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Einzigartiges Karelien - das Land zwischen Ladoga-See und Weißem MeerRussland / Karelien / ErlebnisreisenReise Nr. 2336 Hier lernen Sie das wahre Russland kennen. In einem Mix aus Erkundung von Städten und Dörfern, aus Programm und Freizeit, dem Besuch von Museen und dem Leben bei Einheimischen, Erholung am See und leichten Aktivitäten führen wir Sie durch das vielen noch unbekannte Russisch-Karelien. In St. Petersburg beginnt die Zugfahrt zum Ladoga-See, dem größten See Europas und zur Kleinstadt Sortavala. Inmitten der Waldgebiete rund um den See liegt abseits des Weltgeschehens das Holzhausdorf Kinerma. Hier empfängt Sie Nadeschda. Mit ihr durchstreifen Sie uralte Wälder und erfahren die in ihrem kleinen Museum gelebte Geschichte Kareliens. Über die Hauptstadt Kareliens Petrosavodsk erreichen Sie die Insel Kischi und besuchen die Holzkirchen, Kapellen und Bauernhäuser, auf die ganz Russland stolz ist. Ruhiger wird es bei Mischa auf der Nachbarinsel mit Baden, Schlendern durch das Dorf und beim Grillen von frisch gefangenem Fisch. Unweit des Polarkreises überqueren Sie das Weiße Meer und bleiben drei Nächte auf den Solowezki-Inseln. Dieses durch Solschenizins Werk ”Archipel GULag” bekannt gewordene Gebiet wird heute durch die Mönche zu neuem Leben erweckt. Sie erneuern die über 400 Jahre alte Klosteranlage und halten die alten Wasserkanäle instand, die Sie mit Ruderbooten erkunden. Per Rad oder zu Fuß gelangen Sie zu über 6000 Jahre alten Steinlabyrinthen. Uralte Geschichte und Gegenwart liegen hier dicht beieinander. Eine Insel der Inspiration mit vielen, dem gestrigen und heutigen Russland inne wohnenden Geheimnissen. Einige davon lüften wir Ihnen! Offenes Wort Eine touristische Infrastruktur ist in Karelien noch im Aufbau begriffen. Fehlende Quartiere und nicht ausreichende Transportmittel bewirken in unseren Breiten unverständlich hohe Preise. Trotz der Rubelabwertung Ende 2008 sind die Preisrelationen für Bus- und Schiffstransfere sowie Unterkünfte immer noch über den unsrigen Verhältnissen. Seit über 5 Jahren sind wir mehrfach im Jahr in Karelien unterwegs und haben aus diesen vielen Erfahrungen das Beste zu einer einzigartigen Rundreise zusammengestellt. Karelien überzeugt mit einer fantastischen Wald- und Seenlandschaft und sehr freundlichen Gastgebern, die Sie in ihren einfachen, sauberen und angenehmen Unterkünften empfangen. Besonders der sich jährlcih ändernde Zug- und Fährfahrplan zu den Solowezki-Inseln verlangt teils kurzfristige Programmabstimmungen. So könnte z.B. eine Übernachtung statt in Kem in Belomorsk (Petroglyphen) oder anders herum erfolgen. Auf dieser Reise werden Sie vielen Gegensätzen begegnen und das heutige Russland von all seinen Facetten kennen lernen. Wir verheimlichen nicht die unschönen Seiten, zeigen Ihnen aber auch die Positiven. Unsere karelischen Gastgeber werden Sie mit einer sehr schmackhaften karelischen Küche verwöhnen und Ihnen viele Dinge offenbaren, die das Leben nicht nur in Russland so lebenswert machen...
