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Bulgarien - Die warme Seele des BalkanBulgarien / WandernReise Nr. 2316 Bulgarien besticht durch seine Naturschönheiten und ein reiches kulturelles Erbe. 1.300 Jahre Geschichte und vielfältige Landschaftsformen auf engstem Raum! Bewaldete Hügelketten, labyrinthartig verschachtelte Bergkämme und tausende von Höhlen sind charakteristisch für das Karstgebirge der Rhodopen, auch ”Orpheuswälder' genannt. Wunderschöne Wanderungen erwarten Sie im Pirin-Gebirge, einem schroffen, steilen Massiv im äußersten Südwesten Bulgariens: 79 Gipfel ragen über 2.500 m empor, klare Bergseen liegen versteckt zwischen den Felsen und ungefähr 100 seltene Pflanzenarten gedeihen hier. Ergänzt wird Ihr Wanderprogramm von zahlreichen interessanten Besichtigungen, wie z. B. einem Besuch der malerischen Altstadt von Plovdiv.
Reiseverlauf: Tag 1: Anreise - Plovdiv Flug nach Sofia. (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug.) Bei guten Sichtverhältnissen können wir beim Anflug auf Sofia den Talkessel erkennen, in dem die Stadt liegt - zwischen Stara Planina, dem ”Alten Gebirge', im Norden und dem Vitoscha-Gebirge im Süden. Nach der Ankunft in der bulgarischen Hauptstadt werden wir vom Flughafen abgeholt und fahren auf einer sehr gut ausgebauten Straße nach Plovdiv und zu unserem Hotel im Zentrum. Fahrzeit ca. 2 Std.; Fahrstrecke ca. 130 km; Übernachtung im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie); (A) Tag 2: Plovdiv - Batschkovo-Kloser - Chepelare Am Vormittag sehen wir uns Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, an. Sie kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken: Thraker, Römer, Slawen, Türken und Bulgaren haben hier Geschichte ”geschrieben' und ihre Spuren hinterlassen. Bei einem Besuch der malerischen kleinen Altstadt schlendern wir durch die steilen, engen Gassen, die von rund 150 Renaissancehäusern gesäumt werden. Wir sehen uns die Kirche Sweti Konstantin i Elena mit ihrer vergoldeten Altarwand (Ikonostase) an. Mit dem Besuch des schönen römischen Amphitheaters (2. Jh.) beschließen wir unseren Rundgang. Am frühen Nachmittag wandern wie im Gebiet des Batschkovo-Klosters zu einer Felsen-Kapelle, die sich im Biosphärenreservat ”Tschervenata Stena' (der ”Rote Fels') befindet. Bemerkenswert ist die hiesige Flora. Die Felsen-Kapelle zählt zum UNESCOWeltnaturerbe; ihre Geschichte ist eng mit der Geschichte des Batschkovo-Klosters und der so genannten wundertätiger Ikone verbunden. Wir besuchen auch das von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani 1083 gegründete Batschkovo-Kloster - nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster des Landes. Am späten Nachmittag fahren wir nach Chepelare. Im familiengeführten Hotel werden wir zweimal übernachten. Fahrzeit ca. 1,5 Std.; Gehzeit ca. 2 Std.; Fahrstrecke ca. 75 km; Aufstieg 200m; Abstieg 200m; Übernachtung im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 3: Rhodopen - Wunderbrücken - Chepelare Das Massiv der Rhodopen ist das großflächigste Massiv Bulgariens und zugleich des gesamten südosteuropäischen Raumes. Mit dem Bus erreichen wir nach etwa 1 Std. das Gebiet der sog. Wunderbrücken, Tschudnite Mostove. Diese ca. 70 m hohen und 40 m breiten Natursteinbrücken sind die Überreste einer Höhle, deren Decke einst eingestürzt ist. Dort beginnen wir unsere leichte Wanderung durch die sanfte Hügellandschaft der Rhodopen. Unser Ziel ist das Dorf Orehovo, wo wir eine Pause einlegen werden. