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Russland - Braunbären, Lachse und Vulkane

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Reise Nr. 58

Natur-Abenteuer in Russlands fernstem Osten: Im Sommer 2013 führt eine außergewöhnliche Fotoreise unter Leitung des NATURBLICK-Herausgebers Peter Scherbuk nach Kamtschatka. Auf der wilden Halbinsel im äußersten Osten Russlands können sie sich Kamtschatka-Braunbären bis auf wenige Meter nähern und die zweitgrößte Bärenart der Welt aus nächster Nähe beim Lachsfischen beobachten. In den Gewässern Kamtschatkas sind alle sechs pazifischen Lachsarten zu finden, und am Kurilensee fressen sich die Bären im kurzen Sommer den nötigen Winterspeck an. Die Fotografen folgen einem erfahrenen und bewaffneten Inspektor (Ranger) zu den bevorzugten Fressplätzen der Bären und haben insgesamt drei volle Tage Zeit, um Landschaft, Fauna und Flora zu erkunden. Anschließend unternehmen sie eine Tagestour zum Vulkan Goreli und gehen im Inneren des Vulkans Mutnowski auf eine erdgeschichtliche Zeitreise von mehreren Millionen Jahren: Im Kraterinneren sind sie zwischen Wasserdampfsäulen, Fumarolenfeldern, Gletschern, farbigen Seen und Schlammvulkanen plötzlich mittendrin in der Schöpfungsgeschichte der Erde… Ihr Fotoreiseleiter Peter Scherbuk ist Naturfotograf aus Leidenschaft, Buchautor und Herausgeber der Zeitschrift „Naturblick“. Seit mehreren Jahren organisiert und leitet er Fotoworkshops und Fotoreisen, vorwiegend in Masuren und Skandinavien.

Russland - Braunbären, Lachse und Vulkane
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Russland - Braunbären, Lachse und Vulkane

Reiseverlauf:

1.Tag – 31.07.2013

Flug ab Frankfurt mit einem Zwischenstopp nach Petropawlowsk-Kamtschatskii. (-/-/-)

2.Tag – 01.08.2013

Gegen Mittag kommen Sie in Petropawlowsk an und beziehen Ihr Hotel im Kurort Paratunka. Die heißen Quellen sind eine ersehnte Wohltat nach dem langen Flug. Übernachtung im Hotel. (-/-/A)

3.Tag – 02.08.2013

Sie begeben sich mit Ziel Kurilen-See auf den Weg in den Süden der Halbinsel Kamtschatka. Für dieses expeditionsähnliche Abenteuer sollten Sie nur das für die 8-tägige Tour notwendige Gepäck in Ihre Rucksäcke packen, da am 7. Tag das Gruppengepäck auf die gesamte Reisegruppe samt Begleiter verteilt werden muss. Nicht benötigte Ausrüstung kann jedoch problemlos im Zeltlager in Pauschetka deponiert werden. Mit geländegängigen Fahrzeugen fahren Sie zunächst nach Westen an die spärlich besiedelte Küste des Ochotskischen Meeres. Zum Teil sind auf dieser Tour am heutigen Tag und auch morgen mehrere trickreiche Flussquerungen zu absolvieren. Das ist aber für Ihre erfahrenen Fahrer und deren unverwüstliche Allradfahrzeuge russischer Bauart kein Problem. Während der Fahrt können Sie mit ein wenig Glück die riesigen Stellerschen-Seeadler sowie Seelöwen beobachten. Sie schlagen am Tagesende Ihre Zelte am Ufer des Flusses Opala auf. Bei guten Straßenverhältnissen und flotter Fahrt finden Sie vielleicht noch etwas Zeit für Wanderungen am Meer oder am Opala, erste Lachsbeobachtungen oder gar die Gelegenheit zum Lachse angeln. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

4.Tag – 03.08.2013

Vorbei an der Lachsfischer-Siedlung Osernowskij führt die Piste wieder ins Landesinnere nach Pauschetka, was bekannt ist für seine zahlreichen Thermalfelder. Auf den 40 km vom Meer in Richtung Pauschetka kann man schon weit hinten den alles dominierenden Kegel des Vulkans Ilinsky (1577 m) ausmachen. Ebenso kann man die Thermalfelder des Koschelew-Vulkans durch aufsteigende Wasserdampfwolken lokalisieren. Auf halber Strecke bietet sich der Besuch eines, bei der dortigen Bevölkerung beliebten, Thermalbades an. Pauschetka liegt in einem idyllischen Talkessel umgeben von den Hängen der Vulkane Koschelewa (1853 m) und Kambolnaja Sopka (2161 m). Hier leben insgesamt nur 65 Einwohner, die vorwiegend Selbstversorger sind und zahlreiche Gewächshäuser betreiben. In Pauschetka steht das älteste Geothermalkraftwerk Russlands, was besichtigt werden kann. Unsere Gastgeber sind zwei ehemaliger Inspektoren bzw. Bärenjäger dieser Gegend und Ihr Grundstück wird für einige Nächte Ihren Lagerplatz darstellen. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