Reiseverlauf: 1. Tag St. Petersburg. 16 Uhr Empfang am Flughafen Pulkovo II und Tourbesprechung beim Begrüßungsessen. (-/-/A) 2. Tag St. Petersburg mit Rundgang. Freizeit für Museen oder Bootsfahrt auf dem Hauptstrom der Newa und ihren verwinkelten Nebenarmen. Am Abend Zugfahrt nach Sortavala, Ankunft gg. Mitternacht. (F/-/-) 3. Tag Sortavala am Ladoga-See, dem größten See Europas. Besuch des Museums von Kronid Gogolev, dem berühmten russischen Maler und Holzschnitzer. Leichte Wanderung zu einer Anhöhe, wo sich die traumhaft schöne Landschaft der Ladoga-Schären auftut. Alternativ Ausflug zur Insel Valaam möglich. (F/-/-) 4.–6. Tag Kinerma, das Holzhausdorf. Fahrt durch dichte Wälder nach Kinerma, dem einzigen Dorf in Karelien, wo alle Häuser im Original erhalten geblieben sind. Gastgeberin Nadjeschda hat eins der über 100 Jahre alten Bauernhäuser zu einem kleinen Museum mit Gästezimmer umgebaut. Im ehemaligen Wohnbereich mit dem alten Kachelofen werden Sie von ihr mit karelischen Speisen vom Feinsten verwöhnt und erfahren zum Tee am Samowar Geschichten aus ihrem Leben. Kleine Wanderungen zu einer schön gelegenen russisch-orthodoxen Kapelle und zu den beiden nah gelegenen Seen: Baden im glasklaren Wasser und Grillen von frischem Fisch am Lagerfeuer. Gewaschen wird sich in der täglich angeheizten und ausschließlich für die Gruppe zur Verfügung stehenden original karelischen Rauchsauna. Erleben Sie die höchste Form einer russischen Holzsauna! (1x F/-/A, 2x F/M/A) 7. Tag Über Petrosavodsk zum Weltkulturerbe Kischi mitten im Onega-See. Die Reise führt per Kleinbus nach Petrosavodsk (2–3 h). Zeit zum Schlendern und für den Besuch kleiner Cafés, wo Sie auch ohne Russischkenntnisse hervorragend speisen und trinken können. Schiffsfahrt zur mitten im Onega-See liegenden Insel Kischi mit der einzigartigen Sammlung russischer Holzbaukunst. Rundgang zur ohne Nägel gebauten Christi-Verklärungs- und Maria Schutzkirche, die 1994 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, zu Häusern reicher Bauernfamilien, Mühlen und zur ältesten russischen Holzkapelle. Bootsfahrt zur Nachbarinsel, wo Mischa Sie als Gast die nächsten Tage empfängt. In seiner Unterkunft am See mit Dorfladen, Bibliothek und Sauna gibt es wieder gute russische Hausmannskost. Holz-Sauna unmittelbar am See: wie alle Karelier können Sie sich direkt im See abkühlen. (F/-/A) 8.–9. Tag Inselromantik am Onega-See und zu Gast bei Mischa. Erholung pur in der Dorfidylle am See. Kleine Spaziergänge durchs Dorf und Wanderungen zur Nachbarsiedlung zu Mischas Familie. Grillabend mit frischem Fisch. (2x F/M/A) 10. Tag 5000 Jahre alte Steingravuren auf dem Weg bis fast zum Polarkreis. Mit dem Boot am frühen Morgen vorbei an der Kischi-Insel, wo sich das Kirchenensemble wie eine Fata Morgana erhebt. Kleinbusfahrt in den Norden über Belomorsk mit Besichtigung der in Westeuropa wenig bekannten Petroglyphen, den Steingravuren. (F/-/A) 11.–12. Tag Inselarchipel Solowezki zu Fuß und per Rad. Schifffahrt über das Weiße Meer (60 km, ca. 3 h) zu den Solowezki-Inseln. Führung durch die im 16. Jh. errichtete Klosteranlage. Im Museum wird an das dunkelste Kapitel der Insel erinnert, das erste sowjetische Arbeitslager, welches Solschenizin in seinem Buch ”Archipel GULag” beschrieb. Optional Radtouren kreuz und quer über die Insel. Besichtigung der Steinlabyrinthe und des ”Aquariums”, eines vor 200 Jahren angelegten Meeresfischbeckens. Optional: Botanischer Garten. (2x F/-/A) 13. Tag Mit Paddelboot auf kleinen Seen, mit großem Boot übers Weiße Meer. Die Solowezki-Hauptinsel überrascht mit einem von den Mönchen geschaffenen Binnensee-Kanalsystem, ideal für eine gemütliche Bootstour. Rückfahrt auf das Festland