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Chepelare. Hier steht uns etwas freie Zeit zur Verfügung. Fahrzeit 1,5 - 2 Std.; Gehzeit ca. 3,5 Std.; Fahrstrecke ca. 70 km; Aufstieg 300m; Abstieg 650m; Übernachtung im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FMA) Tag 4: Gela - Schiroka Laka - Borino Wir fahren zum Dorf Gela, im höchsten Teil der Rhodopen. Der Legende nach ist Orpheus hier geboren. Von Gela aus starten wir zu unserer Rundwanderung, die an kleinen Bergdörfern und einigen Kapellen vorbeiführt. Am Nachmittag besuchen wir das in einem schmalen Flusstal liegende Dorf Schiroka Laka, eine altbulgarische Kulturstätte. Wegen seiner mehr als 100 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wird das Dorf manchmal auch als 'architektonisch-ethnographisches Reservat' bezeichnet. Unter den Bauherren entstand seinerzeit ein regelrechter Wettstreit: Jeder versuchte, den anderen zu übertrumpfen und das eigene Haus noch prachtvoller und einfallsreicher mit Erkern, Fenstern und Toren auszustatten. Wir fahren schließlich weiter nach Borino zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte in den Rhodopen. Fahrzeit 1,5 - 2 Std.; Gehzeit ca. 4 Std.; Fahrstrecke ca. 70 km; Aufstieg 400m; Abstieg 400m; Übernachtung in einer Pension; (FA) Tag 5: Jagodinska-Höhle - Yagodina - Trigrad - Borino Der Tag beginnt mit dem Besuch der Jagodinska-Höhle. Schon der Weg dorthin ist abenteuerlich: Auf einer Strecke von ca. 7 km fahren wir durch die Schlucht. Einige Male überqueren wir den kleinen Fluss, der sich durch die Schlucht schlängelt und in tausendjährigem Kampf die Felsen ausgewaschen hat. Steil ragen die bis zu 300 m hohen Felswände empor und scheinen sich über uns manchmal fast zu berühren. Mit einer Länge von 10 km und drei Etagen zählt die Jagodinska-Höhle zu den größten Höhlen der Region. Ein 1.100 m langer Pfad führt uns durch die verschiedenen 'Säle' des Felsenlabyrinths, in dem wir mächtige unterirdische Formationen bewundern können - Kunstwerke des geduldigsten Architekten, des Wassertropfens! Nach der Höhlentour beginnt unsere Wanderung durch ein interessantes Karstgebiet, vorbei an den Dörfern Yagodina und Trigrad. Am Nachmittag besuchen wir die sog. Teufelsschlund-Höhle, in der das Wasser des Trigrad-Flusses tost und sich über mehrere Felsstufen in die Tiefe ergießt. Der höchste unterirdische Wasserfall ist 42 m hoch. Treibholz, das vom Fluss in die Höhle hineingetragen wird, verschwindet auf wundersame Weise und taucht am Ausgang der Höhle nicht wieder auf. Einige Taucher haben schon ihr Leben gelassen bei dem Versuch, dieses Phänomen zu enträtseln. Wir kehren nach Borino zurück. Fahrzeit ca. 1 Std.; Gehzeit ca. 3,5 Std.; Fahrstrecke ca. 35 km; Aufstieg 500m; Abstieg 350m; Übernachtung in einer Pension; (FMA) Tag 6: Kovatschevitsa - Bansko Über Dospat am gleichnamigen See fahren wir weiter zum Höhenkurort Bansko (930 m), dem Ausgangspunkt unserer Wanderungen der nächsten Tage. Unterwegs besuchen wir das alte Dorf Kovatschevitsa mit seinen über 250 Jahre alten Steinhäusern; hier wurden mehrere