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Albanien - Montenegro - Kosovo - MazedonienAlbanien / StudienreiseReise Nr. 2187 Diese Reise konzentriert sich auf den zentralen Westteil des Balkans: Albanien und seine heutigen aus dem ehemal. Jugoslawien hervorgegangenen Randländer. Das war der Lebensraum der frühantiken Illyrer, denen in historischer Abfolge die antiken Griechen, die Römer, später die Slawen, Kreuzritter, Byzantiner, Venezianer und Osmanen folgten. Ein selbständiges Albanien gibt es erst seit 1912, ein kleines, übersehbares Land, mit knapp 30.000 qkm kleiner als Nordrhein-Westfalen. Die Grenzen des heutigen Albaniens sind natürlich auch historische Zufallsergebnisse, weshalb es sinnvoll ist, innerhalb einer Rundreise mit Studienreisecharakter sich nicht durch seine heutige Landesgrenze einzuschränken, sondern auch die Rand- und Nachbarlander Albaniens, die erst in jüngster Zeit - mit Ausnahme des Kosovo - unabhängig wurden, als umfassenden illyrisch-albanischen Kulturkreis zu bereisen. Wir erleben eine ungeheure Dichte und Fülle besuchenswerter Regionen und Orte und eine faszinierende Mischung aus christlichen und muslimischen Kultureinflüssen.
Reiseverlauf: 1. Tag: SA Anreise - Tirana - Shkodra A Linienflug von München (ggf. Zubringerflug) nach Tirana. Abholung durch die Reiseleitung am Flughafen und Fahrt Richtung Norden nach Shkodra, am Shkodra-See gelegen (ca. 80 km). Stadtbesichtigung mit der mittelalterlichen Mezi-Brücke. Willkommensabendessen in einem landestypischen traditionellen Restaurant. 2. Tag: SO Shkodra - Budva FA Am frühen Vorm. Besichtigung der Rozafa-Zitadelle in Shkodra. Anschl. Fahrt zur Grenze nach Montenegro. In Ulcinj, erste Stadt hinter der Grenze mit ca. neunzig Prozent albanischer Bevölkerung, Besuch der Zitadelle und des Archäologischen Museums. Mittagessen (optional), Abends in Budva. 3. Tag: MO Kotor - Podgorica FA Vorm. Stadtbesichtigung von Budva mit der Altstadt und der Burg. Weiterfahrt auf der imposanten Küstenstraße nach Kotor, Besichtigung der Altstadt, UNESCO-Kulturerbe. In Cetinje, der alten Hauptstadt Montenegros sehen wir den Königspalast und das Othodoxe Kloster. Gegen Abend Ankunft in Podgorica, der heutigen Hauptstadt. 4. Tag: DI Peja - Prizren FA Heute ein weiterer Streckenabschnitt auf großartiger Gebirgsstraße, von Montenegro in das Kosovo. Unterwegs kurzer Halt am Rozaja-Turm (Kulla e Rozajes) und Besuch des Klosters Moraca. Über die Grenze und weiter nach Peja mit dem einstigen Orthodoxen Patriarchat (Innenbesichtigung optional, auf eigene Faust und mit viel Glück. Kann nicht garantiert werden). Übernachtung in Gjakova. 5. Tag: MI Prizren - Prishtina FA Morgens Fahrt nach Prizren, Stadtbesichtigung: Sinan-Pasha-Moschee, Wehrturm, Steinbrücke, türkisches Dampfbad (optional) Helvetis-Tekke, das Gebäude der 'Liga von Prizren.' Weiterfahrt nach Prishtina, der Hauptstadt des Kosovo. Unterwegs Halt am geschichtsträchtigen Kosovo-Feld (Schlacht von 1389). Je nach Zeit wird die Stadtbesichtigung noch an diesem Tag durchgeführt. 6. Tag: DO Prishtina - Skopje FA Morgens in Prishtina Besuch der Nationalbibliothek, der Moschee und des ethnographischen Museums. Abfahrt Richtung Skopje. Unterwegs Besuch des Klosters Gracanica und der Höhle von Gadima. Nach Überquerung der Grenze nach Mazedonien nachm. Ankunft in der Hauptstadt Skopje. Stadtrundfahrt mit Steinbrücke, Mustafa Pasha-Moschee, alter Basar. Optional und auf eigene Faust mit einem Taxi (da sehr steiler Aufstieg) zu den Kirchen St. Spas und St. Pantelejmon in Nerezi. 7. Tag: FR Tetovo - Ohrid FA Morgens Fahrt nach Tetovo, orientalisches Stadtbild mit der Motley-Moschee und der Tekke Arabati Baba. Weiterfahrt in großartiger Landschaft entlang der Ufer des Schwarzen Drin, unterwegs Besuch des Jovan Bigorski Mönchsklosters in Gostivar. Übernachtung in Struga. 8. Tag: SA Ohrid - St. Naum - Korca FA Morgens Fahrt nach Ohrid, in traumhafter Lage am Ohrid-See gelegen, Besuch der Kirchen St. Sophia, St. Kaneo und St. Klement. Gegen Mittag Weiterfahrt über die Stadt St. Naum mit ihrer Kirche zur maz. - alb.Grenze. Wieder in Albanien weiter nach Voskopoja, hoch oben in den Bergen. Besuch der Kirche des Hlg. Nikolla mit ihren einzigartigen Fresken-Malereien. Am späten Nachm. Ankunft in Korca. Abendessen in einer Taverne. 9. Tag: SO Korca - Permet FA Morgens Besuch des Museums für mittelalterliche Kunst in Korca. Weiterfahrt durch das südliche Hochland und die 'Weißen Berge' nach Permet. Hier unsere Übernachtung. 