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Albanien - Das letzte Geheimnis EuropasAlbanien / WandernReise Nr. 2560 ”Eine Reise nach Albanien???” – wird oft erstaunlich gefragt… Das kleine balkanische Land ist für viele noch ein weißer Fleck auf der Weltkarte. Zum Teil macht gerade das, eine Reise dorthin so reizvoll. Ein Land im Aufbruch, das zu Europa strebt und in vieler Hinsicht auch europäisch wirkt, gleichzeitig aber seine Tradition und seinen Nationalstolz bewahrt... Herrliche und weitgehend intakte Landschaften, traumhafte Strände, herzliche Menschen finden Sie hier. Ebenso interessant ist die wechselvolle Geschichte, die sich in zahlreichen Kulturdenkmälern, in der Religionsvielfalt und in der albanischen Sprache widerspiegelt. Diese Tour ist eine ideale Mischung aus Erlebnis- und Wanderreise. Das Besondere dabei ist, dass Sie fünf Tage lang durch die Gebirgswelt im Süden des Landes streifen, wo manche Dörfer nur zu Fuß zu erreichen sind. Hier sind Touristen noch eine Seltenheit und werden mit einem offenherzigen Interesse begrüßt und häufig auf eine Tasse Kaffee, Tee oder ein Gläschen Raki eingeladen. Die Wanderungen werden von einem erfahrenen örtlichen Guide geführt und sind bei normaler Kondition gut zu bewältigen. Das Baden im Meer bringt Ihnen neue Frische und Entspannung. Beim Besuch von Butrint werden Sie in die antike Zeit vor etwa 2000 Jahren entführt und die Betonbunker, die der vom Verfolgungswahn besessene Diktator Enver Hoxha errichten lies, erinnern Sie an die nahe kommunistische Vergangenheit. Sie entdecken hübsche historische Städte Berat und Gjirokastra und natürlich das bunte, moderne Tirana.
Reiseverlauf: 1. Tag Linienflug am Morgen ab Berlin, Frankfurt, Hamburg oder Stuttgart (Dresden, München, Wien, Zürich und weitere Abflughäfen nach Verfügbarkeit evtl. gegen Aufpreis) nach Tirana. Transfer zum Hotel ca. 0,5 h. Erste Eindrücke von der bunten Hauptstadt Albaniens, wo die Tradition und das Moderne miteinander verflochten sind. Besuch der mittelalterlichen Festung Petrela, in der jetzt ein Restaurant untergebracht ist. Genießen Sie den Ausblick auf die bergige Landschaft, Olivenhaine und eine kleine Siedlung unterhalb der Festung. Begrüßungsabendessen. Übernachtung im Hotel. (-/-/A) 2. Tag Nach Süden zur Küstenstadt Vlora (Fahrt 185 km, ca. 4 h). Unterwegs Stopp am Ardenika-Kloster (13. Jh.): Während der kommunistischen Zeit in ein Restaurant umgebaut, erlangte es seit einigen Jahren seine ursprüngliche Funktion wieder. Besichtigung der Ruinenanlage von Apollonia, einem ca. 500 v. Chr. von den Griechen gegründeten Ort. Zu seinen blühenden Zeiten bewohnten ihn bis zu 60000 Menschen. Abends Erholung am Strand. Übernachtung im Hotel. (F/M/A) 3. Tag Erste Wanderung (4 h, +/-500 m). Nach ca. 30 Minuten Fahrt kommen Sie in Ihrem nächsten familiengeführten Quartier an, malerisch im Llogora-Nationalpark auf ca. 1000 m gelegen Die Route in der Umgebung des Llogora-Passes bietet unvergesslich schöne Aussichten auf die Bucht von Vlora und auf die steile Küste der Halbinsel Karabruni. Vor dem Abendessen gibt es noch ein wenig Zeit zum Erholen oder für einen kurzen Spaziergang. Übernachtung im Hotel. (F/LP/A) 4. Tag Auf einen Aussichtspunkt am Berg Cika (1600 m, 4 h, +/-600 m), dem höchsten Massiv im Südwesten Albaniens (2008 m). Zunächst geht es durch den Kieferwald, danach auf einem Stein- und Schotterweg bis 1600 m. Hier gönnen Sie sich eine Ruhepause und genießen einen fantastischen Blick auf das Hochland von Laberia, die Insel Korfu und andere griechische Inseln. Optional: weiterer Aufstieg zum Gipfel (2 h). Kurze Fahrt zum Strand von Dhermi, der wegen seines kristallklaren Wassers und schönen Berglandschaften beliebt ist. Übernachtung in Bungalows am Meer. (F/M/A) 5. Tag Besichtigung des Dorfes Dhermi (260 m) mit alten orthodoxen Kirchen. In der Kirche der Heiligen Maria entdecken Sie eindrucksvolle Wandmalereien. Wanderung durch Zitrus- und Olivenhaine zum einsamen Strand von Gjipe an der gleichnamigen Schlucht gelegen. Das Baden im sauberen Wasser des Ionischen Meeres ist ein wahres Vergnügen! Übernachtung wie Vortag. Wanderung: 4 h, +260 m, -150 m. (F/LP/A) 