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Deutschland, Litauen, Russland - Mythos einer Königin - auf den Spuren der Luise von PreußenRussland / StudienreisenReise Nr. 497 Höhepunkte: Aus Anlass des 200. Todestages der populärsten Frau aus der preußischen Geschichte begeben Sie sich während dieser ungewöhnlichen Reise auf Spurensuche: in Berlin und Potsdam, in Königsberg und Tilsit. Besuchen Sie einige authentische Schauplätze ihres Lebens, um sich dem Mythos der Königin Luise anzunähern.
Ihr Reiseverlauf: 1. Tag: Willkommen in Potsdam Sie reisen individuell nach Potsdam. Um 14.00 Uhr begrüßt Sie Ihre Reiseleitung im Hotel und schon begeben Sie sich auf Spurensuche nach Sanssouci. Sie besuchen das Schloss und entdecken in den weitläufigen Parkanlagen und den facettenreichen Gebäuden nicht nur verschiedene Baustile, sondern auch steinerne Weltansichten. Drei Übernachtungen in Potsdam. (A) 2. Tag: Charlottenburg und die Pfaueninsel Das Schloss Charlottenburg blickt als größte erhaltene Residenz der Hohenzollern auf eine bewegte 300 Jahre alte Geschichte zurück. Noch heute dokumentiert es mit seinem Interieur und seinen Gärten beispielhaft die Kultur seiner Besitzer - beginnend vom ausgehenden 17. bis zum 20. Jahrhundert. Im Schlossgarten befindet sich in einem Mausoleum der letzte Ruheort der Königin Luise. Weiter geht es in den Süden Berlins. Hier spazieren Sie über die Pfaueninsel, die für frühe, sorglose Jahre der Königin steht. Auf der 67 Hektar großen Havelinsel mit ihren romantischen Schlösschen, dem Landschaftspark und den namensgebenden Pfauen verbrachte sie manchen Sommer. Hier erlebte sie die Ruhe vor dem Sturm. Napoléon ante portas. 40 km (F) 3. Tag: Das klassische Berlin Heute begeben Sie sich auf den Weg nach Ostpreußen. Sie werden von Kiel aus die Fähre über die Ostsee nach Klaipeda nutzen. Die Fahrt mit dem Schiff über die Ostsee war eine Art des Reisens, die die preußischen Monarchen der beschwerlichen Reise über Land vorzogen. Nördlich von Potsdam kommen Sie an Paretz vorbei. Hier befindet sich im kleinen Sommerschloss, das in den letzten Jahren originalgetreu restauriert wurde, ein königliches Refugium. An diesem Ort konnten sich Friedrich Wilhelm III. und Luise in den Sommermonaten dem engen höfischen Leben entziehen. Der offen gehegte Wunsch nach einem »normalen« Leben sicherte den Monarchen viel Sympathie bei der Bevölkerung. Das Schloss wird seinem Namen wenig gerecht, wirkt es doch wie ein Gutsherrenhaus. Aber Friedrich Wilhelm wollte gerade mit dieser stilistischen Einfachheit des Schlosses ein Zeichen für eine zeitgemäße, sparsame Politik im damals noch wirtschaftlich schwachen Preußen setzen. Nach Ihrer Ankunft in Kiel am frühen Nachmittag beziehen Sie Ihre Kabine auf der LISCO Maxima und beginnen die Seereise. 350 km (F, A) 4. Tag: Auf dem Weg über die Ostsee Heute begeben Sie sich auf den Weg nach Ostpreußen. Sie werden von Kiel aus die Fähre über die Ostsee nach Klaipeda nutzen. Die Fahrt mit dem Schiff über die Ostsee war eine Art des Reisens, die die preußischen Monarchen der beschwerlichen Reise über Land vorzogen. Nördlich von Potsdam kommen Sie an Paretz vorbei. Hier befindet sich im kleinen Sommerschloss, das in den letzten Jahren originalgetreu restauriert wurde, ein königliches Refugium. An diesem Ort konnten sich Friedrich Wilhelm III. und Luise in den Sommermonaten dem engen höfischen Leben entziehen. Der offen gehegte Wunsch nach einem »normalen« Leben sicherte den Monarchen viel Sympathie bei der Bevölkerung. Das Schloss wird seinem Namen wenig gerecht, wirkt es doch wie ein Gutsherrenhaus. Aber Friedrich Wilhelm wollte gerade mit dieser stilistischen Einfachheit des Schlosses ein Zeichen für eine zeitgemäße, sparsame Politik im damals noch wirtschaftlich schwachen Preußen setzen. Nach Ihrer Ankunft in Kiel am frühen Nachmittag beziehen Sie Ihre Kabine auf der LISCO Maxima und beginnen die Seereise. 