder Pferde bis zum Lager. Jeder Teilnehmer trägt nur das persönliche Tagesgepäck. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 1000 m↑). (F/M/A) 10.Tag - Akklimatisation Der gesamte Tag ist für die weitere Akklimatisation vorgesehen. Halbtagestour ins Lager 2 auf 4200 m. Dort haben Sie Zeit sich auszuruhen und zu verpflegen. Am Nachmittag Abstieg zurück ins Lager 1. Ü wie am Vortag. (Gehzeit: ca. 5-6h, 1000 m↑↓). (F/M/A) 11.Tag – Lager II Ziel des Tages ist wiederum das Lager 2, wo Sie nun auch übernachten. Sie können sich für diese Wanderung den ganzen Tag Zeit lassen. Wichtig ist eine gute Höhenanpassung. Dazu gehört auch, daß Sie viel trinken und die Anstrengungen des Aufstieges durch langsames Gehen möglichst über einen längeren Zeitraum verteilen. Der Transport der Zelte, Verpflegung und auch der persönlichen Gipfelausrüstung erfolgt wieder durch Mulis oder Pferde. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 1000 m↑). (F/M/A) 12.Tag - Gipfeltag Bereits gegen 2 Uhr ist die Nacht zu Ende. Letzte Vorbereitungen und zeitiges Frühstück. Sie verlassen das Lager gegen 3 Uhr. Heute kommen unter Umständen die Steigeisen zum Einsatz. Je nach Wetterlage erreichen Sie den Gipfel nach etwa 5-7 Stunden Aufstieg. Bei klarer Sicht kann man den Elbrus im Kaukasus, das Kackar-Gebirge im Nordwesten und den Damavand im Iran in der Ferne ausmachen. Abstieg ins Lager 2 und nach einer kurzen Rast gleich weiter bis ins Basislager. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 9-10h, 950 m↑, 1950 m↓). (F/M/A) 13.Tag – Abstieg und Fahrt nach Dogubeyazit Sie verlassen das Basislager zeitig am Morgen. Abstieg nach Elikoy und Transfer nach Dogubeyazit, wo Sie ins bekannte Hotel einchecken. Der Nachmittag steht in Dogybeyazit und Umgebung zur freien Verfügung. Ü im Hotel. (Gehzeit ca. 3h, 1000 m↓). (F/M/A) 14.Tag – Transfer Iran (gegebenenfalls Flug Tabriz-Teheran) Am Morgen erfolgt der Transfer von Dogubeyazit zur Türkisch-Iranischen Grenze. Hier werden Sie abgeholt. Fahrt nach Tabriz bzw. evtl. Weiterflug (je nach Flugplan) nach Teheran. Ü im Hotel. (F/-/A) 15.Tag Teheran und Vorbereitung Ausschlafen und spätes Frühstück. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung bzw. kann für eine geführte Stadttour genutzt werden (Aufpreis). Der Saad-Abad-Palast, das Kronjuwelenmuseum oder das Nationalmuseum sind mögliche Programmpunkte. Später am Abend letzte Vorbereitungen für die Bergtour. Ü im Hotel. (F/-/A) 16.Tag - Basislager Gegen Mittag Fahrt zum Vulkan Damavand. Letzte Einkäufe unterwegs für die Gipfeltour und ca. 3-stündige zum Bergdorf Poloor. Kurze Wanderetappe bis zum Basislager Gousfandsarai (ca. 3000 m). Unterwegs haben Sie immer wieder den 5671 m hohen Damavand vor Augen. Am Abend Zeit für individuelle Erkundungen in der näheren Umgebung. Ü im Zelt. (F/M/A) 17.Tag - Hochlager Nach einem kräftigen Frühstück Aufstieg zum Hochlager Bargah Sewom (4150 m), wo sich neben terrassenförmig angelegten Zeltplätzen auch eine derzeit noch im Bau befindliche Berghütte für den Gipfelaufstieg am Damavand befindet. Hier verbringen Sie den Nachmittag und beobachten das geschäftige Treiben der Mulitreiber, die auch Ihr Hauptgepäck ins Hochlager transportieren werden. Optional Aufstieg in höhere Regionen zur besseren Akklimatisation und Rückkehr ins Camp. Ü im Zelt. (F/M/A) 18.Tag - Akklimatisation Akklimatisationstag bzw. Reservetag für Schlechtwettertage. Für Gruppen, die sich stark und fit fühlen, kann der Gipfel schon heut in Angriff genommen werden. Ansonsten weitere Touren in die Umgebung oder höher hinauf. Ü im Zelt. (F/M/A) 19.Tag - Gipfeltag Gipfeltag. Der Damavand erfordert gute Ausdauer und Kondition. Die etwa 1500 Höhenmeter können sich ganz schön in die Länge ziehen. Technisch ist der Berg eher unkompliziert. Da der Abstieg auf der gleichen Route verläuft, kann die Besteigung jederzeit abgebrochen werden. Ziel ist jedoch der 5671 m hohe Gipfel des Damavand, auf dem eine Gedenktafel angebracht ist. Der Vulkan ist noch aktiv, zahlreiche qualmende Schwefellöcher auf den letzten Metern zum Gipfel zeugen davon. Eine Umrundung des Kraters ist bei rechtzeitigem Erreichen des Gipfels ebenfalls möglich. Danach geht es steil durchs Geröll hinunter ins Berglager Bargah Sewom. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 8-10h). (F/M/A) 20.Tag – Abstieg und Fahrt Teheran Am Vormittag laufen Sie zurück zum Basislager. Sobald die Mulis mit dem Gepäck eigetroffen sind, fahren Sie zurück nach Teheran ins Hotel. Gegen Mittag starten Sie gegebenenfalls zu einem geführten Stadtrundgang in Teheran und erleben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Der Nachmittag bzw. Abend ist gut geeignet, um sich von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen oder sich in das quirlige Treiben Teherans zu stürzen. Ü im Hotel. (Gehzeit ca. 2h). (F/M/-) 21.Tag – Kulturprogramm Teheran Ganztägiges Kulturprogramm in Teheran oder (optional) Ausflug zur heiligen Stadt Qom oder nach Kashan. Abends Abschiedsessen in Darband mit dem Team. (Abfahrt gegen Mitternacht, je nach Flugplan). (F/M/A) 22.Tag - Rückflug In den frühen Morgenstunden Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. (-/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten. Anforderungen Für diese Expedition sind Trittsicherheit, sicheres Gehen in Schnee, Eis, Schutt und Geröll, ausreichende Kondition für bis zu 10-stündige Bergetappen (Damavand) und sichere anwendungsbereite Grundkenntnisse im Umgang mit Steigeisen für die Begehung der Gletscher des Ararat im Gipfelbereich. Anwendungsbereite Grundkenntnisse im Umgang mit Seil, Steigklemme, Abseilacht, Eispickel und Steigeisen für die Begehung von bis zu 45° steilen Flanken erforderlich (Kasbek). Ebenso unabdingbar für die Kasbek-Besteigung sind die Fähigkeit zum Tragen des eigenen bis zu 15kg schweren Rucksacks zum Hochlager und insgesamt eine gute Portion Abenteuergeist. Für Gletscherbegehungen und Gipfelbesteigungen werden neben Eispickel und Steigeisen eine einfache Kletterausrüstung sowie Plastbergstiefel benötigt. Die Verwendung von Teleskopstöcken ist unbedingt empfehlenswert. Weitere Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Hinweis Die Anmeldungen für den Ararat sind mind. 2 Monate vor Abreise erforderlich! Höhepunkte Inklusivleistungen:
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