![]() | ![]() |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Durchs Schlesische Arkadien nach Krakau: Oppeln, Gleiwitz, Oberschlesien und BeskidenPolen / Schlesien / KulturreisenReise Nr. 2359 “Da säß ich denn glücklich wieder hinter meinem Pulte, um dir meinen Reisebericht abzustatten. Es ist mir aber auf dieser Reise so viel Wunderliches begegnet, dass ich in der Tat nicht recht weiß, wo ich anfangen soll.” So beginnt Joseph von Eichendorffs “Auch ich war in Arkadien”. Eine Reise nach Oberschlesien? Wahrhaft ein Arkadien, ein unbekannter Landstrich, der schon unter preussischer Herrschaft verkannt war. Entdecken Sie mit uns spannende, tragische, anrührende deutsch-polnische Geschichte(n), interessante Kulturdenkmäler von der Holzkirche über Kohlengruben und Gießereien zu in ihrer Art einzigartigen Städten, Kirchen und Schlössern; dazu faszinierende Landschaftsausblicke auf den Wanderungen in den Beskiden und immer wieder Literatur, die uns die Gegend und die Geschichte erschließt: romantisch, zeitgeschichtlich, deutsch und polnisch – gemäß dem Eichendorffschen Trinkspruch: Auf das Wohlsein der Poeten Die nicht schillern und nicht göthen Durch die Welt in Lust und Nöten Segelnd frisch auf eignen Böten. Zu den Terminen: Sowohl Ende April als auch Anfang Oktober sind in Südpolen meist stabile Wetterlagen und zudem ist in diesen Wochen oft das schönste Wanderwetter. Wanderschuhe und Sitzunterlage mitnehmen!
Reiseverlauf: Samstag: Kirchen und Brücken Erster Treffpunkt in Berlin Freitagabend zum Nachtzug nach Oppeln. (Wenn Sie schon vorher z.B. mit Auto oder per Flug -- es gibt meist sehr günstige Fluganbebote nach Krakau -- anreisen, können wir Ihnen auf Wunsch in unserem Hotel vorgängig und/oder nachgängig zur Reise Zimmer reservieren.) Nach einem ausführlichem Frühstück und Erfrischung im Hotel erkunden wir das morgenfrische umtriebige Oppeln / Opole. Unsere Unterkunft für zwei Tage ist das Bildungszentrum der kath. Diözese Oppeln. Wir erfahren dort mehr über die Brücken, die Erzbischof Alfons Nossol zwischen Polen und Deutschen gebaut hat. Und über die berühmten 'Schrothholzkirchen' und die Eisenguß-Brücke von Malapane. Im Park des Hl. Hyacint in Schloss Groß Stein / Kamień Sląski können wir uns von den städtischen Sehenswürdigkeiten erholen. Sonntag: Schläft ein Lied in allen Dingen Wir erwandern den Annaberg / Góra Św Anny ( 6 km leicht) – Wallfahrt und Erinnerungsort der Oberschlesischen Geschichte. Freiherr Joseph von Eichendorff begegnet uns diesmal an seinem Geburtsort Lubowitz bei Ratibor / Racziborz. Und im reizend-verschlafenen Städtchen Oberglogau / Glogowek gibt es eine Kirche in der Kirche zu sehen und musikalische Geschichten zu hören. Montag : Sakrale Höhepunkte in Oberschlesien Mit einer großen Busrunde erkunden wir weitere Höhepunkte dieser Region: den kraftvoll backstein-gotischen Dom zu Neisse / Nysa, auf einem Spaziergang die barocken Aussichten über Felder, Wälder und Seen von Ottmachau / Otmachόw, das ' schlesischen Carcasonne' Patschkau / Paczków und ein fast lebendiges Chorgestühl im Kloster Heinrichsau / Hendrikόw. Der Abendspaziergang führt uns dann schon über den quirligen Stadtplatz von Gleiwitz / Gliwice. Wir bleiben wieder 2 Nächte: im zentral gelegenen neu renovierten Hotel Diament Plaza. Dienstag: