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Entdeckungen am Fuße des AraratArmenien / NaturreisenReise Nr. 2675 Armenien ist das älteste christliche Land der Welt. Zahlreiche uralte Kirchen und Klöster, viele davon unter dem Schutz der UNESCO, sind oft malerisch mit der vulkangeformten Landschaft verwachsen. Und von vielen Orten haben Sie faszinierende Blicke auf den immer schneebedeckten biblischen Riesen Ararat. Kommen Sie mit in ein gastfreundliches Land voller Geschichte!
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Armenien Flug über Wien am späten Abend nach Jerevan. 2. Tag: Das Zentrum der armenischen Kirche Bei Ankunft am frühen Morgen empfängt Sie Ihre Reiseleitung und Sie fahren zum Hotel. Nach einer Erholungspause beginnt Ihre Stadtrundfahrt durch die 1.200 m hoch gelegene Stadt. Sie sehen eine geschäftige Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan. Auf der Fahrt zum Kloster Edschmiatsin kommen Sie am Dorf Musaler vorbei. Das dortige Memorial wurde zum Symbol für den armenischen Überlebenskampf. Hier werden Sie auch an den Roman «Die vierzig Tage des Musa Dagh« von Franz Werfel erinnert. Dann sehen Sie die Kirchenruine Zvartnots, einst eine monumentale Rundkirche aus dem 7. Jh., die einem Erdbeben zum Opfer fiel. In Edschmiatsin, dem Zentrum der armenisch-gregorianischen Kirche, besuchen Sie die Kathedrale, deren Bau Christus an dieser Stelle mit einem goldenen Hammer angezeigt haben soll. Weitere Beispiele klassischer armenischer Baukunst sind die Kirchen der heiligen Gajane und der heiligen Hripsime, um die sich ebenso Legenden ranken. Sie besuchen die Ausgrabungen der prähistorischen Siedlung Mezamor, im 14. Jh. v. Chr. Hauptstadt des Landes Hajassa. Am Abend genießen Sie in einem Restaurant traditionelle armenische Küche umrahmt mit Folkloredarbietungen. (F, A) 3. Tag: Der biblische Riese Sie fahren durch das Ararat-Tal zum Kloster Chor Virap, von dem aus Sie einen direkten Blick auf den majestätischen Ararat haben. Der heilige Berg der Armenier, der sogar im Staatswappen verankert ist, liegt im historischen Westarmenien und somit auf türkischem Boden. In völliger Einsamkeit auf einem kleinen Hügel inmitten hoher Berge befindet sich eines der beeindruckendsten armenischen Klöster - Noravank. Einer Legende nach wurde Grigor der Erleuchter 13 Jahre lang hier gefangen gehalten, um ihn vom christlichen Glauben abzubringen. Noch heute sieht man den tief gelegenen Raum, der einst sein Verlies gewesen sein soll. In dem wohl schönsten Dorf des Landes Areni wird seit Tausenden von Jahren der gleichnamige trockene Wein gekeltert. Was liegt näher, diesen während einer Weinprobe zu verkosten. (F, A) 4. Tag: Entdeckungen in Jerevan Beeindrucken wird Sie die Handschriftensammlung Matenadaran, die einen hohen ideellen Wert für Armenien hat. Während Ihrer Besichtigung sehen Sie nur einen kleinen Teil der 14.000 komplett erhaltenen Manuskripte und Bücher in wertvollen Ledereinbänden mit silbernen Ornamenten. Die kunstvollen, farbigen Miniaturen auf den Seiten sind Elemente der mittelalterlichen armenischen Kunst. Nach einem Mittagessen bei einem bekannten Keramikkünstler besuchen Sie die urartäische Festung Erebuni, die der Stadt ihren Namen gab. Wer möchte, probiert dann in einer Brennerei den berühmten armenischen Weinbrand Ararat (optional). (F, A) 5. Tag: Jerevan - Alaverdir In den