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Der Reiz des UnbekanntenAlbanien / RundreisenReise Nr. 3167 Es stimmt, für viele Besucher ist Albanien wirklich auf den ersten Blick ein unbekanntes Land! Umso mehr freue ich mich, das zu ändern, wenn wir gemeinsam hinter die Kulissen meiner Heimat schauen. Am Ende der Reise, wenn wir antike Stätten, romantische Bergdörfer und unberührte Naturlandschaften erkundet haben und wenn wir die Gastfreundschaft meiner Mitmenschen kennengelernt haben, werden Sie wissen, wo in Europa Albanien liegt! Ihr Martin Mato
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Tirana Aufbruch nach Albanien, in ein unbekanntes Land! Wie gut, dass man sich auf einige Dinge verlassen kann: Gegen Mittag Ankunft in Tirana, Begrüßung durch die Reiseleitung und Fahrt zum Hotel. Allzu lange sollten wir es uns nicht gemütlich machen, schließlich wartet der Bus und die albanische Hauptstadt wartet auf unseren Besuch. Erst einmal einen Überblick verschaffen: Fürst Skanderbeg heißt der Nationalheld Albaniens auf dem Sockel, der wichtigste Platz der Innenstadt ist nach ihm benannt. Was Skanderbeg zum Helden machte? Er hielt die Osmanen im 15. Jahrhundert bei ihrem Zug in den Balkan auf. Rund um den wichtigsten Platz die wichtigsten Gebäude Tiranas: Nationalmuseum, Rathaus, Nationaltheater, Ministerien und Nationalbank. Abends lernen wir uns bei einem Essen in einem Restaurant besser kennen und stimmen uns auf die gemeinsame Reise ein. Zwei Übernachtungen in Tirana. (A) 2. Tag: Krujë - letzte Bastion gegen die Osmanen Krujë liegt mitten in der Einsamkeit der Skanderbeg-Berge oberhalb der Hauptstadt. Für viele Albaner ist es die heilige Stadt. Hier widerstand Fürst Skanderbeg den Truppen der Osmanen und hielt sie bei ihrem Zug Richtung Norden auf. Seinen Nachfolgern sollte dies nicht mehr gelingen. Für 400 Jahre fiel Albanien an die Türken. In den wieder aufgebauten Ruinen der Burg und dem angegliederten Museum werden die Taten des Nationalhelden lebendig. Wir schauen uns im bunten Basar Krujës um, bevor wir wieder nach Tirana fahren, um im Nationalmuseum unser Wissen über die wechselhafte albanische Geschichte zu vertiefen. Eine Seilbahn bringt uns zum Abschluss des Tages auf den 1.613 Meter hohen Dajti, den Hausberg Tiranas. Hier oben genießen wir nicht nur unser Abendessen, sondern auch einen ganz neuen Blick auf die Stadt zu unseren Füßen! 65 km (F, A) 3. Tag: Berat - Die Stadt der tausend Fenster Die Museumsstadt Berat liegt rund 120 Kilometer südlich von Tirana. Wir erkunden das Burgviertel Kalaja, das mit seinen verwinkelten Gassen, osmanischen Häusern des 18. Jahrhunderts, Moscheen und Kirchen der schönste und sehenswerteste Teil der «Stadt der 1.000 Fenster« ist. Im Onufri-Museum in der Kathedrale des Hl. Nikolaus widmen wir uns den wertvollen Ikonen des gleichnamigen albanischen Malers. Eine Übernachtung in Berat. 200 km (F, A) 4. Tag: Gjirokastër - Die Stadt der Steine Wir fahren auf schmalen Straßen und vorbei an beeindruckenden Bergketten nach Gjirokastër. Die malerische Altstadt mit den massiven Steinhäusern war der UNESCO 2005 den Titel einer Welterbestätte wert. Wir schauen uns in Ruhe in der osmanisch wirkenden Altstadt um und machen einen Abstecher zum Geburtshaus des kommunistischen Staatsgründers Enver Hoxha, das heute ein sehenswertes ethnografisches Museum beherbergt. Dann geht es über kopfsteingepflasterte Gassen hinauf zur Burg mit ihrem Waffenmuseum und ehemaligen Gefängnis. Der Aufwand lohnt sich. Auf uns wartet ein wunderbarer Ausblick über die Stadt in die Ebene von Gjirokastër. Abends dann, wenn wir in Saranda an der albanischen Riviera ankommen, können wir mit etwas Glück bis nach Korfu hinüberschauen. Zwei Übernachtungen in Saranda. 