bulgarische Filme gedreht. Jeder kann das Dorf auf eigene Faust entdecken und Kontakte zu den Dorfbewohnern knüpfen. In Kovatschevitsa startet auch unsere leichte, 1,5-stündige Wanderung. Am späten Nachmittag unternehmen wir - u. a. durch den Durchbruch des Flusses Mesta - eine landschaftlich sehr schöne Fahrt bis Bansko, unserem Tagesziel am Fuße des Nord-Pirin-Gebirges. Im familiären Hotel, unserer Unterkunft für die folgenden vier Nächte, essen wir zu Abend. Fahrzeit ca. 4 Std.; Gehzeit ca. 1,5 Std.; Aufstieg 200m; Abstieg 200m; Übernachtung im 2-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 7: Samodivska-Pass Nach dem Frühstück fahren wir in 45 Minuten zur Berghütte Gotze Deltschev (1.650 m). Von dort fahren wir mit dem Sessellift zur Bezbog-Hütte (30 Minuten, 2.240 m) und be-ginnen unsere Wanderung zur Berghütte Demjaniza. Wir wandern heute auf markierten und guten Wanderwegen, über Wiesen und ab und zu über Geröll. Die letzten 1,5 Stunden gehen wir auf einem Forstweg im Wald. Unser Weg führt zunächst am schönen Bergsee Bezbog vorbei und führt mit großartigem Panoramen zu den hohen Bergen im West-Pirin langsam bergab. Danach steigen wir auf den Samodivska-Pass (2.600 m) auf, wo wir nach ca. 2 Stunden Gehzeit einen herr-lichen Ausblick genießen können. An einigen Bergseen vorbei wandern zur Berghütte Demjaniza (1.900 m) hinab. Nach einer gemütli-chen Rast gehen wir unserem Bus entgegen, der uns wieder zum Hotel bringt. Gehzeit ca. 6 Std.; Aufstieg 450m; Abstieg 1.250m; Übernachtung im 2-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 8: Vichren (2.914 m) - Bansko Heute geht es richtig 'zur Sache'. Mit dem Bus fahren wir zur bereits bekannten Berghütte Vichren. Hier (auf 1.950 m) beginnt der Aufstieg zum 2.914 m hohen Vichren. Sehr steil führt der Weg Meter um Meter hinauf, die Vegetation wird immer karger. Vor uns liegt die Nordwand des Vichren und nach 3 Std. stehen wir schließlich stolz am Gipfel! Ein grandioser Panoramablick über das nördliche und südliche Pirin-Gebirge lässt uns die Mühe des Aufstiegs - wir haben immerhin 970 Höhenmeter bewältigt - bald vergessen. Nach einer wohlverdienten Rast steigen wir sehr steil und ausgesetzt auf 2.650 m ab. Von dort geht es auf der Südseite des Bergs zurück zur Berghütte Vichren. Für diese Rundwanderung sind Schwindelfreiheit und gute Kondition erforderlich! Heute essen wir mal nicht im Hotel zu Abend, sondern in einer typischen Taverne, einer sog. Mehana. Gehzeit ca. 6 Std.; Aufstieg 970m; Abstieg 970m; Übernachtung im 2-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 9: Südliches Rila-Gebirge - Bansko Wir fahren nach Belitza im südlichen Teil des Rila-Gebirges. Oberhalb von Belitza wandern wir auf einen Forstweg am Dinkov Dol Fluss entlang und folgen einem Pfad. Über Bergwiesen steigen wir zum Metschi Prohod-Pass auf. Dort liegt die urige Makedonia-Hütte (2.200 m). Nach einer gemütlichen Mittagspause (auf eigene Kosten) gehen wir weiter. Das Panorama des Pirin-Gebirges begleitet uns. Unser Abstieg führt uns ins Dorf Dobarsko im südlichen Rila-Gebirge. Nach einer kurzen Rückfahrt nach Bansko genießen wir den Rest des Nachmittags auf eigene Faust. Fahrzeit ca. 2 Std.; Gehzeit ca. 7 Std.; Fahrstrecke ca. 70 km; Aufstieg 800m; Abstieg 1.200m; Übernachtung im 