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Expedition Süd-KasachstanKasachstan / ExpeditionenReise Nr. 2195 Almaty - Taukum-Halbwüste - Altyn Emel Nat. Park - Tscharyn Canyon - Kol Saj Nat. Park - Turkestan - Aksu Shabagly Naturreservat - (Transili Alatoo) Kasachstan, so groß wie Westeuropa, ist das Herz der Großen Eurasischen Steppe, die sich von der Mongolei quer durch Asien bis zur Puszta Ungarns erstreckt, Heimat der Nomadenvölker, die als 'Horde' wiederholt vom äußersten Ostrand Asiens nach Europa einfielen. Doch am Südrand dieser Steppe, wo sich verschiedene Gebirge nebeneinander aufstauen, herrscht uraltes Kulturland. Wir konzentrieren uns auf den Süden dieses riesigen Landes, das dem Besucher das denkbar weiteste Landschafts-, Vegetations-, Ethno- und Kulturspektrum bietet.
Reiseverlauf: Tour A: 1. Tag: SA Hinflug Am frühen Nachmittag Abflug von Frankfurt, Linienflug mit LUFTHANSA nach Almaty (früher Alma Ata) in Kasachstan. Ankunft kurz nach Mitternacht. **Hotel. 2. Tag: SO Almaty - Beginn der Überlandfahrt Der Vormittag steht zur freien Verfügung zum Ausruhen. Am Nachm. Abfahrt in nordwestl. Richtung, Beginn unserer Expedition durch das Siebenstromland. Touristisch befindet sich dieser Landstrich, wie ganz Kasachstan, noch im Dornröschenschlaf. 2 Nächte im Zeltlager oder in einer Gastfamilie. FMA 3. Tag: MO Tamgaly Ausflug mit Wanderung zu den Petroglyphen von Tamgaly, eine der größten Ansammlungen von Felszeichnungen in Mittelasien (UNESCO-Weltkulturerbe): die ca. 5000 Felszeichnungen mit Darstellungen von Pferden, Steinböcken, Archaren und diversen Jagdszenen stammen aus der Bronze-, Saken- und Turkzeit. Vor allem die sog. Sonnenmenschen sind von Interesse. FMA 4./5. Tag: DI/MI Taukum-Halbwüste und Shongar-Gebirge Unser Weg führt weiter durch wilde Landschaften des Zentralen Siebenstromlandes. Wir überqueren die Aue des Ili, dessen Delta bekannt ist für riesige Welse mit Längen von knapp 4 Metern! Wir sehen Hügelgräber aus der Bronzezeit, Saksaul-Wälder der Taukum-Halbwüste und die Tugai-Wälder des Ili. Bei gutem Wetter unternehmen wir noch einen Abstecher in das nahe Shongar-Gebirge unmittelbar an der chines. Grenze. Übern. im Zeltlager oder priv. Gästehaus. FMA 6. Tag: DO Altyn Emel Frühmorgens Fortsetzung unserer Tour in Richtung Nationalpark Altyn Emel. Auf den teilweise holprigen Pisten kommen wir nur langsam voran, werden aber dafür mit schönen Panoramablicken belohnt. Nach Überquerung des Altyn Emel-Passes (1.711 m) kommen wir an die Grenze des Nationalparkes. 2 Nächte im Zeltlager oder priv. Gästehaus. FMA 7. Tag: FR Altyn Emel Nat. Park Besuch des Nationalparks, der aufgrund seiner großen Biodiversität schon zu Sowjetzeiten unter Schutz gestellt wurde. Einer der Höhepunkte ist die Singende Düne, die sich aus der flachen Steppenlandschaft erhebt und bei entsprechender Windrichtung Töne erzeugt, die dem Klang einer Orgel ähneln. Vor einigen Jahren wurden hier die seltenen Kulane, eine Wildeselart, ausgewildert. Diese und die noch scheueren Kropfgazellen können wir mit Glück beobachten. Zeltlager oder priv. Gästehaus. FMA 8. Tag: SA Tscharyn Canyon Wir folgen der Straße nach Osten, unterwegs sehen wir die interessante Architektur kasachischer Mausoleen. Am frühen Nachmittag erreichen wir eine der eindruckvollsten Landschaften Kasachstans, den Tscharyn-Canyon. Zeltlager oder priv. Gästehaus (2 Nächte). FMA 9. Tag: SO Tscharyn Canyon Während einer Ganztags-Exkursion