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Das Herz Rumäniens – Natur und Kultur SiebenbürgensWandernReise Nr. 2558 Siebenbürgen gilt als das Herzstück Rumäniens. Umschlossen von den Karpaten liegt das Land geschützt wie hinter den Mauern einer seiner Kirchenburgen. Das Gebirge birgt jede Menge Schätze, was im Laufe der Jahrhunderte viele Interessenten anlockte. Sei es der römische Kaiser Trajan gewesen, der hier seine Goldvorräte vermehrte oder Jules Verne, der die Handlungsorte seiner Romane hierher verlegte. Trotz der wechselvollen Geschichte mit leidvollen Erfahrungen für die Bevölkerung leben hier heutzutage verschiedene Ethnien einvernehmlich miteinander. In weiten Teilen des Landes scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, hier befinden sich noch Städte, die an mittelalterliche Burgen erinnern, hier wird der Pferdewagen noch als Transportmittel genutzt. Ausgangspunkt dieser Reise ist Sibiu (Hermannstadt) im Süden Siebenbürgens. Bei einem Bummel auf dem Kulturpfad lassen sich Hinterhöfe und Paläste entdecken. Rings um diese Stadt finden sich viele Kleinode, die auf verschiedenen Ausflügen zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto erkundet werden. Sie besuchen historische Städte und Stätten, wie die für dieses Gebiet so charakteristischen Kirchenburgen, die in historischen Zeiten vielen Angriffen standhalten mussten und auch standhielten. Sie kommen in Kontakt mit den hier lebenden Menschen, ob dies nun Ihre Wirtsleute, ein Gemeindemitglied oder Bauern sind, bei denen Sie zu Abend essen. Über eine atemberaubende Straße geht es außerdem hinein in die Welt der Südkarpaten bis hinauf zu dem malerischen Bulea-Gletschersee von dem aus ein herrlicher Ausblick auf die scharfen Grate und gezackten Kämme der Berge besteht.
Reiseverlauf: 1. Tag Anreise mit der Bahn von Wien oder Budapest nach Alba Iulia in Siebenbürgen. Gegen 19 Uhr Bahnfahrt im Dacia-Express von Wien bzw. gg. 22 Uhr ab Budapest nach Alba Iulia. Ü im Zug. (-/-/-) 2. Tag Ankunft in Siebenbürgen am Morgen. Transfer nach Sibiu. Bei einem ausführlichen Stadtrundgang lernen Sie die Schönheiten der ”Kulturhauptstadt Europas 2007” näher kennen. Am Abend kehren Sie in einem rustikalen Weinkeller zum Abendessen ein. 2 Ü in einer Pension. (-/M/A) 3. Tag Erkundungen mit dem Rad, ca. 38 km. Der Vormittag ist der Kirchenburg in Heltau gewidmet, nur wenige Kilometer von Sibiu (Hermannstadt) entfernt. Weiter über Cisnadie (Michelsberg) mit seiner romanischen Basilika. Das Freilichtmuseum ASTRA mitten im ”Jungen Wald” erläutert die siebenbürgische bäuerliche Zivilisation. Abends Rückkehr nach Sibiu. (F/M/A) 4. Tag Die Karpaten entdecken. Über Brukenthals Sommerpalais in Freck geht die Fahrt über die ”Siebenbürgische Hochalpenstraße” bis zum Bulea-Gletschersee (2034 m). Hier gibt es einen herrlichen Rundblick auf die Bergwelt der Karpaten. Bei einer Wanderung umrunden Sie den Kessel und besteigen den Gipfel Vanatoarea Iui Buteanu (2507 m); ca. 4–5 h. Weiter geht es zum Kloster Brancoveanur in Sambata de Sus, wo die Teilnahme an einem Abendgottesdienst möglich ist. Ü im Gästehaus des Klosters. (F/M/A) 5. Tag Mittelalterliche Festung in Fagaras (Fogarasch). Nach Besichtigung der Festung in Fagaras Weiterfahrt zur Streusiedlung Magura auf 1000 m. Kurze Wanderung in der landschaftlich sehr reizvollen Umgebung; ca. 3–4 h. Am Abend kleine Einführung durch die Gastgeber in die heimische Fauna und Flora. 