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Frühes Christentum am KaukasusGeorgien / StädtereisenReise Nr. 3243 Der georgischen Überlieferung nach war es der Apostel Andreas (”der Erstberufene') selbst, der schon im 1. Jahrhundert in Georgien das Evangelium verbreitete. Später haben diese Aufgabe die Missionare Simon Kananäus und Matthäus übernommen. Georgische Bischöfe haben bereits am 1. ökumenischen Konzil von Nizäa (325) teilgenommen, obwohl das Christentum erst 337 zur Staatsreligion in Georgien erklärt wurde. Ausschlaggebend für den Umbruch im geistlichen und kulturellen Leben Georgiens war die Missionstätigkeit der Kappadokierin Nino: Der Legende nach wurde sie in einem Traum von Maria durch die Übergabe eines Weinrebenkreuzes beauftragt, Georgien zum Christentum zu bekehren. Die isolierte Lage in den Kaukasustälern führte schon früh zur Ausbildung einer eigenständigen Kirchenkunst und –architektur. Sie bewahren in vielem ganz ursprüngliche Formen, die wir – neben den herrlichen Landschaften Georgiens – auf unserer Reise kennen lernen wollen. Wir möchten Sie einladen, die doch weitgehend noch unbekannte Kultur Georgiens zu entdecken.
Reiseverlauf 1. Tag Aufbruch und Ankommen Linienflug nach Batumi, der georgischen Hafenstadt am Schwarzen Meer: Hotelbezug für eine Nacht; Besuch des Botanischen Gartens. Am Abend Spaziergang auf dem Batumi Boulevard. 2. Tag Im Land des Goldenen Vlieses Heute beginnen wir unsere Reise auf den Spuren des Apostels Andreas, der nach seiner Missionierung im Römischen Reich und Kleinasien auch in Georgien das Evangelium verkündete. Zuerst kam er nach Westgeorgien in die Region Adscharien. In Batumi, dem Verwaltungszentrum Adschriens, besuchen wir die romanische Festung Gonio, wo sich das Grab des Apostels Matthäus befinden soll, der den hl. Andreas während seiner Missionstätigkeit in Georgien zeitweise begleitet hat. Im Raum Kutaissi, das ”Land des Goldenen Vlieses', Besichtigung der UNESCO-Weltkulturerbestätte Gelati, ein Klosterkomplex mit der dazugehörigen Akademie aus dem 12. Jh., und der Kathedrale von Bagrati. Übernachtung in Kutaissi in Privatunterkünften für eine Nacht. 3. Tag Bergdörfer Georgiens Fahrt in die Bergdörfer der Region Imereti. In einem der Dörfer bewundern wir eine 40 Meter hohe Felssäule mit einem Mönchskloster auf der Spitze: Nur Männer dürfen ”die Treppe in den Himmel', wie die Einheimischen es nennen, hochgehen und die spirituelle Kraft dieses Ortes ergründen. Besuch der Katskhi-Kirche, die durch ihre ungewöhnliche Architektur fasziniert. Fahrt in die südliche Region Georgiens Mechet-Dschawacheti in den Skiort Bakuriani: Hotelbezug für zwei Nächte. 4. Tag Höhlenstädte und Missionierung Entdeckungen in der Region Mechet-Dschawacheti. Der hl. Andreas soll hier Wunder gewirkt und viele Einheimische zum Christentum bekehrt haben. Halt im Dorf Atskuri, wo Andreas Götzenstatuen zerstören und an deren Stelle christliche Bauten errichten ließ. Die Festung Atskuri soll der Ort sein, wo der Apostel die erste Kirche Georgiens erbaut haben soll. Die Höhlenstadt Wardsia ist ein weiterer Höhepunkt unserer Reise: Die Höhlenstadt bestand aus 3.000 Höhlenwohnungen, die über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnten. Die in den Fels gehauene Kirche aus dem 12. Jahrhundert beherbergt wunderschöne Wandmalereien. In der Höhlenstadt Vanis Kvabebi befand sich im 7. Jahrhundert ein Nonnenkloster. 