220 km (F, A) 5. Tag: Butrint - Antike Zeugnisse albanischer Geschichte Wenn wir dem römischen Dichter Vergil Glauben schenken, war das antike Butrint ein zweites Troja im Kleinformat. Troja hin oder her, auf jeden Fall war die Stadt wegen seiner exponierten Lage an einer Lagune und den mineralhaltigen Quellen der Umgebung ein beliebter Kur- und Festspielort der Antike. Wir erkunden das von der UNESCO 1992 zur Welterbestätte erklärte archäologische Areal und spazieren durch die griechische, römische und byzantinische Geschichte Butrints. Dass wir auf dem Rückweg an die Küste noch einen Stopp im pittoresken Dorf Ksamil einlegen können, haben wir dem Besuch von Nikita Chruschtschow in Albanien 1959 zu verdanken. Seinetwegen baute man extra die Straße von Butrint zur Küste. Am Ende des Tages empfängt uns wieder die Adria und Saranda. 50 km (F, A) 6. Tag: Über den Llogra-Pass nach Vlorë Noch einmal wird uns heute deutlich, dass große Teile des heutigen Albaniens in der Antike Teil der europäischen Staatenwelt waren. Epirus hieß die historische Landschaft diesseits und jenseits der albanisch-griechischen Grenze, in der die antike Stadt Phoinike fast 1.000 Jahre lang Menschen ein zu Hause bot. Wir streifen durch die Ausgrabungen und versuchen, den Ruinen Leben einzuhauchen. Dann fahren wir bis auf 1.027 m hoch, über den Llogora-Pass nach Norden. Auf dem Weg über kurvenreiche Straßen durch karge Gebirgslandschaften können wir uns immer wieder über traumhafte Ausblicke hinunter zur Adria und bis nach Korfu freuen. Eine Übernachtung in Vlorë. 135 km (F, A) 7. Tag: Antikes Apollonia und Hafenstadt Durrës In Apollonia wird schnell klar, wer hier die weitläufige Anlage an der Adria vor mehr als 2.500 Jahren gründete. Apollonia war eine dorische Kolonie. Apoll hielt seine schützende Hand über die Stadt und Aristoteles erklärte am Beispiel der Kolonie seinen Zeitgenossen, wie eine Oligarchie funktionierte. Von Größe und Glanz der Stadt zeugen heute noch die ausgestellten Fundstücke in der mittelalterlichen Marienkirche. Auch Durrës, die wichtigste Hafenstadt Albaniens, hat antike Wurzeln - auch wenn man zum Beispiel das Amphitheater, das einst 15.000 Menschen Platz bot, erst zufällig bei Bauarbeiten 1966 entdeckte. Heute können wir es besuchen, stoßen unter den Zuschauerrängen unvermittelt auf eine Kapelle mit byzantinischen Mosaiken und sehen im nahen Archäologischen Museum die schönsten antiken Fundstücke. Den letzten Tag lassen wir mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in Tirana ausklingen. Eine Übernachtung in Tirana. 150 km (F, A) 8. Tag: Rückreise Nach einer erlebnisreichen Woche mit interessanten Begegnungen ist Albanien für uns keine Terra incognita mehr - sondern ein Land mitten in Europa. Wir fahren zum Flughafen von Tirana und fliegen nach Hause. (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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