6. Tag Dorf Qeparo und Ionisches Meer. Fahrt (1 h) entlang der ionischen Küste nach Qeparo. Unterwegs ein Stopp in der malerischen Porto Palermo-Bucht, die zur Zeit des kommunistischen Regimes als geheime U-Boot-Basis gedient hat. Besuch der Festung des berühmten und gefürchteten osmanischen Herrschers Ali Pascha (19. Jh.). Nach einer 'Siesta-Pause' in Ihrer familiengeführten Pension, direkt am Ufer des Ionischen Meeres gelegen, unternehmen Sie einen Spaziergang zum Dorf Qeparo, das auf einem Hügel über der gleichnamigen Bucht thront (2-3 h, +/-300 m). Übernachtung in der Pension. (F/M/A) 7. Tag Entlang der ”albanischen Riviera” nach Butrint (Fahrt ca. 2,5 h). Die Straße führt entlang des schönsten Abschnittes des Ionischen Meeres. Sie besichtigen die berühmte antike Ruinenstätte von Butrint (UNESCO-Welterbe), die bedeutendste Sehenswürdigkeit Albaniens. Weiterfahrt nach Saranda (ca. 40 min), noch in der Antike von Griechen als Hafen genutzt. Übernachtung in einem am Meer gelegenen Hotel. (F/M/A) 8. Tag Auf den kleinen Berg Sotira (232 m, 4-5 h) durch Wälder und am Ufer des malerischen Butrint-Sees entlang. Von oben spektakuläres Panorama der albanischen Küste über die Insel Korfu bis zur griechischen Grenze. Übernachtung wie Vortag. (F/LP/A) 9. Tag Gjirokastra – ”Stadt der Steine”. Fahrt (60 km, 1 h) zur Museumsstadt Gjirokastra mit seiner charakteristischen Steinarchitektur. Unterwegs Abstecher zum 'Syri i kalter” (das ”Blaue Auge”), einer riesigen Karst-Quelle im Gjere-Gebirge. In Gjirokastra besichtigen Sie die mächtige Burg: von oben ein prächtiges Panorama über die Stadt und das Tal des Flusses Drinos. Eine interessante Führung im Ethnographischen Museum, wo Sie einen Einblick in das häusliche Leben und die alten Traditionen Albaniens erhalten. Übernachtung im Hotel im historischen Stadtzentrum. (F/M/A) 10. Tag Entlang des Flusses Vjosa nach Permet (Fahrt ca. 70 km, 1,5 h). Stopp im gut erhaltenen südalbanischen Dörfchen Benja mit ca. 14 Häusern. Entspannung in warmen schwefelhaltigen Quellen. Kurzer Spaziergang zum Dorf Leusa mit seiner Kirche aus dem 6. Jh. mit wunderschönen Wandmalereien und Holzschnitzerei. Abends gemütliches Beisammensein bei gutem Essen und einem Glas Raki. Übernachtung in Pension in Permet. (F/M/A) 11. Tag Berat – die ”Stadt der 1000 Fenster” (UNESCO-Weltkulturerbe). Nach ca. 4 h Fahrt erreichen Sie die besterhaltene historische Stadt Albaniens Berat. Die Geschichte der Stadt spiegelt sich in seiner Architektur aus ca. 2400 Jahren. Stadtrundgang durch die Altstadt mit orthodoxen Kirchen und Besuch des Museums des bedeutenden Ikonenmalers Onufri (16. Jh.). Übernachtung im Hotel. (F/M/A) 12. Tag Indiv. Erkundung Berats. Vormittags haben Sie Zeit, um weitere Stadtteile zu erkunden. Fahrt nach Durres (120 km), die zweitgrößte Stadt Albaniens. Mit seinen weiten Sandstränden ist es der beliebteste Urlaubsort der Einheimischen. Spaziergang durch die Stadt mit Besichtigung eines römischen Amphitheaters. Übernachtung im Hotel am Ufer des Adriatischen Meeres gelegen (gute Bademöglichkeit, Sandstrand). (F/M/A) 13. Tag Nach Tirana (60 km, 2 h) mit Stopp in Kruja: Besuch einer Festung, eines traditionellen Bazars und des Museums des Nationalhelden Skanderbeg. Ankunft in Tirana, abends Spaziergang durch die Stadt und Abschiedsabendessen in einem Restaurant. Übernachtung im Hotel. (F/M/A) 14. Tag Heimreise. Abhängig vom Rückflug evtl. Zeit zur freien Verfügung, z.B. für Besuch des Archäologischen Museums. Transfer zum Flughafen. (F/-/-) Anforderungen: Leichte bis mittelschwere Wanderungen 2 bis 6 Stunden täglich, manchmal steile Abschnitte und Geröll, Trittsicherheit. Fahrten im Minibus. Sie müssen sich bewusst sein, dass Sie in ein Land fahren, wo die touristische Infrastruktur unter dem mitteleuropäischen Niveau steht; das betrifft z.B. die Hotels oder die Beschaffenheit der Straßen. Wasser- und Stromausfälle gehören immer noch zum Alltag. Sie sollten sich auf Kompromisse einstellen, dafür werden Sie durch die Gastfreundschaft der Bewohner und einzigartige Eindrücke dieses schönen Landes entschädigt. Inklusivleistungen:
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