5 Ü im Hotel. (F/M/A) 6. Tag Wanderung auf den Spuren der Wölfe, Bären und Luchse im Wildgehege in Wolkendorf; ca. 2 h. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, es können kleine Wanderungen oder Besichtigungen durchgeführt werden oder Sie lassen einfach ”die Seele baumeln …” (F/M/A) 7. Tag Besichtigung von Brasov (Kronstadt). Die Stadt lässt mit Ihren Kirchen, Plätzen und alten Gassen das Leben im Mittelalter lebendig erscheinen. Von der Zinne können Sie einen herrlichen Ausblick auf die Altstadt genießen (opt.). Und wie wäre es mit einem Orgelkonzert in einer der ”heiligen” Hallen? (F/M/A) 8. Tag Die Fluchtburg in Rasnov (Rosenau) ist eine Bauernburg, die neben einer Kirche auch Wohnhäuser und Stallungen beherbergt. Nach dem Mittag Halbtagswanderung nach Plaiul Foii und zurück mit einem traditionellen Fortbewegungsmittel – dem Pferdewagen; ca. 5–6 h. (F/M/A) 9. Tag Ganztagswanderung in das Königsteingebirge. Dieses Massiv der Südkarpaten ist äußerst reizvoll und sehr gut erschlossen. Wanderung je nach Kondition der Gruppe; ca. 3–5 h, max. 8–9 h. (F/M/A) 10. Tag Die Kirchenburgen der näheren Umgebung. Der heutige Tag ist ganz den Kirchenburgen der Region gewidmet. Zunächst geht die Fahrt nach Prejmer (Tartlau), hier steht die wohl am stärksten befestigte Bauernburg ganz Europas. In Homorod (Hamruden) erfahren Sie Interessantes zur Geschichte des Ortes von einer ”charismatischen Seele” der Gemeinde. Dann geht es weiter zu UNESCO-Weltkulturerbestätten. Die historische Oberstadt von Sighisoara (Schäßburg) bildet mit ihrer fast vollständig erhaltenen Ringmauer ein einzigartiges Ensemble. Auch die Kirchenburg in Biertan (Birthälm) liegt hoch oben auf einem Hügel und ist deshalb schon von weitem zu sehen. In dem zugehörigen Gästehaus werden Sie die Nacht verbringen. Ü im Gästehaus. (F/M/A) 11. Tag Durch das malerische Harbachtal geht die Fahrt nach Sibiel, ein Hirtendorf der ”Marginime”, wo die Geschichte der Transhumanz (Wanderviehwirtschaft) ein Thema ist. Besuch des orthodoxen Glasikonenmuseums. Das Abendessen bei einer Bauernfamilie wird umrahmt von einer folkloristischen Aufführung. Kurzer Transfer nach Ocna Sibiului (Salzburg). Ü im Hotel. (F/M/A) 12. Tag Den Salzseenkomplex entdecken. Am Vormittag können Sie die Angebote des Wasserkurortes zur Entspannung nutzen (opt.). Transfer nach Sibiu und Zeit, noch einmal durch die Stadt zu bummeln oder einzukaufen. Das Abschiedsessen findet am Abend in einem renommierten Restaurant statt. Danach Transfer nach Alba Iulia und Rückfahrt nach Budapest bzw. Wien mit der Bahn im Liegewagen. Ü im Zug. (F/M/A) 13. Tag Ankunft am Morgen. Individuelle Weiterreise oder Besuch der Stadt. Anforderungen: Kondition und Ausdauer für leichte bis mittelschwere Wanderungen 3–5 h, an einem Tag evtl. bis max. 8–9 h mit Tagesgepäck; Radstrecke ca. 40 km mit mehreren Pausen; Fahrtstrecken im klimatisierten Kleinbus, z. T. auf Straßen, die nicht den normalen mitteleuropäischen Standards genügen; Toleranz; Flexibilität; Geduld. Inklusivleistungen:
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