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Auf der Seidenstrasse durch UsbekistanUsbekistan / ErlebnisreisenReise Nr. 117 Erleben Sie auf dieser Zeitreise durch das märchenhafte Usbekistan die Wunder der Seidenstraße! Bereits Alexander der Große berichtete vor 2.300 Jahren über die Kulturzentren Mittelasiens. Ihm folgten Hunnen, Mongolen und Türken, Chinesen und Araber in den von gewaltigen Bergketten eingerahmten Raum östlich des Kaspischen Meeres. Hier verlief die wichtigste Handelsstraße. Zwischen Ost und West zogen Kamelkarawanen monate‑ und jahrelang ihren Zielen in China oder am Mittelmeer entgegen. Die Oasen-Stationen Buchara und Samarkand entfalteten sich im Zeitalter der berühmten Seidenstraße. Im 14. Jh. wurde Samarkand zur Hauptstadt des Riesenreichs des mongolischen Eroberers Timur Lenk. In dieser Zeit entstanden zahlreiche prächtige Bauwerke, die auch heute noch das Bild der 2.700 Jahre alten Stadt prägen und zu den bedeutendsten Baudenkmälern der islamischen Welt zählen. Das in der Wüste Kysylkum gelegene Buchara mit seiner verwinkelten Altstadt, den zahllosen Moscheen und Medressen war ein wichtiges religiöses Zentrum. Das wunderschöne Chiwa gleicht einem Freilichtmuseum islamischer Architektur und Kunst. Lernen Sie auf dieser Reise Ihre ganz persönliche Geschichte aus 1001 Nacht kennen!
Reiseverlauf: 1. – 2. Tag Anreise Heute fliegen Sie über Nacht von Ihrem Wunschflughafen in die usbekische Hauptstadt Taschkent. 2. Tag Taschkent Nach der Ankunft am Morgen Fahrt zum Hotel. Nach dem Frühstück Besichtigung der Altstadt mit dem Hast Imam-Platz und der Medresse Barak Khan, der Freitagsmoschee, dem Mausoleum Kaffa-lasch-Schahi und dem Chor- Su-Platz mit der gleichnamigen Medresse. Übernachtung im guten Mittelklasse-Hotel (F) 3. Tag Avantgarde-Künstler in Nukus Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Nukus. Ihr Reiseleiter holt Sie am Flughafen ab und besichtigt mit Ihnen die beiden Savitzky-Museen. Diese Museen beherbergen eine weltweit einzigartige Bildersammlung, die der russische Kunstliebhaber Igor Savitzky unter Lebensgefahr zusammentrug: Es handelt sich hierbei um die einmalige Kunst der in der Stalinzeit verfolgten sowjetischen Avantgarde-Künstler. Sie verbringen die kommenden zwei Nächte im einfachen Hotel in Nukus. (F) 4. Tag Am ehemaligen Ufer des Aralsees Heute erwartet Sie ein Tagesausflug nach Mynaq, wo Sie die so genannten Ehemaligen besichtigen: Konservenfabrik, Schiffswracks, Schiffswerft, Frachthafen und Schiffsfriedhof – alles Erinnerungen an eine einst blühende Region. Auf dem Rückweg nach Nukus machen Sie bei der Stadt Khojayli Halt. Hier gibt es ein einzigartiges historisches und archäologisches Ensemble: die riesige Gräberstadt Mizdakhan mit ihren vielen zoroastrischen Grabstätten. (F) 5. Tag Durch das alte Choresm nach Chiwa Auf Ihrer Fahrt nach Chiwa besichtigen Sie die bedeutendsten Herrschaftssitze aus dem Choresm der Kuschan-Zeit: Ayaz und Toprak Kale. Hier erwartet Sie ein etwas steiler Fußweg – die Ruinen befinden sich auf Anhöhen, die nicht mit dem PKW angefahren werden können. In den Anlagen befanden sich der Palast des Herrschers, der Tempelbezirk und burgähnliche Wohnhäuser mit riesigen Sälen. Unterwegs Mittagessen in einem Wüstencamp. Zwei Übernachtungen im Mittelklasse-Hotel. (FM) 6. Tag Chiwa – Lebendiges Märchen aus 1001 Nacht Das frühere Emirat von Chiwa war eines der verbotenen Länder der blutrünstigen mittelalterlichen Emirate in den Jahrhunderten nach dem Verfall der Seidenstraße. Chiwa war für Fremde nahezu unerreichbar. Heute bilden Paläste, Moscheen, Minarette, Mausoleen und Koranschulen eines der besterhaltenen