10. Tag: MO Gjirokastra - Saranda FA Vorm. Fahrt nach Gjirokastra und Stadtbesichtigung mit den einzigartigen historischen Steinhäuser-Ensembles (UNESCO-Kulturerbe) und der mächtigen Zitadelle, die ein Waffen-Museum beherbergt. Nach einem kurzen Bummel über den alten Basar, Fahrt nach Saranda, dem antiken Onchesmos. Unterwegs Stop an der Unterwasser-Quelle 'Blaues Auge' und Kurzer Besuch der Mesopotami-Kirche. Übernachtung in Saranda (2 Nächte). 11. Tag: DI Saranda - Butrint FA Vorm. Auflug nach Butrint, das röm. Buthrotum, Besuch seiner weitläufigen Ruinenanlage mit der Akropolis und einem Theater, ebenf. UNESCO-Kulturerbe. Auf dem Rückweg Halt in Ksamil und freie Zeit zur Erholung am Strand. Das Abendessen in der Festung von Lekurs mit einmaligem Blick auf Saranda und die griechische Insel Korfu. 12. Tag: MI Vlora FA Entlang der Küstenstraße an der albanischen Riviera nach Vlora (ca.130 km). Halt an der Porto Palermo Bucht mit Besuch der Ali-Pasha-Festung, optional Möglichkeit zum Mittagessen im pittoresken Dorf Himara. Weiter über den Llogara-Pass und Nationalpark nach Vlora. Abends kurze Besichtigung der Muradie-Moschee und des Unabhängigkeitsplatzes. 13. Tag: DO Apollonia - Berat FA Morgens Fahrt nach Fieri und Besichtigung der weiträumigen Ruinenanlage von Apollonia, der bedeut. griechischen Siedlung Illyriens mit der Akropolis, Tempeln, dem Agonotheten-Monument und Museum. Weiterfahrt nach Berat, unterwegs Besuch des Ardenica Mönchsklosters. Nachm. in Berat Besichtigung der Junggesellen (Plumpi)- und der Königs-Moschee, der Bektashi-Tekke und des charakteristischen Viertels Mangalem. Besuch im Ethnographischen Museum. Übernachtung. 14. Tag: FR Durres - Tirana FA Morgens weitere Besichtigung in Berat: Die noch bewohnte Zitadelle mit Ruinen von ca. 20 Kirchen, der Kathedrale der Heiligen Maria mit Wandmalereien des albanischen Malers Onufri (16. Jh.) und des Onufri-Museums, die Kirchen St. Triada und St. Maria von Vllaherna. Fahrt nach Durres, dem antiken Dyrrachium, Besuch des röm. Amphitheaters und des Archäolog. Museum. Weiterfahrt ins nahe Tirana (ca. 40 km). Stadtrundfahrt mit dem Skanderbeg-Platz, der Et'hem Bej Moschee, der Tabaku-Steinbrücke aus ottomanischer Zeit. Übernachtung (2 Nächte). 15. Tag: SA Tirana - Kruja FA Morgens Besuch des National-Historischen Museums. Anschl. Fahrt zur Bergfestung Kruja, die von dem albanischen Nationalhelden Skanderbeg zum Bollwerk gegen die Türken ausgebaut wurde. Aufstieg und Besichtigung, Besuch des Skanderbeg-Museums und optional des Ethnographischen Museums. Rundgang auf dem alten türkischen Basar. Mittags zurück in Tirana, Fahrt mit der Seilbahn auf den bis zu 1200 m hohen Berg Dajti. Abschieds-Abendessen im Restaurant. 16. Tag: SO Tirana - Rückflug F Bis zum Abflug freie Zeit. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach München und ggf. Weiterflug zum gebuchten Heimatflughafen. Charakteristik / Komfort: Die Straßen sind etwas besser geworden. Neue Hotels wurden - auch außerhalb der Strand- und Urlaubsorte Durres, Vlora und Saranda - gebaut, ordentliche Mittelklasse-Häuser. Wobei der Besucher zwischendurch immer wieder einige Kompromisse eingehen muss, denn Albanien, aber auch Montenegro, erst recht der Kosovo und Mazedonien, sind auch für den Studienreise-Tourismus verhältnismäßig neue Ziele. Daher sollte sich im voraus auf eingeschränkten Komfort und ein nicht immer stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis eingestellt werden, denn das noch begrenzte Vorhandensein von touristischen Dienstleistungen und damit mangelnde Konkurrenz führt nicht immer zu günstigen Preisen. Auch sollte man sich auf flexibel gehandhabte Öffnungszeiten einstellen damit auf 'nur' Außenbesichtigung der ein oder anderen Moschee o.a. Auf keinen Fall darf man diese Region mit unseren westlichen Augen sehen und nie vergleichend betrachten. Für den mangelnden Komfort wird man jedoch durch einzigartige Landschaftspanoramen und einmalige Gastfreundschaft der Bewohner versöhnt. Ein Pionier-Programm, bei dem der Teilnehmer immer wieder durchaus auch positiv überrascht wird, bei dem man sich aber auch bewusst sein muss, dass es durchaus mal anstrengend werden kann, durch das dichte Besichtigungsprogamm und die recht häufigen notwendigen Hotelwechsel. Die Linienflüge mit LUFTHANSA ab/bis München bzw. mit innerdeutschen Zubringern zu bequemen Flugzeiten sind dagegen recht komfortabel. - Im IKARUS-Programm seit 2003. Inklusivleistungen:
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