5.Tag – 04.08.2013

Das Abenteuer Kurilensee beginnt! Nicht benötigtes Gepäck kann im Lager deponiert werden. Von Pauschetka fahren Sie heute nochmals eine kurze Strecke mit den Fahrzeugen über eine offene Tundralandschaft. Den Ilinsky haben Sie nun fest im Blick und können sich daran gut orientieren, denn das ist quasi Ihr Ziel – der Kurilensee. Je nach Wasserstand des Flusses Osernaja, kann Ihr LKW den Fluss durchfahren, ansonsten muss der Fluss durchwatet oder per Schlauchboot überquert werden. Die Inspektoren des Kurilensees erwarten Sie bereits und werden Sie die letzten 12 km bis zum Ufer des Kurilen-Sees begleiten. Sie müssen dabei nur ihr persönliches Gepäck tragen (ca. 12-15 kg). Auf der gesamten Wanderung ist mit Bärenkontakt zu rechnen, von daher haben die Nationalpark-Inspektoren eine Waffe zur Erhöhung der Sicherheit dabei. Zunächst geht der gut zu laufende Pfad über offene Tundra, später durch eine breite Bresche im Erlengehölz, einige Flüsschen müssen durchwatet bzw. über Stege überquert werden. Zu Ihrer linken schlängelt sich die Osernaja und unter Umständen können Sie schon hier Bären beim Lachsfischen beobachten. Ein besonderes Highlight auf dieser Strecke zum See ist der auf der anderen Seite des Flusses befindliche Sandstein-Canyon. Dort wo die Osernaja aus dem See abfließt befindet sich eine wissenschaftliche Station, die u.a. für die Lachszählung zuständig ist. Hier errichten Sie Ihr Lager – direkt am Westufer des Sees. Ihr Camp ist mit Stromzäunen abgesichert und auch die Inspektoren werden stets in Ihrer Nähe sein. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h). (F/M/A)

6.-8.Tag – 05. - 07.08.2013

Drei Tage haben Sie Zeit, den Kurilen-See und seine Fauna zu Fuß zu erkunden. Grundlage allen Lebens hier am Kurilen-See sind die Lachse. Kamtschatka selbst bietet Lebensraum für ein Drittel aller pazifischen Lachse und alle sechs pazifischen Lachsarten lassen sich hier finden: Buckellachs, Blaurückenlachs, Königslachs, Silberlachs, Ketalachs und Kirschlachs. Nirgendwo verdichten sich die riesigen Lachsschwärme so wie hier: Zwischen Juli und März wird der See von durchschnittlich 1,5 bis 3,5 Mio Lachsen bevölkert, zu Spitzenzeiten sind es sogar bis zu 6 Mio.! Dabei kann man hier den bis zu 1,5 m langen Königslachs mit seinen 30 kg Gewicht ebenso bewundern wie die kleineren bis zu 50 cm langen Buckellachse, die von der Anzahl her im See dominieren. Durch die Lachse gibt es am Kurilen-See die weltweit größte Braunbären- und Seeadler-Population. Im Winter, wenn die Buckellachse bis in den März hinein vom Ochotskischen Meer in den See hinaufziehen, warten am Ufer des Sees bis zu 700 Steller’sche Seeadler auf Beute. Im Sommer sind die Adler zwar über ganz Südkamtschatka verteilt und Sie werden die Tiere nur vereinzelt zu sehen bekommen, aber dafür fressen sich die Bären am Seeufer ihren Winterspeck an. In Begleitung eines erfahrenen Inspektors erkunden Sie die Ufer des Sees, und er wird Sie auch zu den bevorzugten Fressplätzen der Bären führen – den Stellen an den Zuflüssen, wo die oft schon übersättigten Bären sich nur die besten Stücke aus den vorüber ziehenden Lachsen heraus beißen. Beobachten Sie aus kurzer aber dennoch sicherer Entfernung die Bären beim Naschen von Kaviar und den besonders fetthaltigen Rückenstücken. 3 Übernachtungen im Zelt. (3xF/3xM/3xA)

9.Tag – 08.08.2013

Am frühen Nachmittag des 9.Tages heißt es leider schon wieder Abschied nehmen von diesem wunderschönen Ort. Sie wandern zurück bis zum Abholpunkt Ihrer Fahrzeuge (ca. 12 km) und fahren in Richtung Pauschetka (Gehzeit ca.3-4h). Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

10.Tag – 09.08.2013

Mit unverwüstlichen russischen Allradfahrzeugen fahren Sie heute zurück in Richtung Petropawlowsk und übernachten – wenn alles gut klappt – an den heißen Quellen von Apatschinskije in einem einfachen Hotel. Bei schwierigen Straßenbedingungen und entsprechend langsamerem Vorankommen verbringen Sie die Nacht noch einmal am Strand des Ochotskischen Meeres. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

11.Tag – 10.08.2013

Heute erreichen Sie im Laufe des Nachmittags wieder Petropavolvsk und quartieren sich wieder im bereits bekannten Hotel in Paratunka ein. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