erkunden wir den Canyon, mit fast 300 m Tiefe einer der tiefsten in ganz Mittelasien. Wegen seiner einmaligen Kombination aus Landschaft und geologischen Besonderheiten wurde er vor einigen Jahren für die UNESCO-Weltnaturerbe-Liste nominiert. FMA 10./11. Tag: MO/DI Kol Saj-Nationalpark Morgens Fahrt in den Kol Saj-Nationalpark, am Nordabhang des Kungej-Alatoo gelegen. Der Nationalpark liegt inmitten von Gebirgswäldern und wird von drei Seen dominiert. Während verschiedener Wanderungen erleben wir die Einsamkeit der Gebirgslandschaft. 2 Nächte in einer Berghütte. FMA 12. Tag: MI Almaty - Bahnabfahrt Vormittags Fahrt nach Almaty. Wenn noch genügend Zeit bleibt, Besichtigung der Innenstadt. Abends Transfer und Bahn-Abfahrt von Almaty nach Turkestan. Als Abzweig der Transsib von Orenburg aus, am Aral-See und dem Syrdarja entlang, wurde die sog. Turkestan-Bahn Ende des 19. Jh. bis Almaty gebaut. Übern. im Zug (4-Bett-Abteile). FMA 13. Tag: DO Turkestan Ankunft in Turkestan nachmittags. Transfer zum Hotel, dann Besuch der 1500 Jahre alten Stadt mit der Grabmoschee von Hodsha Jassawi. Der Gebäudekomplex gehört zu den schönsten Bauwerken der Timuriden und ist in seiner Anmut mit denen in Buchara und Samarkand vergleichbar. ***Hotel. FMA 14. Tag: FR Turkestan - Aksu Dshabagly Am Vorm. ein weiterer Rundgang durch die altehrwürdigen Stadt Turkestan mit Besuch des Bazars, ein Gemisch aus Sowjetkultur und Orient. Nachmittags Fahrt in das Naturreservat von Aksu-Dshabagly (240 km). Wir folgen dabei ein Stück dem Syrdarja, dem sagenumwobenen Fluss, der seine Wasser bis zum Aral-See trägt. 3 Nächte in einem Gästehaus. FMA 15. Tag: SA Aksu-Canyon Kurze Fahrt zum Beginn des Aksu-Canyons. Wanderung über blumenreiche Wiesen, im sicheren Abstand zu den Steilwänden. Das Naturreservat liegt im Talas-Gebirge, das zum Gebirgssystem des Tienshan zählt. Während einer Wanderung können wir Bartgeier, Langschwanz-Murmeltiere und mit etwas Glück auch Chukarhühner sehen, ein besonderer Höhepunkt für Naturliebhaber. FMA 16. Tag: SO Steppenseen und Karatau-Gebirge Nördlich der Gebirgslandschaften des Naturreservats schließen sich weite Steppen mit verschiedenen Seen an. Im Frühjahr blühen hier die Wildtulpen, im Herbst finden sich an den Seen riesige Schwärme von Zugvögeln ein. Besonders eindrucksvoll sind riesige Ansammlungen von Jungfernkranichen. Anschl. Fahrt zu einem kleinen Flusstal im nahen Karatau-Gebirge. Nachmittags sind wir wieder zurück in unserem Gästehaus. FMA 17. Tag: MO Asku Dshabagly Wanderung in den Bergen des Naturreservats. Auch hier kann man mit etwas Glück auf seltene Vertreter der kasachischen Fauna treffen: z.B. Schneegeier, Gelbziesel und Himalaya-Königshühner. Wenn es die Zeit zulässt, wollen wir bis zu den Wacholder-Gebirgswäldern vorstoßen. FMA 18. Tag: DI Almaty Frühmorgens brechen wir auf zur langen Überlandfahrt entlang dem Nordrand des Tienshan nach Almaty (ca. 500 km). Über 400 km geht es entlang der Kette des kirgisischen Alatoo, der sich mit zahreichen Viertausender-Gipfeln wie eine Wand aus der Steppe erhebt. **Hotel in Almaty. FMA 19. Tag: MI Rückflug - Ankunft Bereits kurz nach Mitternacht Transfer, Rückflug von Almaty nach Frankfurt mit Ankunft morgens. Tour B: 1.-17. Tag SA-MO wie Tour A18. Tag: DI Almaty – Transili Alatoo Frühmorgens brechen wir auf zur langen Überlandfahrt entlang dem Nordrand des Tienshan nach Almaty (ca. 500 km). Über 400 km geht es entlang der Kette des kirgisischen Alatoo, der sich mit zahreichen Viertausender-Gipfeln wie eine Wand aus der Steppe erhebt. Von Almaty fahren wir 40 km ins Gebirge hinauf, an den Fuß der Gebirgskette des Transili-Alatoo. 