nach Kem. (F/-/A) 14. Tag Kem, eine der ältesten Siedlungen Kareliens und Zugfahrt nach St. Petersburg. Am frühen Nachmittag per Zug nach St. Petersburg. Unterwegs Kaufmöglichkeit von frisch geräuchertem Fisch, rechtzeitig zum Tourabschlußessen. (F/-/-) 15. Tag St. Petersburg, die Stadt der Weißen Nächte. Ankunft am frühen Morgen. Verabschiedung oder indiv. Reiseverlängerung. (-/-/-) Infos zur Schifffahrt ab/an Kem zu Insel Solowezki Kem wurrde schon 1490 in Zusammenhang mit der Gründung des Solowezki-Klosters genannt und zählt somit zu den ältesten Siedlungen Kareliens. Von hier gelangt man auf dem kürzesten Weg zu den Solowezki-Inseln. Da es leider nicht so viele Schiffverbindungen zu den Solowezki-Inseln existieren, kann es vorkommen, dass sehr viele Leute mit Ihnen zusammen unterwegs sind und deswegen die Sitzplätze nicht garantiert werden können (auch bei rechtzeitiger Vorbestellung). Die etwa 2- bis 3stündige Überfahrt ist auf keinem Fall langweilig. Grüne kleine Inseln vor der Küste von Kem, nach ca. 20 km die meist baumlosen Kusowa-Inseln, in deren Gewässer man Belugawale und Robben sehen kann. Nach weiteren 40 km tauchen die Solowezki-Inseln mit dem um 1420 gegründeten Kloster auf. Infos Solowezki-Inseln (Solowki) Die Solowezki-Inseln (in russisch oftmals ”Solowki” genannt) bestehen aus 6 Hauptinseln und weiteren über 100 kleinen und unbewohnten Inseln. Trotz der nur 150 km bis zum Nördlichen Polarkreis haben wir hier schon die herrlichsten Sommer erleben können. Die Unterkunft befindet sich auf der Großen Insel, 25 km lang und 16 km breit, durchzogen mit einigen Waldwegen, ideal für Radwanderungen. 11 km vom Kloster entfernt erhebt sich die höchste Erhebung der Insel mit der Christi-Himmelfahrts-Kirche, die gleichzeitig die Funktion eines Leuchtturmes übernahm. Von hier oben hat man logischerweise eine irre schöne Aussicht und schaut auf eine traumhafte Wald- und Seelandschaft (Genügend Zeit mitbringen!). Ein Stück weiter im Norden kann man mit etwas Glück die Belugawale vom Ufer aus sehen, besonders im Frühsommer, wenn der Nachwuchs zur Welt kommt. Infos zum Belomorsk Bekannt durch die Einmündung des Ostsee-Weißmeer-Kanal in das Weiße Meer und vor allem durch die drei Fundstellen von Pretroglyphen. Als ein Zentrum der Holzverarbeitung wurde die Stadt besonders nach dem Anschluß zur Murman-Bahn 1916 ausgebaut. Zwischen 1941 und 1945 war Belomorsk Hauptstadt der Karelisch-Finnischen Sowjetrepublik, heute kann man leider diese Stadt nicht unbedingt zu den aufblühenden Städten zählen, der Hafen und einige Industrieanlagen verwaisen immer mehr. Die Innenstadt wird durch einen wildromantischen Fluß durchquert. Knapp 2 km südlich befindet sich eine der interessantesten Fundstellen von den bis zu 5000 Jahr alten Petroglyphen. Zu sehen sind Rentiere, Walfang-Szenen und die Schneeschuhläufer (oder Ski-Läufer?), die als älteste Zeichnung mit Ski/ Schneeschuhen weltweit gilt. Generelle Hinweise: Anreise-Empfehlung: Preisgünstige Flugverbindungen mit Germanwings ab/an BER oder Köln-Bonn und mit Air Berlin ab BER (Anschlussflüge ab/an vielen dt. Flughäfen) mit zeitnaher Ankunft am 1. Tag bis 15 Uhr zwecks gemeinsamer Fahrt zum Bahnhof. Wir empfehlen die Anreise mit Lufthansa mit Abflug ab den meisten dt. Flughäfen (ebenso CH und A). Flugbuchung über uns möglich. Anforderungen: Rundreise mit leichten Wanderungen und Ruderbootfahrt. Radtouren optional und von Kurztour 5 km bis zu 40 oder gar 60 km ausdehnbar (Feldwege). Komfortverzicht, da 4.–10. Tag einfache, saubere Unterkünfte, kein fließendes Wasser (dafür ”Banja”) und teilw. Außen-WC. Flexibilität und Toleranz. Inklusivleistungen:
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