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Ausführlich durch das Land der VielfaltRumänien / StudienreisenReise Nr. 2177 Mein Rumänien - das ist weit mehr als das Land, aus dem der geheimnisvolle Graf Dracula stammt! Es ist ein faszinierendes Mosaik vielfältiger Landschaften und alter Kulturen, liebenswerter Menschen und lebenswerter Traditionen. Wenn wir die Fresken der orthodoxen Moldauklöster und die Mauern der Kirchenburgen Siebenbürgens ihre Geschichten erzählen lassen und wenn wir mit Bergbauern beim Abendessen zusammensitzen, öffnet Ihnen mein Rumänien sein Herz. Ihr Christian Iancu
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise nach Bukarest Im neuen und sehr modernen Flughafen Bukarest angekommen, geht es in das zentral gelegene Hotel. Abends treffen wir uns zu einem ersten gemeinsamen Essen in einem stimmungsvollen Restaurant und lernen einander kennen. Eine Übernachtung in Bukarest. (A) 2. Tag: Klöster der Walachei Die Walachei - kein Niemandsland, eher ein unentdecktes landschaftliches Juwel. Wir fahren über Pitesti nach Curtea de Arges und fragen uns, warum sich ausgerechnet hier die Kathedrale in einer Mischung aus byzantinischen und maurischen Bauformen präsentiert. Auf dem Weg zum Roten-Turm-Pass und nach Siebenbürgen finden wir im Nusswäldchen eines der ältesten Baudenkmäler der Walachei, das Kloster Cozia. Zwei Übernachtungen in Sibiu. 250 km (F, A) 3. Tag: In Sibiu (Herrmannstadt) Sibiu, 2007 europäische Kulturhauptstadt, ist das alte Zentrum der Siebenbürger Sachsen. Deshalb kommt uns bei unserem Rundgang durch das mittelalterliche Zentrum auch das eine oder andere ziemlich bekannt vor. Wir besuchen die evangelische Stadtkirche, bestaunen das Kreuzigungsfresko und nehmen uns Zeit für das berühmte Bruckenthal-Museum. In Sibiel schauen wir uns das Glasikonen-Museum an, bevor wir zum Abendessen bei einem Bergbauern an die Tür klopfen. (F, A) 4. Tag: Siebenbürgische Kirchenburgen Gesegnet mit guten Böden, aber häufig umkämpft war Siebenbürgen schon im Mittelalter. Um sich vor den Feinden zu schützen, umschloss man die Gotteshäuser mit dicken Mauern. In der Kirchenburg von Vilea Viilor (Wurmloch) sehen wir das komplizierteste Befestigungswerk, in der Kirchenburg Biertan (Bierthälm) mit ihren drei Wehrmauern und sechs Türmen das mächtigste. Nachdem wir den großen Flügelaltar der spätgotischen Margarethenkirche von Medias (Mediasch) bestaunt haben, finden wir in Sighisoara (Schäßburg) ein echtes Schatzkästchen mittelalterlicher Architektur vor. Wir stehen vor dem Stundturm und dem gegenüber liegenden Geburtshaus von Vlad Dracul und steigen die Schülertreppe hinauf zur Bergkirche. Eine Übernachtung in Sighisoara. (F, A) 5. Tag: Gen Norden - Matthias Corvinus wartet Ein Stopp an der orthodoxen Kirche von Targu Mures und wir kommen nach Cluj-Napoca (Klausenburg). Die Michaelskirche ist die bedeutendste gotische Hallenkirche Siebenbürgens, an der Südseite grüßt uns König Matthias Corvinus vom Sockel seines Denkmals. Eine Übernachtung in Baia Mare. 300 km (F, A) 6. Tag: Von Maramures in die Bukowina Maramures ist ein authentisches Stück Rumänien. Uhren messen hier nicht Zeit, sondern Ewigkeit! Dass ein Friedhof auch fröhlich sein kann, sehen wir in Sapanta. Was die Handwerker aus dem reichlich vorhandenen Holz alles zauberten, können wir in den kleinen Orten des Iza-Tals bewundern. Im Kloster Barsana und in Bogdan Voda streben über steilen Holzschindeldächern schlanke Kirchtürme in die Höhe. Rozavlea wird von der alten