2-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 10: Pirin-Überschreitung - Melnik Eine schöne Wanderung, die so genannte Pirin-Überschreitung, zum Banderischka-Pass (2.500 m) liegt vor uns. Wir fahren (ca. 40 Minuten) zur Vichren-Hütte, wo unsere Wanderung beginnt. An kleinen Seen vorbei und über Blumenwiesen gelangen wir zur Sandanski-Hütte (1.350 m). Nach unserer Wanderung fahren wir weiter nach Melnik, das in einem engen Tal liegt, fast völlig von steilen, kahlen, gelben Sandsteinfelsen eingeschlossen. Welch eine Vielzahl von grandiosen Felsgebilden, Sandpyramiden und ”Sanduhren'! Bekannt ist Melnik jedoch nicht nur für die Naturschönheiten seiner Umgebung, sondern auch als alte Handelsstadt, in der es vorzüglichen Wein gibt. In unserer Pension bleiben wir die nächsten zwei Nächte. Fahrzeit 1,5 - 2 Std.; Gehzeit ca. 6 Std.; Fahrstrecke ca. 65 km; Aufstieg 550m; Abstieg 1.200m; Übernachtung in einer Pension; (FA) Tag 11: Rozhen-Kloster - Melnik Nach den letzten anstrengenden Tagen steht heute eine gemütliche Rundwanderung auf dem Programm. Wir wandern direkt vom Hotel über den Klutsch-Pass zum Rozhenkloster, das erhöht über den Sandsteinfelsen von Melnik liegt. Gegründet wurde das Kloster im 13. Jh., sein heutiges Erscheinungsbild geht jedoch auf das 18. Jh. zurück; in den letzten Jahren wurde das Gebäude umfangreich renoviert. Das Mittagessen können wir uns in einer kleinen Taverne schmecken lassen. Zu Fuß geht es entlang schöner Sandsteinformationen zurück nach Melnik. Nachmittags können wir Melnik auf eigene Faust erkunden. Eine Weinprobe im Handelshaus des Weinhändlers Kordopulov rundet diesen Tag ab. Gehzeit ca. 3,5 Std.; Aufstieg 300m; Abstieg 300m; Übernachtung in einer Pension; (FA) Tag 12: Rila-Kloster - Govedartsi Am Morgen fahren wir in nördliche Richtung ins Rila-Gebirge, das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel (Rila = 'wasserreiche Gegend'). Rund um die tiefblau bis grün schimmernden Bergseen - es sind über 150 - türmen sich bizarre Felsformationen. Doch es gibt auch sanfte, bewaldete Hänge und blumenübersäte Wiesen. Einige Pflanzenarten, wie z. B. die Rila-Primel sind endemisch. Auf unserem Weg ins Rila-Gebirge werden wir zunächst das Rila-Kloster - eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens (UNESCO Weltkulturerbe) - besichtigen. Die Ursprünge dieses Klosters reichen ins erste Jahrhundert zurück, als der Einsiedlermönch Iwan Rilski sich in die Wälder des Rila-Gebirges zurückzog und dort erleuchtet wurde. Plünderungen und Brandstiftungen setzten dem alten Kloster stark zu, es verfiel und wurde erst im 19. Jh. wieder aufgebaut. Vor dem Besuch des Klosters unternehmen wir eine leichte Wanderung, die uns zum Grab und zur Quelle des Kloster-Begründers führt. Nach der Besichtigung des Klosters fahren wir nach Govedartsi am Nordrand des Rila-Gebirges und beziehen unsere Zimmer für die letzten drei Nächte in einer Pension. Fahrzeit ca. 3,5 Std.; Gehzeit ca. 1,5 Std.; Fahrstrecke ca. 240 km; Aufstieg 100m; Abstieg 200m; Übernachtung im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 13: Wanderung zu den Sieben Rila-Seen - Govedartsi Ein Transfer bringt uns zur Pionerska-Hütte. Hier beginnt unsere Rundwanderung zum Gebiet der Sieben Seen. Auf dieser Etappe ist der Übergang vom