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Drei Länder, drei KulturenGeorgien / StudienreisenReise Nr. 2686 Armenien, Georgien und die Türkei: Rund um den Ararat werden wir gemeinsam wundervolle, versteckte und zum Teil jahrtausendalte Kulturdenkmäler entdecken. Geschichte, Geschichten und Kulturen treffen hier aufeinander und vermischen sich zu einem einzigartigen Panorama. Was alle Länder eint? Die herzliche Gastfreundschaft der Menschen. Ich freue mich auf Sie. Ihre Ilona Domer
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Georgien Kaukasus, wir kommen! Am Abend fliegen wir über Istanbul in die georgische Hauptstadt Tbilissi. Wer möchte, kann schon einige Tage vorher nach Georgien fliegen. Wir haben für Sie ein attraktives Vorverlängerungspaket geschnürt. 2. Tag: Georgiens alte Hauptstadt Am frühen Morgen kommen wir in Tbilissi an und ruhen uns einige Stunden im Hotel aus, stärken uns mit einem späten Frühstück und tauchen dann in die georgische Geschichte ein: Die alte Hauptstadt Mzcheta ist das Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche. An der schlichten Dschwari- oder Kreuz-Kirche fesseln uns die figürlichen Reliefs am Portal, in der Svetizchoveli-Kathedrale erfahren wir, warum die Kirche nach einer »lebensspendenden Säule« benannt wurde. Wir fahren durch das Tal der Aragwi zur Festung Ananuri, die uns respekteinflößend mit einem überdimensionalen Kreuz an der Südfassade der Kathedrale begrüßt. Dann heißt es Kameras bereithalten: Die Fahrt hinauf in unseren Übernachtungsort Gudauri führt uns durch die spektakulären Landschaften. 140 km (F, A) 3. Tag: Auf der Georgischen Heerstraße Und wieder sind es herrliche Aussichten auf den Hohen Kaukasus, die uns während unserer Fahrt entlang des Flusses Tergi begleiten. Wir erreichen Kasbegi, über dem der 5.000 Meter hohe Kasbeg thront, der Berg, an den die Götter Prometheus ketteten. Wir wandern rund eineinhalb Stunden den Berg hinauf und finden auf 2.170 Meter Höhe die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche. Durch die imposante Darjali-Schlucht fahren wir in die georgische Hauptstadt, wo wir zweimal übernachten. (F, A) 4. Tag: Georgische Weinbautraditionen Wir tauchen in den georgischen Alltag ab. In Kachetien reicht die Tradition des Weinbaus mehrere tausend Jahre zurück. Wir fahren nach Gremi, ein altes Wehrdorf, über dem sich eine Festung mit malerischem Blick auf die Hänge des Kaukasus erhebt. Hier besuchen wir eine Kelterei, erkunden einen Weinberg, auf dem mehr als 200 Rebsorten wachsen und sehen bei einem Weinbauern, wie der gekelterte Traubensaft in dickwandigen Gefäßen sein spezielles Aroma entfaltet. Zu diesem Wein schmeckt georgischer Schaschlik und hausgemachtes Brot, unser heutiges Mittagessen, besonders gut. (F, M) 5. Tag: In Tbilissi Es ist an der Zeit, die Hauptstadt Georgiens genauer zu erkunden. Unser Rundgang beginnt an der Metechi-Kirche, wo die Stadt gegründet wurde und führt uns durch die Altstadt an beiden Seiten der Mtkwari (Kura). Wir gehen an den alten Stadtmauern und der Festung Nariqala entlang und erreichen die Schwefelbäder. Nachdem wir Kunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses im Historischen Museum bestaunt haben, verlassen wir die georgische Hauptstadt und überqueren die armenische Grenze. Eine Übernachtung in Alaverdir. 