Dörfern am Spitak-Pass wohnen vorwiegend Kurden und Jessiden. Hier lohnt sich ein Abstecher zum alten Friedhof Rja Taza, der mit seinen seltenen Pferdefiguren eine Besonderheit im christlich geprägten Armenien ist. Sie fahren in den Norden des Landes, wo im frühen Mittelalter unzählige Klöster und Kirchen entstanden sind. Sie besichtigen die Basilika des Klosters Odzun, die vermutlich aus dem 6. Jh. stammt. Im Kloster Haghbat, das zum UNESCO-Welterbe gehört, sehen Sie viele Chatschkare, fein ornamentierte Kreuzsteine. Diese Chatschkare sind den Armeniern heilig und werden wie zu Stein gewordene Gebete still verehrt. Ihr Tagesziel ist Alaverdir. (F, M, A) 6. Tag: Alaverdir - Sevansee - Jerevan Nach dem Besuch des Klosters Goshavank, in dem im 13. Jh. das erste Gesetzbuch des Landes verfasst wurde, kommen Sie in den Höhenkurort Dilidjan, der inmitten von üppigen Laubwäldern liegt. Hier sind Sie während des Mittagessens in einem Privathaus zu Gast, ehe Sie über den Sevanpass zum Sevansee fahren. Die »Blaue Perle« Armeniens liegt auf einer Höhe von fast 2.000 m und ist so einer der höchstgelegenen Seen der Erde. Auf einer Halbinsel befindet sich das Sevankloster aus dem 9. Jh., das nur über mehr als 200 Basaltstufen erreichbar ist. Hier im armenischen Kernland sehen Sie auf dem Friedhof von Noratus nochmals hunderte von Chatschkaren, die hier als Gedenk- und Grabsteine dienen. Ein gemeinsames Abendessen in einem Fischrestaurant rundet den Tag ab, ehe Sie am Abend wieder Jerevan erreichen. (F, M, A) 7. Tag: Adlerhorste in den Bergen Heute fahren Sie zur Festung Amberd, die auf einem uneinnehmbaren Plateau unterhalb des höchsten Gipfels Armeniens, dem Aragats, auf 2.300 m Höhe ab dem 7. Jh. errichtet wurde. Die »Festung in den Wolken«, so Amberd wörtlich übersetzt, diente als sicherer Zufluchtsort. Davon zeugen noch heute die erhalten gebliebenen Ruinen, von denen sich eine faszinierende Aussicht auf den Ararat eröffnet. Nach einem Stopp in Saghmosawank (Psalmenkloster) aus dem 13. Jh., lernen Sie in der Kleinstadt Ashtarak armenische Gastfreundschaft in einem Privathaus kennen. Hier wird für Sie das würzige armenische Fladenbrot Lavasch gebacken. Auf dem Rückweg nach Jerevan halten Sie in Tsitsernakaberd (Schwalbenburg), der Gedenkstätte für 1,5 Millionen unschuldige Opfer des Genozids 1915. (F, M) 8. Tag: Garni und Geghard Auf einem mächtigen Basalt-Block oberhalb der Azatschlucht erhebt sich Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne, der dem Sonnengott Mithras geweiht war. Er wurde 1679 durch ein Erdbeben zerstört und erst in den 1970er Jahren wieder aufgebaut. Direkt daneben befindet sich eine mächtige Wehrfestung und der Sommerpalast der armenischen Könige. Durch die Azatschlucht erreichen Sie das Höhlenkloster Geghard, das einst halb erbaut und halb in den Felsen geschlagen worden ist. In dieser Oase der Ruhe besuchen Sie einen Gottesdienst und lauschen den sakralen Gesängen, die durch die außergewöhnliche Akustik des Chorraumes einzigartig wirken. Zum Abschluss Ihrer Reise besuchen Sie die Vernissage, einen sehenswerten Handwerker- und Flohmarkt. (F, A) 9. Tag: Abschied vom Kaukasus Nach einer kurzen Nacht fahren Sie am frühen Morgen zum Flughafen und treten Ihre Heimreise an. Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen) Ihre Hotels
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