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Armenien - Georgien: Zwischen Ararat und KasbekArmenien / TrekkingReise Nr. 3024 Armenien und Georgien – das sind zwei Länder mit urchristlichen Kultur- und einzigartigen Naturschätzen, zwei Länder voller faszinierender Kontraste. Auf unserer Trekkingtour wandern wir mit Lasttieren über sattgrüne Blumenwiesen, durch bizarre Schluchten und zu den Gletschern schneebedeckter Bergriesen. Wir entdecken die Besonderheiten der vielfältigen Pflanzenwelt im Hochgebirge und in den Steppenlandschaften. Am Sewansee - auf 1.900 m Höhe der größte Hochgebirgssee Europas – werden wir einen Ruhetag einlegen. Wir nehmen uns Zeit für Begegnungen und genießen die berühmte Gastfreundschaft und den wunderbaren Sonnengeschmack der selbst hergestellten Speisen in unseren Privatunterkünften in den Dörfern. In den unzugänglichen Bergregionen haben seltene Tiere wie z.B. das Mufflon, die Bezoar Ziege, die armenische Viper oder der kaukasische Braunbär letzte Rückzugsorte gefunden. Mehr als 3000 Pflanzenarten finden sich in Armenien, davon sind viele endemisch, wie die berühmte Iris Elegantissima oder einige der insgesamt 27 verschiedenen wilden Birnensorten. Doch ca. 70% dieser einzigartigen biologischen Vielfalt steht kurz vor der Ausrottung. Gründe: Korruption, schwache Gesetzgebung, rücksichtsloses Gewinnstreben internationaler Minenkonzerne, mangelndes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung und Armut. Diese Reise führen wir in Kooperation mit der armenischen Stiftung FPWC (Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets in the Republic of Armenia) durch, deren Gründer uns einiges über seine Projekte zur Bewahrung der einzigartigen Natur- und Kulturdenkmäler Armeniens erzählen wird. Biss-Reisen unterstützt diese Projekte mit einem Teil des Erlöses aus seinen Reisen.
Reiseverlauf: 1.-2. Tag: Jerewan Abflug am Abend. Frühmorgens Ankunft im Hotel im Stadtzentrum. Nach einer Ruhepause Stadtführung durch das mediterrane quirlige Jerevan. Fakultativ: Besuch des Matenadaran - einer der ältesten und kostbarsten Handschriftensammlungen der Welt - oder einfach durch die «Vernissage» einem Handwerker- und Flohmarkt bummeln. Am Abend wird uns Ruben einiges über die Projekte des FPWC zur Bewahrung der einzigartigen Natur- und Kulturdenkmäler Armeniens erzählen und einen Film zeigen. (1 Std. Fahrzeit) 3.Tag: See Akna Heute geht es hoch auf 3.035m, am Akna See schlagen wir unsere Zelte auf. Zur Gewöhnung an die Höhe machen wir eine Wanderung rund um den See. 5 Tage lang werden wir nun mit unseren Packpferden über die Berge ziehen. 4. Tag: Auf den Ajdahak Gipfel (3.597 m) Die Pferde werden beladen und los geht es. Wir besteigen den Gipfel des Ajdahak (3.597m). Bei klaren Wetterverhältnissen haben wir eine phantastische Aussicht auf den Sewansee, den höchsten Berg Armeniens den Aragatz (4.090m) sowie den großen und kleinen Ararat (5.137m). Übernachtung am Fuße des Berges. (5 Std. hoch, 2 Std. runter) 5. Tag: Wanderung zum Vank-See (2.600 m) Heute wandern wir durch bunte Sommerwiesen und queren kleine Flüsse. Unterwegs bestaunen wir 5000 Jahre alte Petroglyphen und Wishapsteine (Wishap=Drache), 2 Meter hohe Felsenbilder stellen heidnische 'Wassergötter' dar. (7 Std.) 6. Tag: Kakavaberd Wir erreichen den Nationalpark Chosrov in dem es mehr als 1800 schützenswerte Pflanzenarten und 30 Arten von Reptilien gibt. Endemische Tierarten wie z.B. das armenische Mufflon oder bezoarische Ziege sind hier vom Aussterben bedroht. Wir wandern durch eine malerische Schlucht entlang des Flusses Azat durch die Wildnis auf nahezu zugewachsenen Pfaden, umsäumt teilweise von dornigem Buschwerk. Verschieden bunte Schmetterlingsschwärme führen uns zum nächsten Wasserlauf das natürliche gestaute Flussbett lädt zum Baden ein. Wir sehen wilde Vogelarten und bewundern die farbigen Eidechsen auf den Felsen. Übernachtung in einer Höhle in der Nähe der Schlucht (7 Std.) 7. Tag: Glan Auf unserem Trampelpfad steigen wir weiter bergab. Am Steilhang entdecken wir dank unseres sachkundigen Führers eine alte eingewachsene Kirche (7 Jh.). Weiter geht es entlang der Schlucht durch die verlassenen Dörfer Imerzek und Geghamahovit. Kurz vor Glan steigen wir nochmals in die Tiefe der Schlucht und baden im Wasserfall. Wir erreichen die Hochebene des noch immer stromlosen Dörfchens Glans, in dem 3 Familien von der Landwirtschaft und Bienenzucht leben. Wir erleben die Zeremonie des Lawasch-Backens, den Geschmack und Geruch des armenischen Brotes und sehen zu wie die ganze Familie mit den Honigwaben beschäftigt ist. Wir besuchen das Stephans Kloster (13. Jh), das ca 30 Minuten von Dorf Glan entfernt ist. Abends