350 km (F, A) 5. Tag: Ankunft in Klaipeda Ein Ruhetag auf der Ostsee geht zu Ende, wenn Sie gegen 15.00 Uhr in Klaipeda (Memel) einlaufen. Mit dieser Stadt verbanden Luise gute und schlechte Erinnerungen. Hier traf das Königspaar 1802 Alexander I. von Russland, von Luise seither schwärmerisch verehrt. Nur wenige Jahre später musste Friedrich Wilhelm III. nach der verlorenen Schlacht von Jena und Auerstadt 1806 nach Ostpreußen fliehen und errichtete in Memel die provisorische Hauptstadt des von Napoléon geschlagenen Preußens. Auch Luise musste trotz ihrer Erkrankung vor den anrückenden Truppen von Königsberg über die Kurische Nehrung hierher fliehen. »Ich will lieber in die Hände Gottes fallen, als dieser Menschen«, trat Sie mutig den Befürchtungen ihres Leibarztes entgegen. Trotz der dramatischen Wetterverhältnisse verbesserte sich in Memel ihr Gesundheitszustand. Ein Stadtrundgang durch Klaipeda führt Sie vom »Ännchen von Tharau« zum Rathaus, dem einstigen Haus Consentuis-Lorck, wo das Königspaar lebte. Eine kleine Ausstellung erinnert an diese dramatische Zeit. Eine Übernachtung in Klaipeda. 800 km (F) 6. Tag: Über die Kurische Nehrung Am Morgen setzen Sie mit der Fähre auf die Kurische Nehrung über. Sie fahren durch lichte Kiefernwälder und sehen auf der einen Seite die Ostsee, auf der anderen das Haff. In Nida (Nidden) spazieren Sie zur Hohen Düne. Von dort aus eröffnet sich der Blick weit über das Meer. Sie überqueren die Grenze in das Kaliningrader Gebiet. Drei Übernachtungen in Kaliningrad. 80 km (F) 7. Tag: Kaliningrad - Königsberg Die ehemalige Hauptstadt Ostpreußens war bis zum 2. Weltkrieg das wirtschaftliche und geistig-kulturelle Zentrum des deutschen Ostens. Als erster ließ sich Herzog Friedrich III. zum König in Preußen krönen, als letzter wurde hier 1861 Wilhelm I., der spätere Deutsche Kaiser, zum König gekrönt. Während der napoleonischen Kriege wurde Königsberg kurzzeitig Residenz der preußischen Regierung. Von hier wurde der preußische Staat von Grund auf neu strukturiert und organisiert. Königin Luise unterstützte viele dieser, zumeist volksnahen, Reformen, was dem Königspaar nach der Schmach von 1807 ein höheres Ansehen brachte. Vom einstigen Glanz des preußischen Krönungsortes ist heute rund um den Dom, in dem sich die letzte Ruhestätte von Kant befindet, nicht mehr viel zu entdecken. Und doch finden sich Spuren... (F) 8. Tag: Der Tilsiter Frieden Im heutigen Städtchen Sowjetsk, dem einstigen Tilsit, erlebte Königin Luise den politischen Höhepunkt ihres Lebens. Hier brachte sie den Mut auf, dem mächtigsten Mann Europas zu trotzen, indem sie mit all ihrer Würde einen persönlichen Bittgang zu Napoléon antrat, einem Mann, den sie nur als Ungeheuer ansah. Ihr Charme war der letzte Trumpf in diesen Friedensverhandlungen der Preußen mit den Franzosen. In einem Vier-Augen-Gespräch, das bis heute einen Teil ihres Mythos ausmacht, versuchte die Königin, Napoléon zu günstigeren Bedingungen zu bewegen. Die Unterredung blieb erfolglos, nur gegenseitige Ressentiments wurden abgebaut. Bonaparte gestand, dass er Luise nach einer weiteren Viertelstunde alles versprochen hätte. Leider sind die steinernen Zeugen dieses Treffens untergegangen, doch in der eindrucksvollen Landschaft und in der Wehmut der verschwundenen Orte sind Luises Spuren noch heute zu finden. Nur die Königin-Luise-Brücke über den Fluss Memel stellt eine Verbindung von Tilsit mit dem Haus Hohenzollern dar. 100 km (F) 9. Tag: Rückreise nach Berlin Bei einem Ausflug nach Selenogradsk (Cranz) erfahren Sie, dass der Kult um Luise auch hier immer noch lebendig ist. Der neue Luisenbrunnen und das Hotel Königin Luise zeigen, dass sich die heutigen Bewohner der Stadt mit ihrer preußischen Vergangenheit zaghaft auseinandersetzen. Am frühen Nachmittag fahren Sie zum Flughafen und fliegen über Riga nach Berlin zurück. Nach 19 Uhr kommen Sie in Berlin-Tegel an. Eine eindrucksvolle Reise auf den Spuren der Königin Luise von Preußen geht zu Ende. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels:
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