orthodoxen Holzkirche mit uralten Fresken überragt. Zwei Übernachtungen in Radauti. (F, A) 7. Tag: Klöster der Moldau In der Bukowina, dem ehemaligen österreichischen Kronland, werden wir uns die orthodoxen Klöster der Region mit ihren farbigen Fresken des 15. und 16. Jahrhunderts ansehen und uns fragen: Wie lebt es sich in so einem Kloster? In Moldovitca begegnen wir Nonnen und können uns auf Antworten freuen. Ein Bild vom Leben und vom Glauben vermitteln die Fresken der »Bibel der Armen« in Sucevita und des »Jüngsten Gerichts« im Kloster Voronet. 100 km (F, A) 8. Tag: Der Westen der Moldau Auch der Westen der Moldau hütet so manchen ungehobenen Schatz: Die Klöster Neamt, Agapia und Varatec gehören dazu. In der Stadt Piatra Neamt finden wir die Überreste des Fürstenhofs Stefan des Großen. Einen Besuch ist uns auch die kleine Johanneskirche mit dem separaten Glockenturm wert. Eine Übernachtung in Piatra Neamt. (F, A) 9. Tag: Auf dem Weg nach Tulcea Zurücklehnen und genießen: Mehr sollten wir eigentlich bei unserer Fahrt durch den Süden der Moldau nicht tun. Sanfte Landschaften und üppige Weingärten, wohin das Auge blickt. Unser Ziel ist der Donauhafen von Galati. Wir setzen mit der Fähre über den Strom und fahren durch die kleinen Dörfer der Dobrudscha, bis wir Tulcea erreichen, wo wir zwei Mal übernachten. 350 km (F, A) 10. Tag: Naturparadies Donaudelta Wir steigen vom Bus auf's Schiff um! Das wichtigste Fortbewegungsmittel in Europas größtem Flussdelta bringt uns über den Hauptkanal bis zur Meile 36 und dann über einen Nebenkanal zum Nebuno-See. Der Blick reicht bis zum Horizont, über Pflanzen und Tiere der kleinen Vegetationsinseln im Wasser. (F, M, A) 11. Tag: Durch die Walachei Die Walachei hat uns zurück, wenn auch nur kurz: Über Braila und Buzau geht es gen Westen in die Karpaten. Wir durchqueren das Prahova-Tal und erreichen den Luftkurort Predeal, die höchstgelegene Stadt Rumäniens. Das Abendessen gönnen wir uns in einem rustikalen Lokal und ein bisschen Folklore gibt es auch dazu. Drei Übernachtungen in Predeal. (F, A) 12. Tag: In Brasov (Kronstadt) Unseren Rundgang durch Brasov beginnen wir im Viertel rund um den ehemaligen Markt- und Rathausplatz. Von hier aus entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum des Südens Transsilvaniens. Majestätisch wirkt die Schwarze Kirche, der größte gotische Sakralbau Osteuropas. Nachdem wir erfahren haben, was es mit der Sammlung anatolischer Teppiche im Kirchenraum auf sich hat, fahren wir zu den sächsischen Kirchenburgen in Harman (Honigberg) und Prejmer (Tartlau), jahrhundertelang Verteidigungsbastionen gegen die heranstürmenden Osmanen. (F, A) 13. Tag: Schloss Peles und die Törz-Burg Pittoresk ist das Schloss Peles, die einstige Sommerresidenz der Hohenzollern aus dem 19. Jahrhundert. Ganz schlicht wirkt dagegen das nahe Kloster Sinaia, das im 17. Jahrhundert von Mönchen der Sinai-Halbinsel gebaut wurde. Und schon von weitem grüßen die Zinnen der mittelalterlichen Burg Bran (Törzburg). Hier hat nicht Bram Stokers fiktiver Dracula gelebt und auch nicht der echte Vlad Dracul, sondern die sehr beliebte rumänische Königin Maria. (F, A) 14. Tag: Rückreise Eine wahre Stil-Parade erwartet uns in Bukarests Stadtbild zwischen Parlamentsgebäude, Patriarchenkirche und Revolutionsplatz. Ein Mosaik der Zeiten. Wir schauen uns noch einmal um, bevor wir nach Hause fliegen. 170 km (F) Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen) Ihre Hotels
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