Waldgürtel (bis ca. 2.000 m) zum Grasgürtel gut zu beobachten. Unsere Route führt zum Bubreka- (= Niere) See. Dieser Platz eignet sich ideal für eine Rast. Malerisch eingebettet liegen die Sieben Seen in der Hochgebirgslandschaft, ihre Schönheit verleiht dem Rila-Gebirge einen ganz besonderen Reiz. Kontrastreich heben sich die eiskalten Seen von den felsigen Gipfeln ab. Der Abstieg führt uns zum Firsch-See und zum Dolnoto-See und bis zur Hütte Vada. Nach einem kurzen Transfer sind wir wieder in Govedartsi. Fahrzeit 1 - 1,5 Std.; Gehzeit ca. 7 Std.; Fahrstrecke ca. 65 km; Aufstieg 800m; Abstieg 900m; Übernachtung im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 14: Mussala (2.925 m)- Govedartsi Ein weiterer Höhepunkt steht heute auf unserem Programm. Zunächst fahren wir in 45 Min. zum Luftkurort Borovec und dann mit dem Kabinenlift (ca. 30 Min.) von 1.500 auf 2.396 m zur Liftstation Jastrebec. Nun geht es zu Fuß weiter. Unser Weg führt erst über Wiesen gemächlich bergauf, schließlich steigen wir auf einem Kamm über Geröll und Fels sehr steil hinauf zum Mussala (2.925 m), dem höchsten Berg des Balkans. Der Name bedeutet 'nahe bei Gott'. An der Wetterstation können wir Rast machen und das 'göttliche' Panorama auf uns wirken lassen. Der Blick schweift weit in die Landschaft, gleitet mit den Wolken über Seen und Berggipfel in die Ferne... Über die Berghütte Mussala steigen wir zunächst sehr steil über Felsen, schließlich auf einem breiten Schotterweg zur Liftstation ab und fahren hinunter ins Tal. Heute lassen wir uns zum letzten Mal eines der leckeren bulgarischen Gerichte schmecken. Vorbehalt: Sollte die Seilbahn nicht verkehren, ist alternativ eine Besteigung des Maljovitza (2.729 m) vorgesehen. Gehzeit 6 - 7 Std.; Aufstieg 550m; Abstieg 550m; Übernachtung im 3-Sterne Hotel (Landeskategorie); (FA) Tag 15: Stadtrundgang in Sofia - Heimreise Wir fahren zurück nach Sofia. Ein 3-stündiger Stadtrundgang durch Bulgariens Hauptstadt beschließt unsere Reise. Wir sehen die eindrucksvolle Alexander Newski-Kathedrale. Als Namensgeberin der Stadt gilt die Kirche Sweta Sofia (Heilige Sofia), sie ist baugeschichtlich sehr interessant. Zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zählen die römischen Ruinen und die Rotunde Sveti Georgi, eine dem heiligen Georg geweihte Kirche (4. Jh.) - das älteste erhaltene Bauwerk von Sofia. Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht für die Heimreise nach Deutschland. Fahrzeit ca. 1,5 Std.; (F) Charakter der Tour und Anforderungen Die 3- bis 7-stündigen (reine Gehzeit - ohne Pause) Wanderungen bieten keine großen technischen Schwierigkeiten sind aber teilweise steil und steinig. Sie müssen über gute Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen in unwegsamem Gelände, z.B. über Geröll und Wurzelwerk) verfügen. Am Mussala führt die Route über große Felsblöcke zum Gipfel hinauf. Schwindelfreiheit ist für manche Etappen, z. B. bei der Besteigung des Vichren am Tag 8 erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, an der Wanderung auf den Mussala nicht teilzunehmen und an der Liftstation auf ca. 1.300 m auf die Gruppe zu warten. An der Liftstation gibt es einige Restaurants. Beachten Sie bitte, dass die Wanderwege nicht so gepflegt werden, wie in unserem Alpenbereich. Dies