gibt es ein köstliches Mal aus selbst hergestellten Speisen. (5 Std.) 8. Tag: Tempel in Garni, Basaltsäulen, Kloster Geghard Früh lassen wir uns in Glan abholen und fahren nach Garni. Im Tal des Flusses Gocht besuchen wir die ”Symphonie der Steine” - riesige Basaltsäulen entstanden durch Vulkanismus, den Sonnentempel Garni und das Höhlenkloster Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe, 7. Jh.), das durch seine Steinmetzarbeiten und viele kleine Mönchshöhlen besticht. Weiter geht es zu unserem Hotel am Sevansee, unterwegs Sevan-Klosterbesichtigung (9.Jh.). (Fahrzeit: ca 3 Stunden) 9. Tag: Ruhetag am Sevansee in Tsapatagh Heute genießen wir die Annehmlichkeiten unseres Hotels relaxen im hauseigenen Schwimmbad, in der Sauna, baden im Sommer im See und lassen uns von den leckeren Fischspezialitäten des Hauses verwöhnen. Auf der großen Terrasse haben wir einen phantastischen Rundblick. Optional: kleine Wanderung in der Umgebung. 10. Tag: Wanderungen und Kultur - die armenische Schweiz Transfer mit dem Bus, über den Sewanpass. Am Ende des Tunnels hat sich das Farbbild gewandelt. Im Kontrast zu der kahlen steppenartigen Landschaft erwarten uns dichte Wälder und üppiges Grün. Vorbei am kleinen Luftkurort Dilijan besichtigen wir das Goshavank- Kloster (12.-13. Jh.). Weiter geht es weiter über Ijevan zum Dörfchen Enokavan. Hier beginnt unsere heutige Wanderung, auf einem breiten Weg ansteigend hinauf, umgeben von üppigen Sommerwiesen und schattenspendenden Bäumen. Der Weg geht in einen schmalen Trampelpfad über, der sich eng am Berghang entlang schlängelt und uns der wildromantischen Schlucht tief unter uns immer näher bringt. Wir erklimmen eine Höhle, die in vorchristlicher Zeit zu Kultzwecken benutzt wurde und staunen über gesammelte Relikte und uralte Felsinschriften. Nach einem kurzen steilen Abstieg erreichen wir das Camp Lastiver mit Bar, Feuerstelle, Baumhäusern und Felshütten, direkt am rauschenden Fluss der zum Klettern und Baden einlädt. Rückweg. Übernachtung im Gästehaus in Dilijan (5 Std.) 11.Tag: Neue Sprache, neue Buchstaben – Georgien Von Dilijan fahren wir zunächst Richtung Vanadzor vorbei am Molokanen-Dorf Lermontowo (altrussische Religionsminderheit Molokanen = Milchtrinker), ein urchristliches Volk. Durch die vom Erdbeben 1988 gezeichnete Stadt Vanadzor geht es dann bergauf entlang der romantischen Debedschlucht. Wir besichtigen die Klöster Haghpat und Sanahin das geistige Zentrum im Mittelalter (10.Jh.). Wie viele Baudenkmäler Armeniens liegen sie eingebettet in eine großartige, einsame Landschaft. Bis zur Georgischen Grenze ist es dann nicht mehr weit. Neue Sprache, neue Buchstaben. Wir erreichen Tbilisi am Abend. Übernachtung im Hotel. 12. Tag: Fahrt zur Georgische Heerstraße Fahrt nach Mzcheta, der 3000 Jahre alten georgische Hauptstadt (UNESCO-Kulturerbe), Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche. Wir besichtigen die an einem Felshang ”klebende” Dschwari Kirche (6. Jh.) und die Swetizchoveli Kathedrale (11. Jh.). Nach dem Mittagessen genießen wir das herrliche Panorama während einer kleinen Wanderung am Basaletisee. Weiter geht es auf der georgischen Heerstraße zur Klosterfestung Ananuri (17. JH.), mit herrlichem Ausblick auf den Schinwali-Stausee. Übernachtung Gudauri. (3 Std.) 13. Tag: Gipfel des Tetu Weiter entlang der Heerstraße geht es über den Kreuzpass in 2.400 m Höhe zum Dörfchen Dschuta Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Durch blühende Rhododendron-Felder wandern wir bis zum Gipfel des Tetu (3.032m) und genießen erste Blicke auf den großen Bergriesen Kasbek (5.047m). Übernachtung in Stephanzminda (ehem. Kasbegi). (7 Std.) 14. -15. Tag: Kasbek Früh besichtigen wir die schön gelegene Wahlfahrtskirche Zminda Sameba Dreifaltigkeitskirche (2.000 m) und wandern dann am Fuße des Kasbek. Nach 4-5 Std. erreichen wir den Gergeti-Gletscher, wir queren den Gletscher und genießen phantastische Aussichten auf die hohen schneebedeckten Berge in der Umgebung. Übernachtung im Zelt. Am nächsten Tag kommen wir nach einem kurzen, steilen Aufstieg bis zur Bethlemi-Hütte (ehem. Meteo-Center, 1. Basiscamp auf 3.670 m) in der wir übernachten werden. Von dort wandern wir weiter Richtung Gipfel bis zu den höher gelegenen Gletscherfeldern. Beim Rückweg zur Hütte besuchen wir noch die kleine Kasbek-Kapelle. (7/6 Std.) 16. Tag: Abschied von den Bergen Frühmorgens Abstieg nach Stephanzminda (Kasbegi) und von dort Fahrt nach Tbilisi. Übernachtung im Hotel. 17. Tag: Stadtführung Tbilisi Stadtführung. Mineralbad. Abschiedsabendessen. 18: Tag: Rückflug Programmänderungen vorbehalten Charakteristik: Inklusivleistungen:
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