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Danzig und Masuren zum KennenlernenPolen / RundreisenReise Nr. 3161 Während dieser Reise können Sie an den glasklaren Seen in Masuren und an den Sandstränden der Bernsteinküste spazieren. Sie besuchen die Malbork, den einstigen Sitz des deutschen Ordens und durchstreifen die Gassen der alten Hansestadt Danzig. Und wer möchte, erklimmt die höchsten Wanderdünen Osteuropas. Eine Reise nicht nur für Naturfreunde!
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Warschau Sie fliegen nach Warschau (Warszawa). Noch am Abend spazieren Sie mit Ihrem Reiseleiter durch das Zentrum der polnischen Hauptstadt. Sie stehen vor dem Palast des Staatspräsidenten und sehen nur wenige hundert Meter weiter hinter der Sigismundsäule das Warschauer Königsschloss. Und hier beginnt die Altstadt, auf deren Marktplatz sich an warmen Sommerabenden Jung und Alt treffen. (A) 2. Tag: Warszawa - Mikolajki Nur wenige Stunden dauert die Fahrt von Warschau nach Masuren (Mazury) , in den südlichen Teil des ehemaligen Ostpreußens, heute im Nord-Osten Polens gelegen. Sie erreichen das Land der 3.000 Seen, eine der letzten naturnahen Regionen Europas. Mischwälder und Wildwiesen, die klaren tiefe Seen und zahlreiche Flüsse, Teiche und Sümpfe bieten einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Am ursprünglichsten ist Masuren in der Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet in Ostpreußen. Um Wojnowo (Eckertsdorf) sehen Sie typisch russische Holzhäuser und eine Klosterkirche mit Zwiebeltürmen. Hier wurden im 19. Jh. die Philipponen angesiedelt, Altgläubige, die aufgrund ihres orthodoxen Glaubens Russland verlassen mussten. Wenige Kilometer weiter, in einem historischen Gebäude, das von Sztynort (Steinort), dem ehemaligen Stammort der Grafen Lehndorff, in die Johannisburger Heide versetzt wurde, besuchen Sie den Salon Marion Dönhoff. Er ist kein Museum, sondern ganz im Sinne der großen deutschen Verlegerin ein Ort der Begegnung. Besucher können in Büchern blättern oder Texte der Gräfin hören. Zum Abschluss des Tages unternehmen Sie eine Stakenkahnfahrt auf der romantischen Krutynia. 280 km (F, A) 3. Tag: Mikolajki: Naturlandschaft Masuren Sie fahren nach Swieta Lipka (Heiligelinde). Berühmt wurde dieser Ort, der alljährlich Tausende von Besuchern anzieht, durch seine barocke Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die sich auf einer Waldlichtung erhebt. Sie hören von Sagen und Wundern, die sich um Unsere Liebe Frau von Heilige Linde ranken und lauschen einem kleinen Zwischenspiel auf der kunstvollen Orgel. Ganz anders ist der zweite Besichtigungspunkt dieses Tages: bei Ketrzyn (Rastenburg) befindet sich die »Wolfsschanze« mit einer Gedenkstätte zum 20. August 1944. Nach einem Stopp in Steinort (Sztynort), dem einstmals schönsten Besitz in Ostpreußen, bummeln Sie durch die masurische Sommerhauptstadt Mikolajki (Nikolaiken) am Sniadwy-See (Spirding-See). Der Tag klingt mit einem Abendessen am Lagerfeuer aus. 150 km (F, A) 4. Tag: Nikolaiken - Frombork Sie verlassen Masuren und kommen in das Ermland. Hier erwartet Sie ein Wunder der Technik: mit dem Schiff erreichen Sie durch den Druzno-See (Drausensee) den Mitte des 19. Jh. erbauten Oberländer Kanal (Kanal Elblaski). Dabei passieren Sie einige der »geneigten Ebenen«, rollen über kleine Berge und können mit ein wenig Glück Wasservögel aus der Nähe beobachten. Weiter geht es an das Frische Haff. In Frombork (Frauenburg) in der weithin sichtbaren Kathedrale erfahren Sie aus dem Leben des Nikolaus Kopernikus, der hier als Domherr wirkte. 280 km (F, A) 5. Tag: Frombork - Gdansk Nicht weit von Elblag befindet sich die Malbork (Marienburg), die eng mit der Geschichte des Deutschen Ordens verbunden ist. Seit 1280 war die Burg dessen Konventsitz, im 14. und 15. Jahrhundert residierte hier der Großmeister. Die imposante Anlage aus rotem Backstein gilt heute als die größte mittelalterliche Festung in Europa. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte ständig vergrößert, aber auch mehrmals zerstört, geplündert und immer wieder aufgebaut. Sie erreichen nach kurzer Fahrt die Danziger Bucht und kommen nach Sopot (Zoppot), in den polnischen Badeort an der Ostsee mit einem langen, weißen Sandstrand. Sie bummeln über die weiß getünchte Mole und können sich an den schön restaurierten Villen in der typischen Bäderarchitektur erfreuen. Und dann beziehen Sie Ihr Hotel am Rande der Danziger Altstadt. 125 km (F, A) 6. Tag: Danzig: Perle der Ostsee Wenn Polens König nach Danzig reiste, gelangte er durch das Hohe Tor ins Stadtzentrum. Auch Sie werden während Ihrer Stadtführung von dort über die Langgasse und den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen zum Artushof spazieren. Hier ist das architektonische Erbe der Hanse unübersehbar, trafen sich doch gerade hier die Kaufleute der Stadt zu Geschäften, aber auch zu Feiern. Am Grünen Tor, das sich zum Wasser hin öffnet, sehen Sie die Lange Brücke über die Motlawa (Mottlau) und das Wahrzeichen der Stadt, das Krantor. Die vornehme Frauengasse mit ihren ganz eigenen Terrassen vor den Häusern führt zur Marienkirche, der größten Backsteinkirche der Welt. Wie wäre es am freien Nachmittag mit einem Besuch im Nationalmuseum? Hier hängt Memlings Tryptichon »Das jüngste Gericht«, dessen kuriose Geschichte sogar zu diplomatischen Verwicklungen führte. (F) 7. Tag: Danzig: Wanderdünen der Kaschubei Dieser Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen in der Dreistadt zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, an einem Tagesausflug zu den Wanderdünen von Leba und in die Kaschubische Schweiz teilzunehmen (optional). Das landschaftlich reizvolle Gebiet, welches von der slawischen Volksgruppe der Kaschuben bewohnt wird, wird von kleinen, steilen Hügeln, tiefen Seen, dichten Wäldern und der tosenden Brandung des Meeres an den Steilküsten bestimmt. In der Nähe von Leba befindet sich der Slowinzische Nationalpark, in dem sichelförmige, bis zu 50 m hohe Wanderdünen alles begraben, was sich ihnen in den Weg stellt. Nach einer kleinen Wanderung durch die »polnische Sahara« fahren Sie in den reizvollen Ort Krokowa (Krockow), wo sich im restaurierten Schloss der Familie Krockow eine europäische Begegnungsstätte befindet. Ein traditionell-deftiges kaschubisches Essen beschließt den letzten Tag Ihrer Reise. 240 km (F) 8. Tag: Abschied von Polen Erlebnisreiche Tage liegen hinter Ihnen. Sie fliegen von Danzig aus zurück zu Ihrem Ausgangsflughafen. Vielleicht möchten Sie Ihren Urlaub an der Danziger Bucht um einige Tage verlängern? (F) Fahrplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen) Ihre Hotels
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