bedeutet, dass Sie immer wieder mit Geröll oder auf dem Weg liegenden Felsbrocken rechnen müssen. Teilweise müssen Sie beim Abstieg über geteerte Straßen laufen. Unterkunft: Sie übernachten in kleinen, privat geführten und landestypischen Hotels und Pensionen in Doppelzimmern (Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit eigenem Bad/Dusche und WC. Die Zimmer sind sehr einfach ausgestattet und ohne Komfort, entsprechen aber den landesüblichen Gegebenheiten. Das Essen in Bulgarien ist sehr gut und deftig. Die Vorspeise bildet meist ein Salat, die Hauptgerichte bestehen häufig aus Gemüse, Fleisch und Kartoffeln, als Nachtisch wird gerne der berühmte bulgarische Yoghurt gereicht. Morgens und abends nehmen Sie die Mahlzeiten meist in Ihren Unterkünften ein, abends wird ein 3-Gänge-Menu serviert. Mittags kehren Sie entweder gemeinsam in einem Lokal ein oder Sie nehmen ein Mittagspicknick im Freien zu sich, besonders während der Tageswanderungen (auf eigene Kosten). Einkaufsmöglichkeiten für das Mittagspicknick gibt es in allen Städten und Dörfern. Bitte fragen Sie Ihre Reiseleitung. Die Verpflegung auf den Berghütten ist anders als auf den Hütten im Alpenbereich eingeschränkt. Oft werden nur warme Suppen und einfache Speisen angeboten. Kulturelle Besichtigungen & Wanderungen: auf guten Pfaden/Forstwegen/ im alpinen Gelände, Trittsicherheit/gute Kondition/Schwindelfreiheit für Besteigung des Vichren notwendig Klima In Bulgarien herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. Die mittleren Temperaturen im Juli liegen bei etwa 22 - 25°C, abends und in höheren Lagen kann es aber auch wesentlich kühler sein. Die Vegetation in den Rhodopen steht Ende Mai bis Anfang August in voller Blüte, Mitte September bis Ende Oktober erleben Sie das Gebirge in herbstlichen Farben. In den Hochgebirgen Rila und Pirin beginnt die Blütezeit von Ende Juni bis Ende Juli. Im September ist das Wetter meist stabil, die Sicht ist klar. Im Frühjahr ist die Wahrscheinlichkeit, dass es regnet, etwas größer, im Herbst ist das Wetter meist stabil und trocken. Die Temperaturen im Herbst sind etwas niedriger als im Frühling/Frühsommer. Im August kann es sehr warm werden. Ausrüstung Für die einzelnen Tagesetappen brauchen Sie gute, eingelaufene, knöchelhohe Bergschuhe mit kräftiger Profilsohle. Nur allzu leicht man rutscht auf losem Geröll aus. Leichte, atmungsaktive Wanderbekleidung gehört zur Ausrüstung, z.B. Funktionskleidung mit Merinowolle und Fleece-Bekleidung, da diese warm und leicht ist und sehr schnell trocknet - sowie Regen- und Windschutz. Ebenso sollten Sie Badesachen mitnehmen. Wichtig ist ausreichender Sonnenschutz: helle Kopfbedeckung und Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor. Ferner benötigen Sie einen Tagesrucksack (ca. 25 - 30l), eine Wasserflasche mit 2 l Fassungsvermögen sowie einen verschließbaren Plastikbehälter für ihr Mittagspicknick (Müllvermeidung). Für den Juni-Termin empfehlen wir Grödeln und Gamaschen für die Gipfelbesteigungen mitzunehmen. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour, die Ihnen mit den ersten Reiseunterlagen zugeht. Gepäck Sie können einen Koffer oder eine (Hauser)-Reisetasche auf diese Reise mitnehmen. Inklusivleistungen:
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