Eisen, Kohle, Gussgenuss Mit Horst Bienek und Janosch nähern wir uns ernst und heiter der wechselvollen Geschichte des Oberschlesischen Kohlereviers: zum Beispiel am Sender Gleiwitz und an oder in einem Bergwerk in Hindenburg /Zabrze. Eine nicht nur historische, sondern mehr noch ästhetische Entdeckung wird für uns der Eisenkunstguss sein - bedeutender Wirtschaftszweig der Region seit Friedrich Wilhelm von Reden. Anschließend zeigt uns Jola ihr Gleiwitz. Mittwoch: Am Fuß der Beskiden Mit dem Zug fahren wir durchs oberschlesische Revier nach Pless / Pszczyna. Das nette Städtchen mit dem berühmten Schloss erzählt uns mehr über die Bedeutung der adeligen oberschlesischen Industriemagnaten. Von Bielsko-Biała aus wandern wir bei schönem Wetter 6 km entlang eines Beskidenkammes nach Szcztyrk oder schauen auf die Beskiden mit den Augen des Malers Julian Fałat. Eine in einem idyllischen Dorf nahe bei Wisła gelegene Familienpension ist unsere Unterkunft für weitere 2 Nächte. Donnerstag: Aussichten in den Beskiden Ein Sessellift verkürzt uns den Aufstieg zum Aussichtsturm des Czantoria auf dem böhmisch/polnischen Grenzkamm (eine knappe Stunde, leichte 150 hm bergan). Nachmittags begegnen wir Adam Małys in Wisła und lernen historisches Leben und Arbeiten in den Beskiden bei Istebna und Konjakόw kennen. Wer möchte, kann noch mal über einen gemütlichen Gipfel mit Tatrablick zu unserem Aussichts-Abendessen laufen. Freitag: Kulturhauptstadt Krakau Abschied von den Beskiden - am frühen Nachmittag erreichen wir die Kulturhauptstadt Krakau. Eine Stadtführung gibt uns natürlich nur einen flüchtigen Überblick über die kulturellen Schätze dieser Stadt. Danach können wir die vielfältige Kneipenszene entdecken. Übernachtung 2x in einem stadtnahen Hotel. Samstag: Krakau – Stadt der Dichter Vormittags begeben wir uns auf die historischen und frischen Spuren berühmter Dichter und Literatur-Nobelpreisträger in Krakau. Nachmittag haben Sie frei, um die faszinierende Stadt selbst zu entdecken. Abschlussabend. Sonntag: Rückreise ab Krakau – oder Verlängerung? Entweder per Bahn umsteigefrei über Berlin ( 9.26 h oder 20.07 h) oder über Wien (7.10 h oder 22.24 h) oder Flug nach München, Stuttgart, Hamburg … Historische Kurzerläuterung zur Reiseregion: Schlesien war und ist eine der wichtigsten Brückenlandschaften im östlichen Mitteleuropa. Ursprünglich slawisch besiedelt, war es anfangs Spielball zwischen polnischen und böhmischen Fürsten. Ab 1200 wurden vom polnischen Piasten-Herzog Boleslaw deutsche Siedler ins Land geholt. Wenig später geriet Schlesien unter böhmische Herrschaft, im 16.Jahrhundert wurde es habsburgisch. Im 18. Jahrhundert eroberte es Friedrich der Große für Preußen. Nach dem 2.Weltkrieg wurden die Deutschen als Folge des Naziterrors vertrieben. Viele Polen, die in den von Russland besetzten Gebieten Ostpolens nicht bleiben konnten und durften, wurden in die frei gewordenen Häuser in Schlesien zwangsumgesiedelt. Inklusivleistungen:
Seite drucken Reise merken Merkzettel Weitere Schlesien Reisen
|
![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Reiseziele: Impressum | Datenschutz | AGB | Linkpartner | Partnerprogramm | Sitemap
© 2003-2012 PARADEAST.COM Letztes Update: 07.02.2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||