12.Tag – 11.08.2013

Nach der Begegnung mit Kamtschatkas Braunbären stehen die nächsten Tage nun ganz im Zeichen direkt erlebbarer geologischer Urgewalten an den Vulkanen Goreli und Mutnowski. Sie werden drei Tage unterwegs sein und in Zelten übernachten, bevor Sie wieder im Hotel nächtigen. Ausrüstung können Sie problemlos in Ihrem Gruppenhotel deponieren. Nach dem Frühstück werden Sie im Hotel abgeholt. Eine ca. 4-6-stündige Fahrt, teils auf Piste, bringt Sie in die Nähe der Vulkane Goreli und Mutnowski. Je nachdem wie viel Zeit zur Verfügung steht, können Sie quasi am Wegesrand noch den Wasserfall am Vulkan Vilutschinsky besichtigen. Abhängig von Schnee- und Witterungsverhältnissen schlagen Sie Ihr Camp auf einem etwa 1000m hohen Plateau zwischen den beiden Vulkanen oder in einem geschützten Tal etwa 6km entfernt auf. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

13.Tag – 12.08.2013

Sie starten nach einem kräftigen Frühstück auf eine Tagestour zum Vulkan Goreli (1828 m). Ziel ist die Besteigung dieses zuletzt 1986 aktiven Vulkans und eine Wanderung entlang seiner mit türkisblauen Seen gefüllten Krater. Nachmittags kehren Sie nach etwa 1000 m Auf- und Abstieg ins Lager zurück. Wenn Sie schnell sind, besteht noch Gelegenheit zu einem Besuch der heißen Quellen von Datschny oder Rodnykowje. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h). (F/M/A)

14.Tag – 13.08.2013

Die Tour in das Innere des Vulkans Mutnowski ist als Naturschauspiel zweifelsohne ein Höhepunkt dieser Reise. So es die Bedingungen zulassen, geht es mit dem Allradbus über Blocklavaströme und Schneefelder bis direkt zum Fuß des 2323 m hohen Vulkans. Andernfalls ist ein zwar recht langer, aber einfacher Fußmarsch angesagt. Über eine Bresche in der Kraterwand betritt man das Innere des Kraters, in dem aus Öffnungen im Gletscher gewaltige Wasserdampfsäulen emporsteigen. Der Weg führt noch tiefer in diese von Feuer und Eis gestaltete Welt hinein, bis hin zu den Fumarolenfeldern, zu rotbraunen Seen mineralischer Ablagerungen und Schlammvulkanen. Den Abschluss bildet der hinterste Kratersee, in dessen schwefelsäurehaltiges türkises Wasser eine 200 m hohe Gletscherwand kalbt. Nach der Wanderung erreichen Sie voller Eindrücke wieder das Zeltlager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit 4-12h, je nach Transportmöglichkeit). (F/M/A)

15.Tag – 14.08.2013

Rückfahrt nach Paratunka. Mittagessen im Hotel. Der Nachmittag steht für individuelle Unternehmungen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

16.Tag – 15.08.2013

Freier Vormittag mit etwas Zeit für kleine Unternehmungen im Umkreis des Hotels. Am Mittag Abflug nach Moskau und gleich am selben Abend Weiterflug nach Deutschland. (F/-/-) Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.

Höhepunkte:

  • Faszinierende unberührte Natur Kamtschatkas
  • Hauptort Petropawlowsk-Kamtschatskii
  • Fahrt entlang der Westküste zum Kurilen-See
  • 4 Tage Bären- und Lachsbeobachtung am Kurilen-See
  • Bootsfahrt durch die Awatschabucht zum Pazifik
  • Besteigung des Vulkans Goreli (1828 m)
  • Geologische Urgewalten bei der Exkursion in den Krater des Vulkans Mutnowski

Anforderungen:

Gute Trittsicherheit und sicheres Gehen in unwegsamem Gelände über Vulkanasche und Schnee sowie ausreichend Kondition für ganztägige Wanderetappen. Ebenso unabdingbar für die Exkursion zum Kurilen-See ist die Fähigkeit zum Tragen des eigenen Rucksacks (ca. 12-15 kg) sowie generell eine gesunde Portion Abenteuergeist.

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug ab/an Deutschland mit Aeroflot oder anderer Fluggesellschaft inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 4.1.2012)
  • örtliche englischsprachige Reiseleitung und DIAMIR - Reiseleitung
  • alle Fahrten in privaten (Allrad - )Fahrzeugen
  • alle Bootsfahrten laut Programm
  • 3 Ü im Hotel im DZ
  • 11 Ü im Doppelzelt
  • Mahlzeiten: 14xF, 13xM, 14xA
  • Reiseliteratur

Im Reisepreis nicht enthalten

Visum (ca. 35 €); nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge; evtl. Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade und Energieriegel) für die Wanderetappen; Flughafengebühren im Reiseland; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 4.1.12; Trinkgelder; Persönliches

Wunschleistungen

  • Rail & Fly: 74,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 8
  • Maximale Teilnehmerzahl: 12

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