5. Tag Auf der Seidenstraße Fahrt in die Höhlenstadt Uplisziche, durch die ein Zweig der Seidenstraße führte. Weiter geht's in die alte Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens – Mzcheta, das viel über die Zeit der Christianisierung Georgiens durch die hl. Nino erzählen kann. Wir besichtigen das Kloster Dschwari und die Swetizchoveli Kathedrale, in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Beide Bauwerke sind UNESCO-Weltkulturerbestätten. Im Kloster Samtawro soll die hl. Nino sechs Jahre lang unter einem Brombeerbusch gelebt haben. Im 4. Jh. wurde an diesem Ort eine Kirche gebaut, die heute noch zum Teil erhalten ist und eine der ältesten Kirchen in Georgien darstellt. Hotelbezug für eine Nacht in Tbilissi. 6. Tag Die heilige Nino Fahrt nach Kachetien: In dieser Region befinden sich die meisten Klöster und Kirchen, die von den syrischen Vätern gebaut wurden. Unterwegs besichtigen wir das Grab der hl. Nino im Kloster von Bodbe und besuchen eine heilige Quelle, der viele Wunder zugeschrieben werden. In der Nähe von Bodbe besuchen wir außerdem die befestigte Stadt Signagi und genießen die wunderschöne Aussicht auf die Berge des Großen Kaukasus. Bezug der Privatunterkünfte in Telavi (mehrere Zimmer teilen sich WC/Dusche) für zwei Nächte. 7. Tag Kachetien: Klöster und Weingenuss Weitere Besichtigungen in Kachetien. Wir besuchen die Kathedrale von Alaverdi, das Kloster von Ikalto und wandern zum Klosterkomplex Nekresi. Die meisten dieser Klöster beherbergen die Gräber der Heiligen Väter. Da Kachetien das Weinanbauland ist und durch Küche und Wein bekannt ist, werden wir zu Mittag bei einer Bauernfamilie essen, um die Gastfreundschaft der Einheimischen und leckere hausgemachte Speisen zu kosten. Wir besuchen außerdem einen Bauernhof mit einem 300-jährigen Weinkeller: Einführung in die georgische Weinherstellung, die sich von der europäischen unterscheidet. 8. Tag Klöster in reizvoller Landschaft Fahrt zum Höhlenkloster David Garedscha in einer stark zerklüfteten Halbwüste. Das erste Kloster auf diesem Gebiet wurde im 6. Jh. vom syrischen Vater David gegründet. Später sind noch 18 weitere Klöster entstanden. Der Komplex wurde zum geistlichen Zentrum, zu dem bis zu 6.000 Mönche zu religiösen Feiertagen pilgerten. Nach der Besichtigung des Lawra-Klosters wandern wir (ca. 1 Std.) zum Udabno-Kloster, um die einzigartige Höhlenmalereien und den reizvollen Blick über Aserbaidschan zu genießen. Am Abend Fahrt nach Tbilissi: Hotelbezug für zwei Nächte. 9. Tag Entdeckungen in Tbilissi Am Morgen Stadtbesichtigung von Tbilissi. Ein Spaziergang in der Altstadt gibt Ihnen eine Übersicht über die Geschichte der Stadt seit der Gründung bis heute und zeigt ihre bedeutendsten Sakralbauten: Zioni-Kirche, sie beherbergt das Weinrebekreuz der hl. Nino; Mamadaviti-Kirche, der Wohnort des hl. David vor seinem Umzug in die Halbwüste Garedscha; Antschischati-Kirche, die älteste Kirche der Stadt. Danach (falls geöffnet) Besuch der Schatzkammer des Kunstmuseums mit einer wunderschönen Sammlung der Ikonen und Voraltarkreuze (Falls das Kunstmuseum geschlossen ist, Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums.). 10. Tag Abschied und Heimreise Transfer zum Flughafen. Rückflug über Wien nach Deutschland. Zusatzinfos Einreisebestimmungen Reisepass erforderlich! Wichtige Hinweise Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Programm- und Übernachtungsänderungen kommen kann und der Zustand der Straßen oft sehr schlecht ist. Abstriche hinsichtlich Komfort und Essensqualität müssen in Georgien in Kauf genommen werden. Inklusivleistungen:
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