3 Nächte in einer Berghütte. FMA 19. Tag MI Transili Alatoo (Almatiner See und Medeo) Leichte Wanderung zum Großen Almatiner See und zum Eisstadion von Medeo, in dem schon viele Eisschnelllauf-Weltrekorde aufgestellt wurden. Nachmittags zur freien Verfügung. FMA 20. Tag: DO Transili Alatoo Je nach Wetterverhältnissen und Kondition der Teilnehmer unternehmen wir heute eine Ganz- oder Halbtags-Wanderung ins Gebirge. Ziel sind die endemischen Tienshanfichten-Wälder und die darüber gelegenden alpinen Matten. Das Gebiet ist Einstandgebiet des seltenen Sibirischen Steinbocks und des vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden, denen man nur mit viel Glück begegnet. FMA 21. Tag: FR Almaty Morgens Rückfahrt nach Almaty, mit über 2 Mio. Einwohner die größte Stadt Kasachstans. Stadtbesichtigung mit Museum, Bazar, der wunderschönen russisch-orthodoxen Kirche, Bummel über den zentralen Boulevard. **Hotel. FMA 22. Tag: SA Rückflug - Ankunft Bereits kurz nach Mitternacht Transfer, Rückflug von Almaty nach Frankfurt mit Ankunft morgens. Höhepunkte: Charakteristik / Komfort: Zur Expedition: Diese Tour führt uns in die zum Teil abgelegenen, touristisch unerschlossenen Gebiete im Süden dieses mittelasiatischen Landes. Im Vordergrund stehen Naturerlebnisse besonderer Art: großartige natürliche Landschaften Eurasiens mit fast unbeeinträchtigten Ökosystemen, sowie Naturbeobachtungen in mehreren Naturreservaten in der Wüste und im Hochgebirge. Besondere Höhepunkte sind die Wildtulpenblüte im Frühjahr, das Auswilderungsprojekt für Kulane, die Canyon-Landschaften, Gebirgswälder und Gletscher der Talas-, Transili- und Kungej-Gebirge. Auch kulturelle Aspekte kommen nicht zu kurz: die Stadt Turkestan, die Felszeichnungen von Tamgaly (beide UNESCO-Weltkulturerbe), Hügelgräber der Saken, die Innenstadt von Almaty.Anforderungen an die Teilnehmer: Ordentliche Hotels in Almaty und Turkestan, ansonsten einfache Unterkünfte in privaten Gästehäusern und Berghütten (Mehrbettzimmer, Gemeinschaftstoiletten) oder in Zeltlagern (2-Mann-Zelte). Die Strecke Almaty-Turkestan am 12./13. Tag legen wir im Nachtzug zurück (Schlafwagen, 4-Bett-Abteile). Die Fahrdistanzen in geländegängigen Bussen oder Kleinbussen sind - bis auf den 18. Tag - durchweg moderat, jedoch zum Teil auf schlechten, gebirgigen Straßen. Aber auch längere Fahrstrecken werden wir genießen, erleben wir doch unterwegs eine ungewöhnliche topographische Vielfalt. Die Bereitschaft zu Komfortverzicht und Toleranz ist erforderlich. Ausrüstung: Seesack oder Rucksack für das Hauptgepäck, Tagesrucksack, eigener Schlafsack erforderlich. Bei den Zeltnächten werden Zelte, Isomatten und sonstige Campingausrüstung durch unsere Agentur vor Ort gestellt. Warme Kleidung für die recht kalten Nächte in den Bergen.Reiseleitung: Diese Expedition wurde durch Stephan Flechtner entworfen, der seit 2002 in Mittelasien lebt und als Wildtierbiologe und Reiseleiter in Tadschikistan, Kyrgyzstan und Kasachstan arbeitet. Die örtliche deutschsprechende Begleitung für diese Reise wurde durch ihn landeskundlich und sprachlich auf diese Tour vorbereitet. Nach Möglichkeit wird Herr Flechtner den 1. Termin selbst begleiten. Inklusivleistungen:
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