180 km (F, A) 6. Tag: Mittelalterliche Klöster Armeniens Die typischen Chatschkare, fein ornamentierte Kreuzsteine, begegnen uns zum ersten Mal im Kloster Haghbat, einem UNESCO-Welterbe. Mittags essen wir wieder in einem Privathaus, heute in Dilijan, anschließend suchen wir die versteckte Klosterruine von Haghartsin. Keine Angst, die Reiseleitung kennt den Weg. Dann geht es hoch hinaus. Auf einer Halbinsel im 2.000 Meter hoch gelegenen Sevan-See befindet sich das gleichnamige Kloster. Mehr als 200 Stufen führen hinauf, und jeder Schritt lohnt sich. Drei Übernachtungen in Jerevan. (F, M, A) 7. Tag: Jerevan, Garni und Geghard Höhepunkt unserer Tour durch das auf 1.200 Meter gelegene Jerevan ist sicher der Besuch der berühmten Handschriftensammlung Matenadaran, ein unglaublicher Schatz armenischer Kulturgeschichte. Garni, der hellenistische Tempel der Schönheit und Sonne, die mächtige Wehrfestung und den Sommerpalast der armenischen Könige finden wir auf einem dreieckigen Felsplateau. In der Azatschlucht begrüßen uns im Höhlenkloster Geghard sakrale Gesänge. 60 km (F, A) 8. Tag: Armenisches Christentum Unterhalb des biblischen Riesen Ararat liegt unser erstes Tagesziel, das Kloster Chor Virap. Weiter geht es durch das Hochland zum Kloster Noravankh, eine Oase der Stille in den Bergen. Wir überqueren den Selim-Pass und bestaunen auf dem Friedhof von Noraduz die größte Ansammlung armenischer Chatschkare. 290 km (F, A) 9. Tag: Edschmiastin - Das Zentrum der armenischen Kirche Im Dorf Musaler, auf dem Weg zum Kloster Edschmiatsin, wurden einige der Überlebenden der Pogrome des Jahres 1915 angesiedelt, die Franz Werfel so eindrucksvoll in seinen »Vierzig Tage von Musa Dagh« beschreibt. Die Kirchenruine Zvartnots gehörte im siebten Jahrhundert zum Palast des armenischen Katholikos. Edschmiatsin ist seit dem 4. Jahrhundert Zentrum der Armenischen Kirche. Christus selbst soll den Ort für einen Kirchenbau angezeigt haben. Das Ergebnis, die Kathedrale, besuchen wir. Eine Übernachtung in Gymri. 150 km (F, A) 10. Tag: Auf dem Weg in die Türkei Wir überqueren nochmals die Grenze nach Georgien. Nun ist es nicht mehr weit zur Höhlenstadt Wardsia. Gut 500 Meter ragt eine Felswand über den Fluss Mtkwari (Kura), in der einst über 2.000 Höhlenwohnungen mit Treppen, Galerien und Terrassen verbunden waren. Sehr beeindruckend ist die aus Stein gehauene und kunstvoll restaurierte Kirche mit wunderschönen Fresken. Am Abend erreichen wir nach einem weiteren Grenzübertritt die Türkei. Zwei Übernachtungen in Sarikamis. 340 km (F, A) 11. Tag: Ehemalige Hauptstadt Ani Heute ist die ehemalige armenische Hauptstadt Ani unser Ziel. Ehrfürchtig erkunden wir die Geisterstadt, sehen die Ruinen von Kirchen, Stadtmauern und Klöstern. 220 km (F, A) 12. Tag: Eindrucksvoller Osten Vorbei an der türkischen Seite des mehr als 5.000 Meter hohen mystischen Bergs Ararat fahren wir nach Dogubayazit. Wie ein Adlernest ist der bezaubernde Ishak-Pasha-Palast an den Fels gebaut. Grund genug, ihn bei einem Besuch genauer unter die Lupe zu nehmen. Dann geht die Reise weiter durch atemberaubende Landschaften über den 2.640 Meter hohen Tendürek-Pass und vorbei an den Wasserfällen von Muradiye. Unser Tagesziel ist Van, wo wir zweimal übernachten. 300 km (F, A) 13. Tag: Ostanatolische Kultur Zwei zerstörte Festungen sehen wir heute, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Hoshap Burg, die imposant auf einem mächtigen Felsen thront, wurde im 17. Jahrhundert von kurdischen Herrschern errichtet, die Ruinenstadt bei Cavustepe war im 7. Jahrhundert v. Chr. ein wichtiger Posten des urartäischen Reiches. Untrennbar mit der kulturellen Vielfalt Ostanatoliens verbunden ist auch das alte Handwerk des Teppichknüpfens. Also schauen wir uns auch eine Teppichschule an und lernen, wie die Kunstwerke aus Seide hergestellt werden. Wenn es das Wetter zulässt, genießen wir zum Abschluss des Tages den Sonnenuntergang auf den Terrassen bei Tuspa, der einstigen Hauptstadt der Urartäer. 140 km (F, A) 14. Tag: Rückreise nach Deutschland Eine erlebnisreiche Reise endet heute. Von Van fliegen wir über Istanbul nach Hause. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen) Ihre Hotels
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