Beispiele mittelalterlichen orientalischen Städtebaus. Ganztägige Besichtigung mit Besuch der Artistenshow in der Altstadt. (F) 7. Tag Durch die Wüste nach Buchara Nach den Ausläufern der Wüste Kysylkum (Roter Sand) erreichen Sie schließlich Buchara, die alte Handels- und Karawanenstadt der Samaniden, wo Sie drei Nächte im guten Mittelklasse-Hotel verbringen. (F) 8. Tag Die Stadt mit dem Wüstenleuchtturm Die alte Karawanenstadt an der Seidenstraße galt schon vor über 2.500 Jahren als großes Kulturund Handelszentrum. Zahlreiche Medressen, Moscheen und Mausoleen lassen die Stadt heute wie ein großes Baukunstmuseum wirken. Sie sehen das Mausoleum der Samaniden, das 46 m hohe Kaljan-Minarett, die Medressen Mir-e-Arab und Chor Minor sowie den Basar, besichtigen die prunkvolle Sommerresidenz des letzten regierenden Emirs von Buchara und machen einen Abstecher zur Klosteranlage Chanaka Bahaeddin Nakschbandi – einst Zentrum eines bedeutenden Derwisch-Ordens und heute Pilgerort. Den Abend erleben Sie in einer Karawanserei. (FA) 9. Tag Buchara, die Edle Mitten in der Wüste Kysylkum gelegen, weist die Stadt rund eintausend Baudenkmäler auf, die an die Glanzzeiten der Großen Seidenstraße erinnern. Sie unternehmen einen Spaziergang durch die Innenstadt und machen einen Rundgang durch die mächtige Festung Ark, eine Stadt in der Stadt, die einst Regierungssitz der Herrscher von Buchara war. (F) 10. Tag Auf Zeitreise Nach einer Tagesfahrt in das Baysun-Gebirge finden Sie sich in einer völlig anderen Welt wieder: Eine Jahrhunderte alte Kultur mit seltsam anmutenden Bräuchen ist hier immer noch lebendig. Zwei Übernachtungen in einer sehr einfachen Privatunterkunft ohne Komfort und Badezimmer – authentisches Usbekistan. (FA) 11. Tag Baysun In dieser schwer zugänglichen Bergregion haben sich sowohl das griechische Erbe als auch die Kultur Baktriens und der Kuschan-Königreiche erhalten. Eine Tageswanderung mit Begleitung führt Sie in die Berge. (FMA) 12. Tag Tamerlans Wiege Auf der Fahrt nach Samarkand besichtigen Sie unterwegs Schahrisabs, den Geburtsort Tamerlans. Die grüne Stadt war von Tamerlan als Hauptstadt des Timuriden-Reiches vorgesehen. Der Ak Sarai- Palast (1380 von Tamerlan errichtet) beeindruckt durch monumentale Ausmaße. Sie reisen weiter nach Samarkand. Hier logieren Sie für drei Nächte im gemütlichen Mittelklasse-Hotel. (F) 13. Tag Samarkand, die Glanzvolle Samarkand gilt als eines der ältesten Kulturzentren der Welt. Von hier herrschte Tamerlan im 14. Jh. über ein Reich, das so groß war wie das Alexanders des Großen. Der Registan, ein gewaltiger Bezirk mit mehreren Medressen, Karawansereien und Moscheen, ist der Mittelpunkt Samarkands und gilt als das Wahrzeichen Usbekistans. 1917 verbrannten an dieser geschichtsträchtigen Stätte die Frauen Usbekistans ihre Gesichtsschleier, die Parandasha, und begaben sich auf den Weg in eine neue Zeit. Sie besichtigen das Grab des Fürsten Gur-e-Amir, die Nekropole Schah-e- Sende, die Ruine der Bibi-Hanim-Moschee und das Observatorium des Ulug Beg. (F) 14. Tag Samarkand Weitere Besichtigungen in Samarkand erwarten Sie heute, unter anderem der Basar und das Afrosiab-Museum. (F) 15. Tag Samarkand – Taschkent Am Morgen Rückfahrt nach Taschkent. Am Nachmittag werden Sie durch das Museum für angewandte Kunst geführt und besuchen die bunten Basare. Am Abend laden wir Sie zu einem Opernbesuch ein (spielplanabhängig). Übernachtung wieder im guten Mittelklasse-Hotel. (F) 16. Tag Rückkehr aus dem Märchenreich Transfer zum Flughafen Taschkent und Flug über Prag zu Ihrem Heimatflughafen. Reisehöhepunkte: Inklusivleistungen:
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